{"id":104484,"date":"2024-10-25T08:55:56","date_gmt":"2024-10-25T06:55:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/2024\/10\/borbely-anna-bartha-csilla-szerk-tobbnyelvuseg-magyarorszagon\/"},"modified":"2024-10-30T14:17:21","modified_gmt":"2024-10-30T13:17:21","slug":"borbely-anna-bartha-csilla-hrsg-tobbnyelvuseg-magyarorszagon","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2024\/10\/borbely-anna-bartha-csilla-hrsg-tobbnyelvuseg-magyarorszagon\/","title":{"rendered":"Borb\u00e9ly Anna &#8211; Bartha Csilla (Hrsg.): T\u00f6bbnyelv\u0171s\u00e9g Magyarorsz\u00e1gon"},"content":{"rendered":"\n<p><em>Szeretne rendszeresen h\u00edrekr\u0151l, cikkekr\u0151l \u00e9rtes\u00fclni?<br>L\u00e1jkolja \u00d6n is a \u2013&gt; <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook oldal\u00e1t<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das diese Woche empfohlene Buch analysiert die sprachliche Vielfalt in Ungarn, die \u00dcberlebenschancen der Minderheitensprachen sowie die Auswirkungen der gesellschaftlichen Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"355\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1-355x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-104456\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1-355x500.jpeg 355w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1-150x211.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1-300x423.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Tobbnyelvuseg-1.jpeg 568w\" sizes=\"auto, (max-width: 355px) 100vw, 355px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Herausgegeben wurde es von Anna Borb\u00e9ly und Csilla Bartha, die beide in den Bereichen Soziolinguistik, Sprachpolitik und kulturelle Identit\u00e4t zu Hause sind. Der Band pr\u00e4sentiert die sprachliche Landkarte Ungarns nicht nur anhand statistischer Daten, sondern konzentriert sich auch auf die allt\u00e4gliche Dynamik des Sprachgebrauchs, die Beziehungen zwischen Sprachgemeinschaften und die identit\u00e4tsstiftende Kraft von Sprachen. Im Mittelpunkt des Buches stehen des Weiteren die Mehrsprachigkeit und die Herausforderungen bei der Erhaltung von Minderheitensprachen.<\/p>\n\n\n\n<p>Viele Minderheitensprachen in Ungarn wie z. B. Serbisch, Slowakisch, Kroatisch, Deutsch und Roma haben eine jahrhundertealte Tradition, aber die Globalisierung und die Urbanisierungsprozesse verdr\u00e4ngen diese zunehmend. In diesem Buch wird es versucht, die Faktoren zu erforschen, die das \u00dcberleben dieser Sprachen unterst\u00fctzen oder behindern. Eine zentrale Frage ist, wie ein Gleichgewicht zwischen der Dominanz des Ungarischen und dem Schutz der Minderheitensprachen gefunden werden kann. Ein gro\u00dfer Teil der ungarischen Gesellschaft ist einsprachig, was die Aufrechterhaltung der Mehrsprachigkeit vor gro\u00dfe Herausforderungen stellt. Der Unterricht in den Minderheitensprachen, die Pr\u00e4senz in den Medien und die Gew\u00e4hrleistung von Sprachrechten sind allesamt Fragen, die die Zukunft der Minderheitensprachen bestimmen werden. In diesem Band werden diese ausf\u00fchrlich er\u00f6rtert, wobei die Unterschiede zwischen den Bildungssystemen und die Situation der Schulen f\u00fcr Minderheitensprachen hervorgehoben werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Reihe von Fallstudien werden vorgestellt, die das t\u00e4gliche Leben, die Sprachgewohnheiten und die Identit\u00e4tsentwicklung von Minderheitensprachgemeinschaften untersuchen. Besonders hervorheben m\u00f6chten wir die von Maria Erb, in der sie die Sprache der ungarndeutschen Gemeinschaft mit besonderem Augenmerk auf die intergenerationale Weitergabe des Sprachgebrauchs und die Versuche der sprachlichen Wiederbelebung analysiert. Ein weiterer wichtiger Aspekt, der in dem Buch hervorgehoben wird, ist die Beziehung zwischen sprachlicher Identit\u00e4t und Sprachsoziologie. Es wird detailliert gezeigt, dass die Sprache nicht nur ein Kommunikationsmittel ist, sondern auch ein Schl\u00fcsselelement der individuellen und gemeinschaftlichen Identit\u00e4t. F\u00fcr Minderheitengemeinschaften hat die Sprache oft eine symbolische Bedeutung, da die Bewahrung dieser gleichbedeutend mit der Bewahrung der Identit\u00e4t ist. Sprachwandel und -assimilation f\u00fchren nicht nur zu einem Verlust der sprachlichen Vielfalt, sondern auch zur Erosion der kulturellen Identit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir empfehlen diesen umfassenden Studienband nicht nur Experten, die sich f\u00fcr Sprachenfragen interessieren, sondern auch allen, die die sprachliche Vielfalt in Ungarn, ihre Herausforderungen und die darin steckenden M\u00f6glichkeiten verstehen wollen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hrsg.: Anna Borb\u00e9ly, Csilla Bartha<br>T\u00f6bbnyelv\u0171s\u00e9g Magyarorsz\u00e1gon. Szociolingvisztikai vizsg\u00e1latok nemzetis\u00e9gekr\u0151l (Mehrsprachigkeit in Ungarn. Soziolinguistische Studien \u00fcber Nationalit\u00e4ten)<br>Budapest: HUN-REN Nyelvtudom\u00e1nyi Kutat\u00f3k\u00f6zpont, 2024<br>419 Seiten<br>Sprache: Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.Weitere Informationen: <a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite: <a href=\"https:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Studienband nicht nur f\u00fcr Experten, die sich f\u00fcr Sprachenfragen interessieren, sondern auch f\u00fcr alle, die die sprachliche Vielfalt in Ungarn, ihre Herausforderungen und die darin steckenden M\u00f6glichkeiten verstehen wollen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":104459,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,91],"tags":[728,431,492,754,432,55,865,460,486],"class_list":{"0":"post-104484","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-nachrichten","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-linguistik","14":"tag-sammlung","15":"tag-sprache","16":"tag-studienband","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","18":"tag-wissenschaft"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104484","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=104484"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104484\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":104568,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/104484\/revisions\/104568"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/104459"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=104484"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=104484"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=104484"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}