{"id":108372,"date":"2025-04-28T11:22:58","date_gmt":"2025-04-28T09:22:58","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/2025\/04\/sokat-tanultam-es-jol-ereztem-magam\/"},"modified":"2025-04-28T11:39:13","modified_gmt":"2025-04-28T09:39:13","slug":"ich-konnte-viel-lernen-und-hatte-spass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2025\/04\/ich-konnte-viel-lernen-und-hatte-spass\/","title":{"rendered":"\u201eIch konnte viel lernen und hatte Spa\u00df&#8230;\u201d"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013> <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Lena Schachameyer, eine Studentin aus N\u00fcrnberg, absolvierte k\u00fcrzlich ihr dreiw\u00f6chiges Praktikum an der Bohler Grundschule. Im Folgenden berichtet Sie \u00fcber ihre Erfahrungen:<\/em><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1-375x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108374\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1-375x500.jpeg 375w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1-150x200.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1-300x400.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1-696x928.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20250327_102431-1.jpeg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Lena Schachameyer<\/em><\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Eigentlich war diese Reise nicht geplant. Mein anderer geplanter Auslandsaufenthalt fiel ins Wasser und dennoch hatte ich gro\u00dfes Interesse daran, mein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Ungarn war mir als Option noch im Hinterkopf geblieben und dank der spontanen Anfrage durch das Praktikumsamt der Friedrich-Alexander-Universit\u00e4t, an der ich studiere, sowie der Zusage seitens Heroldsberg und der Bohler Allgemeinbildenden Schulea konnte ich dort eine sehr sch\u00f6ne Zeit erleben.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Reise begann nach einer langen Zugfahrt in Budapest, wo ich den ersten Eindruck von Ungarn gewinnen konnte. Ich hatte aufgrund des kurzen Aufenthalts nicht viel Zeit in der Stadt, aber einen guten Ausblick vom Gell\u00e9rtberg am Abend habe ich mir nicht nehmen lassen. Am n\u00e4chsten Tag ging es mit dem Zug nach F\u00fcnfkirchen\/P\u00e9cs, wo mich Katalin Gy\u0151ri-Meiszter, Vorsitzende der Bohler Deutschen Selbstverwaltung, abholte und freundlich willkommen hie\u00df. In Bohl\/B\u00f3ly angekommen, ging es direkt zum Kolpinghaus, welches meine Unterkunft f\u00fcr die drei Wochen war.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am Montag wurde ich in der Schule empfangen. Die Direktorin f\u00fchrte mich durch die Schule und erz\u00e4hlte mir viel Interessantes. Ich bekam einen Stundenplan sowie viele Tipps und Hilfe f\u00fcr den Aufenthalt. Danach konnte ich in die erste Unterrichtsstunde schauen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber die drei Wochen hinweg war ich in allen Klassenstufen und konnte einen sehr guten Einblick gewinnen. \u00dcber die Deutschstunden hinaus, sah ich mir auch den Kunstunterricht sowie Volkskunde- und Tanzstunden an. Die einge\u00fcbten T\u00e4nze der achten Klasse konnte ich mir sogar bei einem Auftritt im Erzs\u00e9bet Vigad\u00f3 ansehen. Ich konnte dadurch in die Kultur eintauchen, durch die Gespr\u00e4che mit den Sch\u00fclerInnen erfuhr ich Dinge \u00fcber das Leben dort, wodurch man einen sehr authentischen Eindruck der Gegend und Menschen entwickeln konnte. Auch \u00fcbte ich mit Siebt- und Achtkl\u00e4sslerInnen m\u00fcndliche Dialoge f\u00fcr die DSD-Pr\u00fcfung, eine Deutschpr\u00fcfung auf dem Niveau A2 bis B1. Die Schule bietet auch das Malen mit Emaille-Farben an. Ich durfte in einem Kurs mitmachen, hatte viel Spa\u00df dabei und konnte sch\u00f6ne Ergebnisse mit nach Hause nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Besonders spannend war f\u00fcr mich zudem die Geschichte dieser Gegend, die Geschichte der Ungarndeutschen. Mir war diese nicht bewusst und daher umso interessanter und beeindruckend, wie gut die Traditionen bewahrt worden sind. Durch Gespr\u00e4che, den Volkskundeunterricht, durch im Dialekt von Sch\u00fclerInnen vorgetragene Gedichte und auch das Heimatmuseum konnte ich in die Geschichte und Lebensweise der Ungarndeutschen eintauchen.&nbsp;<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"375\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173-375x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108376\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173-375x500.jpeg 375w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173-150x200.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173-300x400.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173-696x928.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1000049173.jpeg 750w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Am Plattensee<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Am Wochenende reiste ich mit Sophie, der Freiwilligen der Schule, nach Keszthely, an den Plattensee\/Balaton. Trotz des nicht so guten Wetters konnten wir die Gegend besichtigen, durch sch\u00f6ne Weinh\u00e4nge laufen und uns in einem Thermalbad entspannen. Unter der Woche nahm ich das ausgeliehene Fahrrad der Schule und fuhr in die umliegenden D\u00f6rfer von Bohl. Selbstverst\u00e4ndlich spazierte ich auch durch die Stadt selbst und fuhr durch das Kellerdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>In den n\u00e4chsten zwei Wochen wollte ich gerne mehr bei einer Klasse sein und da ich Grundschullehramt studiere, wollte ich in die Unterstufe. Also ging ich nun jeden Tag in die Deutschstunde der dritten Klasse. Die Lehrerin der Klasse involvierte mich von Beginn an: Ich konnte direkt Teile des Unterrichts \u00fcbernehmen und eigene Ideen umsetzen. Ich konnte viel lernen und hatte Spa\u00df in dieser Klasse zu sein. Anfangs hatte ich Bedenken, wie gut sie mich tats\u00e4chlich verstehen werden. Aber sie konnten mich, auch in meiner eigenen Unterrichtsstunde, die ich in der letzten Woche hielt, gut verstehen. So konnte ich auch wertvolle Erfahrungen im Unterrichten einer Fremdsprache sammeln.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Keszthely machten wir auch Ausfl\u00fcge ins sch\u00f6ne Willand\/Vill\u00e1ny mit seinem Weinbau und Kellerh\u00e4usern. Auch ging es nach F\u00fcnfkirchen. Wundersch\u00f6ne Innenstadt mit vielen Kulturst\u00e4tten und wenn man den Berg hinauf lief, hatte man eine fantastische Sicht sowie eine angenehm ruhige und sch\u00f6ne Gegend, um entspannt wandern zu k\u00f6nnen.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Nach einer unvergesslichen Zeit in Bohl nahm ich Abschied und ging f\u00fcr ein Wochenende noch einmal nach Budapest und schaute mir die typischen Sehensw\u00fcrdigkeiten an. Am Sonntag trat ich meine Heimreise an.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich will mir hier noch einmal f\u00fcr die M\u00f6glichkeit des Praktikums bei Frau Mossner vom Praktikumsamt, bei Katalin Gy\u0151ri-Meiszter, bei Gerhard P\u00fcchner vom Partnerschaftverein Heroldsberg-B\u00f3ly, bei \u00c1gnes Far-Czinner und den anderen Lehrkr\u00e4ften der Schule bedanken.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lena Schachameyer, eine Studentin aus N\u00fcrnberg, absolvierte k\u00fcrzlich ihr dreiw\u00f6chiges Praktikum an der Bohler Grundschule. 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