{"id":108760,"date":"2025-05-22T11:03:28","date_gmt":"2025-05-22T09:03:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/2025\/05\/franz-metz-hrsg-josef-angster-das-tagebuch-eines-orgelbauers\/"},"modified":"2025-05-22T19:42:19","modified_gmt":"2025-05-22T17:42:19","slug":"franz-metz-hrsg-josef-angster-das-tagebuch-eines-orgelbauers","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2025\/05\/franz-metz-hrsg-josef-angster-das-tagebuch-eines-orgelbauers\/","title":{"rendered":"Franz Metz (Hrsg.): Josef Angster. Das Tagebuch eines Orgelbauers"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Der Banater Schwabe&nbsp;Dr. Franz Metz (geboren am 24. Dezember 1955 in Darowa, Rum\u00e4nien) ist Organist, Musikwissenschaftler und Dirigent. Er forscht zur Musikgeschichte der entlang der Donau &#8211; insbesondere in Rum\u00e4nien, Ungarn und dem ehemaligen Jugoslawien &#8211;&nbsp;lebenden Minderheiten. Sein Buch&nbsp;<em>Josef Angster. Das Tagebuch eines Orgelbauers&nbsp;<\/em>ist ein Werk von unsch\u00e4tzbarem Wert. Die Grundlage des Bandes&nbsp;bildet&nbsp;die handschriftlich, auf Ungarisch verfasste Autobiografie von Josef Angster, dem Gr\u00fcnder der weltber\u00fchmten Orgelbauwerkstatt in F\u00fcnfkirchen. Das Vorwort stammt von seinem Enkel, was dem Werk eine besonders authentische und pers\u00f6nliche Note verleiht und einen einf\u00fchlsamen Einblick in die Geschichte der Familie und der Werkstatt erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"344\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z-344x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108754\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z-344x500.jpeg 344w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z-150x218.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z-300x436.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/metz_angster_z.jpeg 688w\" sizes=\"auto, (max-width: 344px) 100vw, 344px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Josef Angster wurde 1834 im \u00fcberwiegend von Deutschen und Kroaten bewohnten Dorf Katschfeld in der Batschka geboren. Die ersten Kapitel des Buches&nbsp;geben&nbsp;einen Einblick in seine Kindheit:&nbsp;Der&nbsp;Fokus liegt auf dem l\u00e4ndlichen Alltagsleben, der Familie, der Dorfgemeinschaft und den ersten Begegnungen mit dem Handwerk. Schon in jungen Jahren zeichnete er sich durch au\u00dfergew\u00f6hnlichen Flei\u00df und Berufung aus: Zun\u00e4chst wurde er Tischlerlehrling in Essegg\/Osijek, anschlie\u00dfend begab er sich auf eine zehnj\u00e4hrige Wanderschaft durch Europa, auf der er bei den bedeutendsten Meistern lernte. In seinem Tagebuch beschreibt Angster, wie er seine schulische Ausbildung aus dem Dorf in Wien erweiterte, wie er seine Kenntnisse in Zeichnen und Geometrie vertiefte und sp\u00e4ter bei Meistern wie Titz, Uhlmann und dem weltber\u00fchmten Pariser Orgelbauer Aristide Cavaill\u00e9-Coll arbeitete.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Leser des ins Deutsche \u00fcbersetzten Tagebuchs wird Zeuge, wie aus dem jungen Wanderschreiner allm\u00e4hlich einer der angesehensten Orgelbauer Europas wird. Nach seiner R\u00fcckkehr&nbsp;nach&nbsp;F\u00fcnfkirchen war sein erstes Werk eine Orgel f\u00fcr die dortige Synagoge \u2013 ein Instrument, das mit seinen technischen&nbsp;Erneuerungen und seinem Klang sofort gro\u00dfe Anerkennung fand. Von da an entwickelte sich die Werkstatt rasant, und die Produkte der F\u00fcnfkirchener Fabrik wurden in der gesamten Monarchie und dar\u00fcber hinaus bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der besondere Wert des Tagebuchs liegt darin, dass es nicht nur Einblicke in die Kunst und Technik des Orgelbaus enth\u00e4lt, sondern auch famili\u00e4re Beziehungen und gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen beleuchtet. Man lernt Angsters S\u00f6hne ebenfalls kennen, die in die Fu\u00dfstapfen ihres Vaters traten und nach Studienaufenthalten im Ausland&nbsp;mit der Zeit&nbsp;die Leitung der Werkstatt \u00fcbernahmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Metz\u2019 Buch ist weit mehr als nur die\u00a0Ver\u00f6ffentlichung\u00a0eines Tagebuches: Es ist ein w\u00fcrdiges Denkmal f\u00fcr einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen und eine einzigartige kunsthandwerkliche Tradition. Dieses Werk sei\u00a0also\u00a0Allen empfohlen, die sich f\u00fcr Musikgeschichte interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Franz Metz (bearbeitet und herausgegeben): Josef Angster. Das Tagebuch eines Orgelbauers<br>\u2028M\u00fcnchen: Donauschw\u00e4bische Kulturstiftung, 2004\u2028<br>325 Seiten\u2028<br>Sprache: Deutsch<\/p>\n\n\n\n<p><em><em><em><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/em><\/em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Franz Metz\u2019 Buch ist weit mehr als nur die\u00a0Ver\u00f6ffentlichung\u00a0eines Tagebuches: Es ist ein w\u00fcrdiges Denkmal f\u00fcr einen au\u00dfergew\u00f6hnlichen Menschen und eine einzigartige kunsthandwerkliche Tradition.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":108757,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,91],"tags":[728,810,431,492,350,307,460],"class_list":{"0":"post-108760","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-nachrichten","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-biografie","12":"tag-buch","13":"tag-buchtipp-2","14":"tag-geschichte","15":"tag-musik","16":"tag-ungarndeutsche-bibliothek"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108760"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108797,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108760\/revisions\/108797"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108757"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}