{"id":108942,"date":"2025-06-02T12:33:51","date_gmt":"2025-06-02T10:33:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=108942"},"modified":"2025-06-02T12:33:52","modified_gmt":"2025-06-02T10:33:52","slug":"ein-sonniger-tag-mit-kultur-und-geschichte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2025\/06\/ein-sonniger-tag-mit-kultur-und-geschichte\/","title":{"rendered":"Ein sonniger Tag mit Kultur und Geschichte"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013> <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Studierende des Seminars\u00a0Regionalit\u00e4t, Kultur und Medien\u00a0am Germanistischen Institut der ELTE Budapest besuchten unter der Leitung von Dr. Rita Nagy das Haus der Ungarndeutschen (HdU), um sich aus erster Hand \u00fcber die ungarndeutschen Aktivit\u00e4ten im HdU zu informieren. Wir ver\u00f6ffentlichen Berichte der Besucher.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Besuch in der Lendvay-Stra\u00dfe<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Am 23. April scheint die Sonne \u00fcber Budapest, als die Studierenden das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum in der Lendvay-Stra\u00dfe 22 besuchen. Neugier und Erwartung pr\u00e4gen die Stimmung. Zu Beginn wohnen die Studierenden einer Pr\u00e4sentation von Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek, zum kulturellen Hintergrund der Ungarndeutschen und des Zentrums bei. Sie erfahren, wie diese Nationalit\u00e4t lebt, welche Traditionen sie pflegt und welche Rolle die deutsche Sprache und Kultur heute noch spielen. Die Einf\u00fchrung zeigt Wirkung: Alle sind tief ber\u00fchrt und warten gespannt auf die Fortsetzung.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108944\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik2-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Danach f\u00fchrt der Weg in die Redaktionsr\u00e4ume des Wochenblattes&nbsp;<em>Neue Zeitung<\/em>. Wenn man das B\u00fcro betritt, hat man das Gef\u00fchl, in einer ganz anderen Welt angekommen zu sein: Der Raum verstr\u00f6mt den typischen Duft von B\u00fcchern und Tinte, der nicht nur die Vergangenheit mit der Gegenwart verbindet, sondern auch die Anwesenden \u2013 ganz ohne Unterschied. Die Gruppe bekommt eine interessante F\u00fchrung von Chefredakteur Johann Schuth, lernt den Redaktionsalltag kennen und stellt Fragen zur journalistischen Arbeit. Als Andenken erhalten alle ein aktuelles Osterexemplar der Zeitung. Die&nbsp;<em>Neue Zeitung<\/em>, ein wichtiges Presseorgan der deutschen Nationalit\u00e4t in Ungarn, gibt es seit 1957. Sie unterst\u00fctzt die Kommunikation, die Sprach- und Kulturpflege der Ungarndeutschen. Das Blatt erscheint jede Woche auf 20 Seiten, davon sind acht Seiten den Kindern (<em>NZjunior<\/em>) und eine Seite der Jugend gewidmet. Es gibt auch Beilagen wie&nbsp;<em>Ungarndeutsche Christliche Nachrichten<\/em>, einmal im Jahr die Literatur- und Kunstbeilage&nbsp;<em>Signale<\/em>&nbsp;und&nbsp;<em>BUSCH-Trommel<\/em>&nbsp;f\u00fcr Deutschp\u00e4dagogen. Die Teilnehmer sind interessiert und begeistert, als sie erfahren, dass man in der Redaktion ein Praktikum machen kann. Diese M\u00f6glichkeit besteht nicht nur f\u00fcr Interessierte aus Ungarn, sondern es kommen auch st\u00e4ndig Studenten aus Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p>Anschlie\u00dfend entdecken die Studierenden die Bibliothek. Dort finden sie neben Literatur \u00fcber die Ungarndeutschen und deutschen Minderheiten auch aktuelle Zeitungen und Magazine sowie CDs mit ungarndeutscher Musik. Die Vielfalt beeindruckt alle. Die meisten Leser hier sind zweisprachig und m\u00f6chten mehr \u00fcber Geschichte, Kultur und Sprache der Ungarndeutschen erfahren. Hier kann man Familienforschung betreiben. Die Bibliothek legt viel Wert auf eine regelm\u00e4\u00dfige Aktualisierung des Bestandes.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende des Programms versammelt sich die Gruppe drau\u00dfen und macht ein gemeinsames Foto \u2013 ein sch\u00f6nes Andenken an einen lehrreichen und spannenden Tag in der Welt der ungarndeutschen Kultur. Die im Haus der Ungarndeutschen verbrachten Stunden tragen wesentlich dazu bei, dass die Studenten die Bedeutung der Kultur verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Lilla Sepely<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Im Haus der Ungarndeutschen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nach den Fr\u00fchlingsferien hatte eine Gruppe von Germanistik-Studierenden der ELTE die M\u00f6glichkeit, das Haus der Ungarndeutschen zu besuchen. Das Geb\u00e4ude liegt in der N\u00e4he von mehreren Botschaften und anderen kulturellen Institutionen im Herzen der Hauptstadt.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Eingang empf\u00e4ngt uns eine gro\u00dfe Tafel mit den Namen der im HdU t\u00e4tigen Organisationen. Die R\u00e4ume dienen auch als Veranstaltungsort und Ausstellungsst\u00e4tte (damals lief eine Schau mit Werken des Malers G\u00e1bor Kov\u00e1cs-Gombos). Am Anfang der deutschsprachigen F\u00fchrung erz\u00e4hlen Johann Schuth und Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer \u00fcber die Geschichte des Hauses von der Gr\u00fcndung bis in die Gegenwart. Beim Durchbl\u00e4ttern der Zeitung ahnt man, wie viel Energie die Redaktion daf\u00fcr einsetzt, alle Generationen der Ungarndeutschen anzusprechen, zu informieren und zu unterhalten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-108946\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HdU_ELTE_Germanistik1-1-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>An der Wand des B\u00fcros des Chefredakteurs h\u00e4ngt eine gro\u00dfe Landkarte mit den ungarndeutschen Ortsnamen und mit Volksz\u00e4hlungsdaten zur ungarndeutschen Gemeinschaft. Hier erfahren wir, dass die Mitarbeiter im Home-Office ihre Aufgaben erledigen, um von Woche zu Woche eine vielseitige Zeitung mit interessanten Artikeln zusammenzustellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als letzte Station unseres Besuches steigen wir wieder die Treppen hinauf zur Ungarndeutschen Bibliothek, die eine reiche Auswahl zum ausf\u00fchrlichen Recherchieren in allen Bereichen der deutschen Minderheiten umfasst. Beachtlich ist die Zahl der B\u00fccher zur ungarndeutschen Geschichte und Identit\u00e4t. Die Bibliothek bietet auch Gelegenheit, nach der Herkunft von ungarndeutschen Familien(namen) zu forschen. Nach der F\u00fchrung hat unsere Seminargruppe genug Zeit, den B\u00fccherbestand der Bibliothek zu entdecken oder sich in der Bibliothek anzumelden.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bedanken uns f\u00fcr die M\u00f6glichkeit, einen Einblick in das Leben des Zentrums und der Redaktion zu bekommen und die Wichtigkeit ihrer T\u00e4tigkeit pers\u00f6nlich zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Csenge Csisz\u00e1r \u2013 Nikolett Palkovics<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Journalismus n\u00e4hergebracht<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch in der Redaktion&nbsp;<em>Neue Zeitung<\/em>&nbsp;vermittelte einen spannenden Einblick in die journalistische Arbeit. Nach der freundlichen Begr\u00fc\u00dfung durch Chefredakteur Johann Schuth wurden die verschiedenen Abteilungen der Redaktion im Rahmen einer F\u00fchrung besichtigt. Au\u00dferdem konnten die StudentInnen fr\u00fcher ver\u00f6ffentlichte Werke und Zeitungen und anschlie\u00dfend auch die Ungarndeutsche Bibliothek im HdU kennenlernen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Besuch war besonders informativ und vermittelte einen realistischen Eindruck davon, wie professioneller Journalismus funktioniert und wie viel Arbeit hinter einem Zeitungsartikel steckt. Gleichzeitig wurde den StudentInnen der Journalistenberuf n\u00e4hergebracht \u2013 vielleicht als Motivation f\u00fcr einen potentiellen Nachwuchs.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Lea Ruscs\u00e1k<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Erschienen in: Neue Zeitung, 22\/2025<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studierende des Seminars\u00a0Regionalit\u00e4t, Kultur und Medien\u00a0am Germanistischen Institut der ELTE Budapest besuchten das HdU, um sich aus erster Hand \u00fcber die ungarndeutschen Aktivit\u00e4ten im Haus zu informieren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":108939,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[94,92,95],"tags":[313,425,310,354,460,444,102],"class_list":{"0":"post-108942","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-neue-zeitung-nachrichten","8":"category-schnellnachrichten","9":"category-zentrum-nachrichten","10":"tag-bildung","11":"tag-elte-de","12":"tag-hdu","13":"tag-neue-zeitung-de","14":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","15":"tag-universitat","16":"tag-zentrum-de"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108942","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=108942"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108942\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":108948,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/108942\/revisions\/108948"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108939"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=108942"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=108942"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=108942"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}