{"id":116330,"date":"2026-03-18T08:49:46","date_gmt":"2026-03-18T07:49:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=116330"},"modified":"2026-03-18T08:49:59","modified_gmt":"2026-03-18T07:49:59","slug":"salamin-andras-igazszolasok-v-herein-maria-csaladi-koer-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2026\/03\/salamin-andras-igazszolasok-v-herein-maria-csaladi-koer-2\/","title":{"rendered":"Salamin Andr\u00e1s: Igazsz\u00f3l\u00e1sok V. \/ Herein M\u00e1ria: Csal\u00e1di k\u00f6r &#8211; 2"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die nun vorgestellte Publikation&nbsp;ist nicht nur in ihrer Thematik, sondern auch in ihrer Struktur ungew\u00f6hnlich. Ihre Besonderheit besteht darin, dass sie in einem einzigen Band zwei, in Ton und Perspektive unterschiedliche, zugleich jedoch organisch miteinander verbundene Teile vereint. Das Werk ist eine Gemeinschaftsarbeit von Andr\u00e1s Salamin und Maria Herein, die darin auf eigene Erlebnisse sowie pers\u00f6nliche und famili\u00e4re Erinnerungen zur\u00fcckgreifen, um die Welt der vergangenen Jahrzehnte&nbsp;lebendig werden zu lassen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade diese Dualit\u00e4t\u00a0ist\u00a0eins\u00a0der gr\u00f6\u00dften Werte des Bandes. Die beiden Autoren n\u00e4hern sich derselben Epoche\u00a0aus unterschiedlichen narrativen Blickwinkeln und mit verschiedenen Akzentsetzungen an: Die Texte von Andr\u00e1s Salamin beleuchten die historischen und allt\u00e4glichen Prozesse des vergangenen Jahrhunderts anhand pers\u00f6nlicher Lebensschicksale, w\u00e4hrend Maria Herein mit ihren\u00a0mit\u00a0Wudige\u00df\u00a0verbundenen, famili\u00e4r inspirierten Erz\u00e4hlungen das Gesamtbild um eine sensible lokalhistorische und nationalit\u00e4tenspezifische Dimension bereichert.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"354\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052-354x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116324\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052-354x500.jpeg 354w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052-150x212.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052-300x424.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052-696x983.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0052.jpeg 708w\" sizes=\"auto, (max-width: 354px) 100vw, 354px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Beide Teile stehen jeweils f\u00fcr sich, gemeinsam jedoch entfalten sie ein komplexeres und nuancierteres Zeitbild. Der Band ist somit nicht blo\u00df eine Sammlung von Geschichten, sondern eine Begegnung zweier Erinnerungshorizonte und literarischer Stimmen, in der pers\u00f6nliche Erfahrung zu kollektivem Ged\u00e4chtnis wird. Die beiden Autoren erz\u00e4hlen in unterschiedlichem Ton, sich aber gegenseitig erg\u00e4nzend,&nbsp;wobei&nbsp;beide dasselbe Ziel verfolgen: die Bewahrung der Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Teil<em>&nbsp;<\/em>mit dem Titel<em>&nbsp;Igazsz\u00f3l\u00e1sok V.<\/em>&nbsp;f\u00fchrt die Leser vor allem in die erste H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts zur\u00fcck, in die Welt&nbsp;&nbsp;der Jahre von 1900 bis 1940. Die strengen Regeln von Duzen und Siezen, famili\u00e4re Konflikte und ber\u00fchrende Missverst\u00e4ndnisse, kindliche Streiche, Kriegsalltag, Kriegsgefangenschaft, Flucht, Glaube und Hoffnung &#8211; diese Geschichten erz\u00e4hlen von Lachen und Schmerz, von Verlust und \u00dcberleben, von menschlicher Schw\u00e4che und unbeirrbarer Liebe.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-medium\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"350\" height=\"500\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053-350x500.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-116326\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053-350x500.jpeg 350w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053-150x214.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053-300x429.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053-696x994.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/SCAN0053.jpeg 700w\" sizes=\"auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die pers\u00f6nlich gehaltenen Erz\u00e4hlungen von Maria Herein im Teil&nbsp;<em>Csal\u00e1di k\u00f6r &#8211; 2<\/em>&nbsp;rufen den Alltag in Wudige\u00df,&nbsp;aus der Perspektive des Kindes, jedoch mit erwachsener Reflexion, ins Ged\u00e4chtnis. Besonders bedeutsam sind die Erinnerungen an Kleidung, an das Dorfleben und an famili\u00e4re Alltagsmomente. Die Welt der Helenka-Hosen, der \u201eOrkanjacken\u201d, der geerbten und \u201ebesvejfolt\u201c (enger gemachten) Kleidungsst\u00fccke veranschaulicht pr\u00e4zise die kreativen \u00dcberlebensstrategien einer Mangelwirtschaft. F\u00fcr die j\u00fcngere Generation der Leser er\u00f6ffnet sich somit eine heute kaum mehr vorstellbare Welt, aber doch mit vertrauten Gef\u00fchlen der Geschwisterrivalit\u00e4t, der Sehnsucht nach Geschenken, der festlichen Erwartung und die der kindlichen \u00c4ngste.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die pers\u00f6nliche Motivation zur Entstehung des Buches wird im Vorwort sichtbar: ein im Krankenhaus liegender Freund, der vor Lachen seinen Schmerzen verga\u00df; eine Mutter, die nach einem Schlaganfall ihr Ged\u00e4chtnis verlor und der die vorgelesenen Geschichten immer wieder Freude&nbsp;bereiten; sowie die famili\u00e4re Tradition, Lebenswege niederzuschreiben, damit sie nicht in Vergessenheit geraten. Diese Erfahrungen verleihen dem Band seine menschliche Authentizit\u00e4t.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erkl\u00e4ren. Sie erz\u00e4hlt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert, und gerade darin liegt ihre bleibende Wirkung.<\/p>\n\n\n\n<p>Salamin Andr\u00e1s: \u00dajkori t\u00f6rt\u00e9netek &#8211; Igazsz\u00f3l\u00e1sok V. Igaz t\u00f6rt\u00e9netek az elm\u00falt \u00e9vsz\u00e1zad t\u00f6rt\u00e9n\u00e9seib\u0151l (Geschichten aus der Neuzeit \u2013 Wahrheiten V. Wahre Geschichten \u00fcber die Geschehnisse des vergangenen Jahrhunderts)<br>Herein M\u00e1ria: Csal\u00e1di k\u00f6r &#8211; 2. T\u00f6rt\u00e9netek egy budakeszi csal\u00e1d \u00e9let\u00e9b\u0151l (Familienkreis 2 \u2013 Geschichten aus dem Leben einer Wudige\u00dfer Familie)<br>Budapest : Pauker&nbsp;Nyomda<br>Seiten: 352<br>Sprache: Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em><em><em><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/em><\/em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erkl\u00e4ren. 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