{"id":117679,"date":"2026-05-27T09:44:19","date_gmt":"2026-05-27T07:44:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=117679"},"modified":"2026-05-27T09:45:20","modified_gmt":"2026-05-27T07:45:20","slug":"germanistikstudierende-der-elte-im-hdu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2026\/05\/germanistikstudierende-der-elte-im-hdu\/","title":{"rendered":"Germanistikstudierende der ELTE im HdU"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>Um eine Unterrichtsstunde anderer Art zu erleben, besuchten vor Kurzem drei Seminargruppen von BA- und MA-Studenten der ELTE das Haus der Ungarndeutschen. Empfangen wurden sie von Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek, sowie Johann Schuth, dem Chefredakteur des Wochenblattes Neue Zeitung. Im Folgenden ver\u00f6ffentlichen wir einige ihrer Erlebnisberichte.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Seminarstunde<\/strong><br><em>von Regina Schiller<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Seminargruppe besucht in der sonnigen Mittagsstunde des 23. April 2026 das Haus der Ungarndeutschen. Den Anfang macht Zentrum-Direktorin Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer. Sie erkl\u00e4rt uns, wie das Zentrum als Informationsknotenpunkt funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chefredakteur Johann Schuth gibt uns spannende Einblicke in die redaktionellen Abl\u00e4ufe. Wir d\u00fcrfen uns die aktuelle Nummer der \u201eNeuen Zeitung\u201c und die ber\u00fchmten \u201eDeutschen Kalender\u201c anschauen. Er erz\u00e4hlt dar\u00fcber, wie die w\u00f6chentliche Ausgabe des Blattes zusammengestellt wird. Es ist faszinierend zu sehen, wie aus vielen Informationen eine fertige Zeitung entsteht. Wir d\u00fcrfen sogar eine druckfrische Ausgabe in die Hand nehmen und durchbl\u00e4ttern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam mit der Direktorin sehen wir uns in der Bibliothek um. In den Regalen finden wir zahlreiche B\u00fccher \u00fcber die Geschichte und Kultur der Ungarndeutschen. Hier wird die Geschichte der Minderheit richtig greifbar. Besonders freut mich beim Durchbl\u00e4ttern der Kalender aus den letzten Jahren, dass ich eine Ver\u00f6ffentlichung meiner gro\u00dfen Schwester entdecke. Das macht den Besuch f\u00fcr mich nochmal zu etwas Besonderem.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese au\u00dferordentliche Seminarstunde zeigt uns: Deutsch ist in Ungarn eine lebendige Sprache mit einer starken Stimme. Wir bedanken uns herzlich f\u00fcr die tollen Eindr\u00fccke!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117681\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907036-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Ein ungarndeutsches Zentrum mitten in Budapest<br><\/strong><em>von Sofia Podramenskaya<\/em><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stellen Sie sich vor, Sie befinden sich in der Hauptstadt Ungarns und rund herum sehen Sie Aufschriften mit seltsamen Buchstaben, h\u00f6ren die Einheimischen eine seltsame Sprache sprechen. Und dann, nach einigen Stra\u00dfenabbiegungen, kommen Sie in ein Haus, wo pl\u00f6tzlich Deutsch gesprochen und gelesen wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Haus der Ungarndeutschen befindet sich nur wenige Schritte vom Heldenplatz entfern und bietet eine vielf\u00e4ltige Auswahl an Ereignissen und Aktivit\u00e4ten auf Deutsch, also alles, was mit der Kultur und dem Leben der Deutschen in Ungarn zu tun hat. F\u00fcr diese T\u00e4tigkeit des Zentrums ist Frau Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer verantwortlich, die auch sehr engagiert und enthusiastisch \u00fcber all das berichtet. Schon beim Betreten des Raumes sieht man eine Liste mit geplanten Ereignissen sowie die Ausstellung einer ungarndeutschen Malerin. Die Bilder haben eine durch bunte Farben gepr\u00e4gte, starke Ausdruckskraft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Redaktion der \u201eNeuen Zeitung\u201c erz\u00e4hlt vom Alltag der Ungarndeutschen auf Deutsch und spielt dadurch eine wichtige Rolle bei der Erhaltung und F\u00f6rderung der deutschen Sprache und Kultur in Ungarn. Chefredakteur Schuth scheint alles \u00fcber diese einzigartige Kultur und Volksgruppe zu wissen und kann dar\u00fcber fesselnd erz\u00e4hlen. In der Redaktion werden auch B\u00fccher auf Hochdeutsch und im Dialekt produziert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Noch h\u00f6her im Geb\u00e4ude befindet sich eine echt beispiellose Bibliothek, in der unterschiedliche Werke \u00fcber die deutschen Minderheiten au\u00dferhalb Deutschlands gesammelt werden. Alle haben hier die M\u00f6glichkeit, ein f\u00fcr sich interessantes Buch auszusuchen, sich entspannt an den Tisch zu setzen und in Ruhe zu lesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also wenn Sie denWunsch haben, f\u00fcr eine Weile dem ungarischsprachigen Alltag zu entfliehen, kommen Sie mal in das HdU \u2013 freundlicher Empfang garantiert!<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117683\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907045-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Besuch bei der Neuen Zeitung<br><\/strong><em>von L\u00e1szl\u00f3 Horv\u00e1th<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Seminargruppe steht vor der T\u00fcr des HdU. Der Besuch findet im Rahmen des Seminars \u201ePrintmedien\u201c statt und bietet den Teilnehmern einen exklusiven Einblick hinter die Kulissen der Wochenzeitung der Ungarndeutschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Veranstaltungsraum, in dem gerade ber\u00fchrende Bilder an den W\u00e4nden zu sehen sind, f\u00fchrt Frau Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer die Gruppe in die Geschichte und die heutige Rolle der ungarndeutschen Gemeinschaft ein. Sie berichtet \u00fcber die zahlreichen Gemeinschaftsprogramme, die im Haus der Ungarndeutschen stattfinden, und \u00fcber die Bedeutung der deutschen Minderheit in Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nachdem die Studierenden so viel \u00fcber die Ungarndeutschen lernten, treffen sie sich mit dem Chefredakteur der \u201eNeue Zeitung\u201c. Er arbeitet im zweiten Stock in einem B\u00fcro, umgeben von unz\u00e4hligen B\u00fcchern und fr\u00fcher erschienenen Zeitungen. Er erz\u00e4hlt \u00fcber die Redaktionsprozesse und seinen Arbeitsalltag. Er erkl\u00e4rt, wie er die Themen ausw\u00e4hlt, welche Inhalte f\u00fcr die Leserschaft besonders relevant sind und welche Nachrichten es eigentlich in die Zeitung schaffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studierenden gehen in die Bibliothek. Erstaunt sehen Sie viele Hunderte Werke in den Regalen, die sich ausschlie\u00dflich mit der Geschichte, Kultur und Sprache der Ungarndeutschen und der deutschen Minderheiten befassen. Hier findet man sowohl historische Dokumente als auch moderne Fachliteratur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Besucher verlassen die Redaktion mit vielen neuen Erfahrungen und einer frisch gedruckten Ausgabe der Neuen Zeitung. Der Besuch machte deutlich, dass Printmedien besonders f\u00fcr Minderheiten sehr wichtig sind, um ihre Identit\u00e4t zu st\u00e4rken. F\u00fcr die Teilnehmer des Kurses war dieser 23. April eine wertvolle Lektion dar\u00fcber, dass Journalismus auch im 21. Jahrhundert eine sehr wichtige Rolle hat.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117675\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907033-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Seminarstunde<\/strong><br><em>von Zsolt Damosy<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Seminarstunde ist eine richtige Abwechslung. Raus aus den Universit\u00e4tsr\u00e4umen, rauf aufs Fahrrad und raus in das Villenviertel am Rande des Stadtparks. Dozentin Frau Nagy hat wieder einmal ein interessantes Programm f\u00fcr die Gruppe organisiert: einen Besuch bei den Ungarndeutschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zentrum-Direktorin Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer empf\u00e4ngt die kleine aber durchaus interessierte Gruppe von Germanistikstudenten. Wir versammeln uns im Otto-Heinek-Saal, wo Tagungen, Sitzungen, aber auch Ausstellungen oder Theaterauff\u00fchrungen stattfinden. Sie erz\u00e4hlt interessante Details \u00fcber die Ungarndeutschen, die die zweitgr\u00f6\u00dfte Minderheit des Landes nach den Roma darstellen. Sie berichtet \u00fcber die Geschichte der Minderheit, die gr\u00f6\u00dftenteils vor rund 300 Jahren nach Ungarn kam, und die nach dem Zweiten Weltkrieg durch Vertreibung um fast die H\u00e4lfte reduziert wurde. Wir erfahren, dass sich die Ungarndeutschen nach 1989 wieder aktiviert hatten und seit 1995 offiziell eine eigene Landesselbstverwaltung haben. Sehr interessant sind ihre Ausf\u00fchrungen zur aktuellen Politik. Wir erfahren von ihr, dass die deutsche Minderheit nach vielen Jahren ihre Vertretung im ungarischen Parlament verloren hat, nachdem ihre Liste die zum vollwertigen Mandat notwendige Stimmenanzahl diesmal nicht erreicht hatte \u2013 genauso wie die der Roma.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach geht die Gruppe in die zweite Etage. Dies aber nicht durch ein gew\u00f6hnliches Treppenhaus, sondern durch eine an das Haus angebaute Metall-Treppe. Nicht jedermanns Sache bei einer so sch\u00f6nen Stadtvilla. Chefredakteur Johann Schuth empf\u00e4ngt die Studenten mit einem rollenden R, wie es die Welt noch nie geh\u00f6rt hat, aber nat\u00fcrlich auch mit einer sehr interessanten Vorstellung der Redaktion. Die Zeitschrift wird von Ungarndeutschen f\u00fcr Ungarndeutsche verfasst. Auf aktuelle politische Themen werde bewusst verzichtet, vielmehr werden Berichte aus dem Leben der Minderheit pr\u00e4sentiert. Schuth ermuntert die Gruppe zu sp\u00e4terer Mitarbeit in der Redaktion.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Schlie\u00dflich geht es f\u00fcr die Gruppe dann noch eine Etage h\u00f6her, wo der Gruppe die Bibliothek vorgestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Studenten nehmen die vielen Informationen gerne mit, bedanken sich bei Dozentin Frau Nagy wieder einmal f\u00fcr eine abwechslungsreiche Seminarstunde au\u00dferhalb des tristen Seminarraumes und treten ihren angenehmen sonnigen Spaziergang heimw\u00e4rts\u201c an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Eine au\u00dfergew\u00f6hnliche Seminarstunde<br><\/strong><em>von S\u00e1ra Barcs\u00e1k<\/em><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir versammeln uns in einem hellen Saal, dessen W\u00e4nde mit Gem\u00e4lden geschm\u00fcckt sind. Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer, Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums und Bibliothek, erz\u00e4hlt kurz die Geschichte der Ungarndeutschen, wie sie w\u00e4hrend der Habsburgermonarchie nach Ungarn kamen, wie viele Nachkommen sie heute haben und wie das Zentrum die Kultur der Minderheit am Leben h\u00e4lt und pflegt. Sie organisieren regelm\u00e4\u00dfig Ausstellungen, Tanzh\u00e4user und alles, was zur Kultur der Ungarndeutschen geh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Danach gehen wir weiter wie in einem Labyrinth, durch kleine Korridore und drei Etagen hoch auf einer Wendeltreppe. In der Redaktion des Wochenblattes \u201eNeue Zeitung\u201c umgeben uns B\u00fccher, Zeitungen und Landkarten. Chefredakteur Schuth l\u00e4dt uns in die kleinen, freundlichen R\u00e4ume ein. Er hat ein au\u00dfergew\u00f6hnlich weites Wissen \u00fcber alles, was die Ungarndeutschen betrifft. Manchmal verliert man den Faden vor allem wegen der reichen B\u00fcchersammlung. Die redaktionelle Arbeit gilt als eine mysteri\u00f6se Etappe des Journalismus. Gerade diesen Prozess erkl\u00e4rt Schuth minuti\u00f6s und schenkt uns sogar ein Exemplar der druckfrischen Wochenschrift.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dann gehen wir weiter, noch h\u00f6her, noch eine Wendeltreppe, es k\u00f6nnte einem fast schwindelig werden. Wir kommen in der Bibliothek an, sie ist klein, aber bestens best\u00fcckt mit interessanten Werken aus dem In- und Ausland, sogar aus dem Elsass. Wenn ich das gewusst h\u00e4tte, h\u00e4tte ich die B\u00fccherei f\u00fcr meine Diplomarbeit nutzen k\u00f6nnen. N\u00e4chstes Mal werde ich das schon wissen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1280\" height=\"960\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-117685\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041.jpeg 1280w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-510x383.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-768x576.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-150x113.jpeg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-300x225.jpeg 300w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-696x522.jpeg 696w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/1778063907041-1068x801.jpeg 1068w\" sizes=\"auto, (max-width: 1280px) 100vw, 1280px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p class=\"has-text-align-center wp-block-paragraph\"><strong>Ein Blick hinter die Kulissen<br><\/strong><em>Fiona Fr\u00f6hling &amp; Hannah Winges<\/em><strong><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als deutsche Erasmusstudentinnen in Budapest bekommen wir jeden Tag viele Eindr\u00fccke von der Stadt, ihrer Kultur und ihrem Alltag. Doch der Besuch in der Redaktion der deutschsprachigen \u201eNeuen Zeitung\u201c er\u00f6ffnete uns noch einmal eine ganz andere Perspektive: einen Einblick in das Leben und die Medienarbeit der deutschen Minderheit in Ungarn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Rahmen eines Medienseminars hatten wir die Gelegenheit, am 23. April, die Redaktion sowie die Menschen dahinter pers\u00f6nlich kennenzulernen und mehr \u00fcber ihre Arbeit zu erfahren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das gastfreundliche Klima der gesamten Institution stellte sich bereits beim ersten Gespr\u00e4ch mit Frau Angelika Erd\u00e9lyi-Pfiszterer, der Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek, heraus. Mit ihr konnten wir einen ersten Eindruck \u00fcber das ungarndeutsche Leben in Budapest und ganz Ungarn entwickeln. Neben Informationsangeboten engagiert sich das Zentrum in vielf\u00e4ltigen Projekten, unter anderem im k\u00fcnstlerischen Bereich, und unterst\u00fctzt Aktivit\u00e4ten innerhalb der deutschsprachigen Gemeinschaft und tr\u00e4gt so auch zur Vernetzung und Sichtbarkeit der deutschen Minderheit in Ungarn bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch von Herr Johann Schuth, dem Chefredakteur der Neuen Zeitung, wurden wir mit gro\u00dfer Offenheit empfangen und erhielten Einblicke in den Arbeitsalltag und die journalistischen Prozesse der Redaktion. Dabei wurde deutlich, mit wie viel Engagement und Begeisterung die Redaktion ihre Arbeit gestaltet. Die Atmosph\u00e4re wirkte famili\u00e4r und vermittelte den Eindruck einer engen, unterst\u00fctzenden Gemeinschaft. Besonders \u00fcberrascht hat uns die vergleichbar hohe Auflagenzahl von etwa 2000 Exemplaren, wodurch uns die Notwendigkeit und Relevanz dieser Repr\u00e4sentationsarbeit erneut bewusst geworden ist. Positiv in Erinnerung geblieben ist uns au\u00dferdem die gezielte Ausrichtung an unterschiedliche Zielgruppen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die letzte Station unseres Besuchs bildete die Bibliothek der Einrichtung, die eine gro\u00dfe Vielzahl an lyrischen und informativen Werken bietet. Als Sammlung dieser Werke dient die Bibliothek nicht allein als Wissensvermittler, sondern auch als Raum f\u00fcr Begegnungen, sodass auch hier kulturelle Vielfalt an erster Stelle steht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir sind dankbar f\u00fcr die Einblicke, die wir gewinnen durften; der Besuch zeigte uns wie wichtig regionale und minderheitensprachliche Medien f\u00fcr kulturelle Identit\u00e4t und Gemeinschaft sein k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ez a h\u00edr csak egy nyelven \u00e9rhet\u0151 el.\u00a0K\u00e9rj\u00fck, v\u00e1ltson nyelvet.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":117677,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[91,94,92,95],"tags":[313,327,425,310,53,354,444,102],"class_list":["post-117679","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-nachrichten","category-neue-zeitung-nachrichten","category-schnellnachrichten","category-zentrum-nachrichten","tag-bildung","tag-budapest-de","tag-elte-de","tag-hdu","tag-jugend","tag-neue-zeitung-de","tag-universitat","tag-zentrum-de"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117679","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=117679"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117679\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":117687,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/117679\/revisions\/117687"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/117677"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=117679"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=117679"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=117679"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}