{"id":12871,"date":"2014-12-03T11:39:06","date_gmt":"2014-12-03T10:39:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=12871"},"modified":"2014-12-09T11:03:03","modified_gmt":"2014-12-09T10:03:03","slug":"fur-die-zukunft-des-ungarndeutschtums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2014\/12\/fur-die-zukunft-des-ungarndeutschtums\/","title":{"rendered":"F\u00fcr die Zukunft des Ungarndeutschtums"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p><strong><span style=\"line-height: 1.5em;\">Projekttag der Studierenden der ELTE in Werischwar<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Studierenden der Studienrichtung Germanistik\/Deutsch als Minderheitensprache absolvierten einen umfangreichen Projekttag in der \u00e4ltesten deutschen Siedlung des Ofner Berglandes, in Werischwar. Im Rahmen dieses Projekttages am 13. November versuchten die Organisatoren sowohl die Vergangenheit als auch die Gegenwart und die Zukunft der deutschen Minderheit der Stadt den jungen Leuten n\u00e4her zu bringen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/klasse-2354x266.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-12872 aligncenter\" title=\"Die Klasse 2 mit Frau Tagscherer-Wieszt\" alt=\"klasse-2354x266\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/klasse-2354x266.jpg\" width=\"354\" height=\"266\" \/><\/a><\/p>\n<p>Fr\u00fch in Werischwar angekommen, f\u00fchrte der Weg der aus 23 Studierenden bestehenden Gruppe in die Minderheitengrundschule am Marktplatz, wo sie \u2013 herzlich empfangen vom stellvertretenden Direktor der Schule, N\u00e1ndor Szont\u00e1gh, sowie Frau Katalin Steckl-Boldizs\u00e1r \u2013 die M\u00f6glichkeit hatten, in zwei Gruppen geteilt sich jeweils eine deutsche Sprachstunde sowie eine Volkskundestunde bzw. Umweltkundestunde auf Deutsch anzuschauen. Dabei wurde offenkundig, welche Vorteile der zweisprachige Unterricht f\u00fcr die Kinder birgt, denn besonders in den lebendigen und in guter Stimmung gehaltenen Stunden der engagierten Lehrerinnen Maria Tagscherer-Wieszt und Judit L\u00e1zri zeigte sich, dass die Kinder bereits in den Klassenstufen 2 und 3 sich einen erstaunlich umfangreichen Wortschatz aneignen k\u00f6nnen, wenn man sich als Lehrer nicht nur auf den zu vermittelnden Stoff konzentriert, sondern auch auf die den Kindern gem\u00e4\u00dfe Unterrichtsmethode achtet. Den Hospitationen folgte ein Gespr\u00e4ch mit der Direktorin der Schule, Frau \u00c9va M\u00e9zinger.<\/p>\n<p>Nach einem Mittagessen wanderte die Gruppe ins unweit gelegene Heimatmuseum, wo sie von Frau M\u00e1ria Gromon-Manhertz herumgef\u00fchrt wurde, deren Herzensangelegenheit das Zusammentragen und die Bewahrung der Gegenst\u00e4nde aus der Vergangenheit der Werischwarer Deutschen ist. Im Rahmen der detaillierten F\u00fchrung konnten die Studenten die einzelnen vorgestellten Gegenst\u00e4nde selbst in die Hand nehmen, wodurch sie sich ein plastischeres Bild vom Alltag der Deutschen in der Vorkriegszeit machen konnten.<\/p>\n<p>Am sp\u00e4ten Nachmittag schlie\u00dflich berichteten im Ratssaal des B\u00fcrgermeisteramtes die Vertreter der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung \u2013 Vorsitzender L\u00e1szl\u00f3 Sax, Ibolya Sax und Erika Bog\u00e1r \u2013 sowie der B\u00fcrgermeister Istv\u00e1n Gromon \u00fcber ihre T\u00e4tigkeit sowie \u00fcber die aktuellen Aufgaben, die sie im Rahmen ihres Amtes zum Wohle der deutschen Minderheit der Stadt zu bew\u00e4ltigen haben.<\/p>\n<p>Unser herzlicher Dank gilt all jenen, die diesen erfolgreichen Projekttag durch\u00a0ihre Arbeit, Zeit und M\u00fche erm\u00f6glicht haben.<\/p>\n<p><em>G\u00e1bor Kerekes<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? 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