{"id":12881,"date":"2014-12-04T11:00:19","date_gmt":"2014-12-04T10:00:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=12881"},"modified":"2014-12-04T09:34:10","modified_gmt":"2014-12-04T08:34:10","slug":"die-deutsche-weltallianz-fordert-von-medien-mehr-sensibilitat-und-weniger-diskriminierung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2014\/12\/die-deutsche-weltallianz-fordert-von-medien-mehr-sensibilitat-und-weniger-diskriminierung\/","title":{"rendered":"Die Deutsche Weltallianz fordert von Medien mehr Sensibilit\u00e4t und weniger Diskriminierung"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p><strong>Diskriminierung durch sprachliche Verkl\u00e4rung der ethnischen Abstammung<\/strong><\/p>\n<p>Die Art der medialen Berichterstattung \u00fcber den Wahlsieg von Klaus Johannis in Rum\u00e4nien hat neuerlich gezeigt, dass vor allem Angeh\u00f6rige von deutschen Minderheiten in der Bezeichnung ihrer ethnischen Identit\u00e4t und Abstammung diskriminiert werden. F\u00fcr sie wird vornehmlich das pejorative Attribut \u201edeutschsprachig\u201c verwendet, wodurch ihre ethnische Abstammung verleugnet wird. Aus einem Siebenb\u00fcrger Sachsen wird so ein deutschsprachiger Rum\u00e4ne. \u201eEiner solchen Entwicklung muss entgegen gesteuert werden, weil die Angeh\u00f6rigen einer deutschen Minderheit in ihren Heimatl\u00e4ndern sehr wohl teils in der Verfassung oder in der nationalen Minderheitengesetzgebung als Deutsche bezeichnet werden und als solche auch Minderheitenrechte beanspruchen k\u00f6nnen\u201c, meint DWA-Pr\u00e4sident Peter Wassertheurer. Freilich bilden EU-Mitgliedsl\u00e4nder wie Slowenien eine unr\u00fchmliche Ausnahme, ohne dass sich in Br\u00fcssel, Berlin oder Wien jemand daran st\u00f6rt! Au\u00dferdem sei, so Wassertheurer weiter, zu ber\u00fccksichtigen, dass \u00fcber 14 Millionen Angeh\u00f6rige der heute noch als Reste in den L\u00e4ndern Ostmittel-, S\u00fcdost- und Osteuropas lebenden Deutschen 1945 als Deutsche vertrieben, als Deutsche verfolgt und schlie\u00dflich als Deutsche entsch\u00e4digungslos enteignet wurden.<\/p>\n<p>Wassertheurer fordert daher vor allem von den etablierten Medien in Deutschland und \u00d6sterreich ein Ende der sprachlichen Diskriminierung von Deutschen, die als Angeh\u00f6rige einer deutschen Volksgruppe au\u00dferhalb der Grenzen Deutschlands leben. \u201eSchlie\u00dflich schreibt man ja auch von den Burgenlandkroaten oder den Slowenen in K\u00e4rnten, um so ihrer ethnischen und kulturellen Identit\u00e4t gerecht zu werden\u201c, meint Wassertheurer.<\/p>\n<p>\u201eWenn heute in Deutschland oder \u00d6sterreich ein T\u00fcrke wie selbstverst\u00e4ndlich in den meinungsbildenden, staats- und parteinahen Medien als Deutscher oder \u00d6sterreicher bezeichnet wird, ist es nicht verst\u00e4ndlich, warum ein Siebenb\u00fcrger Sachse dort nicht als Deutscher bezeichnet werden soll\u201c, kritisiert Wassertheurer abschlie\u00dfend. Wer das dennoch tut, macht sich nach Wassertheurer einer latenten Diskriminierung von Deutschen schuldig.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? 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