{"id":13449,"date":"2015-01-05T13:24:23","date_gmt":"2015-01-05T12:24:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=13449"},"modified":"2015-01-05T14:42:50","modified_gmt":"2015-01-05T13:42:50","slug":"empfang-beim-staatsprasidenten-und-verleihung-des-nationalitatenpreises-des-ministerprasidenten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2015\/01\/empfang-beim-staatsprasidenten-und-verleihung-des-nationalitatenpreises-des-ministerprasidenten\/","title":{"rendered":"Empfang beim Staatspr\u00e4sidenten und Verleihung des Nationalit\u00e4tenpreises des Ministerpr\u00e4sidenten"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Die Vorsitzenden der Landesselbstverwaltungen und die parlamentarischen Sprecher der Minderheiten empfing Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der am 17. Dezember im S\u00e1ndor-Palast. Am anderen Tag \u00fcbergaben Zolt\u00e1n Balog, Minister f\u00fcr Humanressourcen, und Mikl\u00f3s Solt\u00e9sz, Staatssekret\u00e4r f\u00fcr Kirchen, Nationalit\u00e4ten und zivilgesellschaftliche Beziehungen, im Auftrag von Ministerpr\u00e4sident Viktor Orb\u00e1n in der Budapester Redoute den Nationalit\u00e4tenpreis.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/nemzdij2014a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-13323 aligncenter\" title=\"Die diesj\u00e4hrigen Ausgezeichneten des Nationalit\u00e4tenpreises - (Foto: Gyula Bartos - kormany.hu)\" alt=\"nemzdij2014a\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/nemzdij2014a-510x339.jpg\" width=\"510\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/nemzdij2014a-510x339.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/nemzdij2014a.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In Ungarn leben auch Menschen und Volksgruppen, die eine doppelte Identit\u00e4t besitzen und darauf stolz sind, sowohl zu dem Ungarntum als auch zu einer anderen Volksgruppe dazuzugeh\u00f6ren. \u201eDie doppelte Identit\u00e4t birgt seelische und geistige Reserven, die das Land Ungarn und die ungarische Kultur nicht entbehren k\u00f6nnen\u201c, erkl\u00e4rte bei der Feier Minister Balog und meinte: \u201eWir k\u00f6nnen stolz darauf sein, dass in Ungarn 13 Nationalit\u00e4ten gleichberechtigt zusammenleben\u00a0und mit ihren Eigenheiten und Traditionen und mit ihrem Kulturgut die ungarische Kultur und die Universalkultur bereichern.\u201c Die Preistr\u00e4ger sind Botschafter der Nationalit\u00e4ten, ihre Rolle und ihre Aufgaben, die sie in den letzten Jahren und Jahrzehnten erf\u00fcllt haben, m\u00fcssen weiter gest\u00e4rkt werden. Durch ihre Kultur, ihre Sprache, ihren Glauben m\u00f6gen sie die Botschafter des Friedens in Ungarn und im Karpatenbecken sein, so Staatssekret\u00e4r Solt\u00e9sz.<\/p>\n<p>Der Preis f\u00fcr die Nationalit\u00e4ten wird Personen, Organisationen oder Nationalit\u00e4tenselbstverwaltungen verliehen, die f\u00fcr die Nationalit\u00e4ten in Ungarn in den Bereichen \u00f6ffentliches Leben, Bildung, Kultur, Kirchen, Wissenschaft, Massenmedien oder in der wirtschaftlichen Selbstorganisation eine beispielhafte T\u00e4tigkeit entfaltet haben.\u2028\u201eF\u00fcr die St\u00e4rkung der Identit\u00e4t der Ungarndeutschen und f\u00fcr die objektive historische Erschlie\u00dfung des multiethnischen Zusammenlebens\u201c wurde der Nationalit\u00e4tenpreis <strong>Prof. Dr. Gerhard-Dieter Seewann<\/strong> zugesprochen.\u2028 Der namhafte Historiker aus Bayern, Gerhard Sewann, trat viele Jahrzehnte lang der Geschichtsschreibung des kommunistischen Regimes entgegen, seine T\u00e4tigkeit blieb auch nach der Wende richtungsweisend. Durch seine Ver\u00f6ffentlichungen und seine T\u00e4tigkeit am Stiftungslehrstuhl f\u00fcr deutsche Geschichte und Kultur im s\u00fcd\u00f6stlichen Mitteleuropa (Universit\u00e4t F\u00fcnfkirchen, Institut f\u00fcr Geschichtswissenschaft) hat er zur objektiven historischen Erschlie\u00dfung des Zusammenlebens der Nationalit\u00e4ten in Ungarn beigetragen und hat dadurch die Identit\u00e4t der ungarndeutschen Gemeinschaft gest\u00e4rkt. Ab den ausgehenden siebziger Jahren entfaltete sich sein wissenschaftliches Werk, das heute auf eine Zeit von 30 Jahren zur\u00fcckblicken kann. In seinen Schriften und Vortr\u00e4gen hat er wichtige Fragen der Geschichte der Ungarndeutschen aufgegriffen und die Geschichtswissenschaft mit neuen Gedanken bereichert. Im Jahr 2012 erschienen der erste und der zweite Band seiner Monografie \u201eGeschichte der Deutschen in Ungarn\u201c, die die Geschichte des Deutschtums in Ungarn von den Anf\u00e4ngen bis 2006 verfolgt. Die ungarische Auflage des Werkes erscheint in diesen Tagen.\u2028Prof. Seewann ist Mitglied des Doktorrates an der Universit\u00e4t F\u00fcnfkirchen und an der Andr\u00e1ssy Gyula Deutschsprachigen Universit\u00e4t Budapest. Das Institut f\u00fcr Minderheitenforschung an der Ungarischen Akademie der Wissenschaften berief ihn in seinen wissenschaftlichen Rat. Seine wissenschaftlichen Erkenntnisse multiplizierte er in breiten Kreisen, teils innerhalb des universit\u00e4ren Betriebs in Deutschland und Ungarn, teils durch Veranstaltungen und Vortr\u00e4ge unter Einbeziehung der Organisationen der Ungarndeutschen, wodurch auch die Ungarndeutschen die schicksalhaften Wendepunkte ihrer eigenen Geschichte besser kennen lernen konnten. Seine T\u00e4tigkeit in der Wissenschaft, im Unterrichtsbetrieb oder auch im \u00f6ffentlichen Leben hat in hohem Ma\u00dfe dazu beigetragen, dass die Ungarndeutschen in ihrer eigenen Geschichte zunehmend Zukunftsperspektiven erkannt und dadurch ihre Gruppenidentit\u00e4t gest\u00e4rkt haben. Aufgrund seiner Verdienste verlieh der Ministerpr\u00e4sident von Ungarn an Professor Dr. Gerhard Seewann in seinem 70. Lebensjahr den Preis f\u00fcr die Nationalit\u00e4ten in Ungarn.<\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr die Pflege und Erhaltung der Traditionen und der Kultur der deutschen Nationalit\u00e4tengemeinschaft\u201c erhielt <strong>\u00c1gnes Huszti-Nagy<\/strong> den Nationalit\u00e4tenpreis.\u2028 Sie ist seit 2006 Mitglied der Deutschen Nationalit\u00e4tenselbstverwaltung in Saiten\/Zajta (Komitat Saboltsch-Sathmar-Berg), seit Oktober 2010 steht sie dem Gremium vor. In der Gemeinde werden die schw\u00e4bischen Sitten und Br\u00e4uche durch die grenz\u00fcberschreitenden Beziehungen zu anderen schw\u00e4bischen Gemeinden (wie Erdeed, Sathmar, Sch\u00f6ntal usw.) und durch gemeinsame Veranstaltungen am Leben erhalten. Sie leitet in Saiten eine deutsche Tanzgruppe, einen Chor, eine Kindergruppe und eine Theatergruppe. Sie ist aktives Mitglied der Deutschen Selbstverwaltung des Komitates. Im Dorf selbst organisiert sie zahlreiche Kulturveranstaltungen und beteiligt sich aktiv am Kulturleben der Gemeinde und ihrer Umgebung. Deshalb konnte Frau Huszti-Nagy guten Herzens f\u00fcr die h\u00f6chste staatliche Auszeichnung der Nationalit\u00e4ten nominiert werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Die Vorsitzenden der Landesselbstverwaltungen und die parlamentarischen Sprecher der Minderheiten empfing Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der am 17. Dezember im S\u00e1ndor-Palast. 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