{"id":14010,"date":"2015-01-20T15:24:15","date_gmt":"2015-01-20T14:24:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=14010"},"modified":"2015-01-20T15:24:15","modified_gmt":"2015-01-20T14:24:15","slug":"zur-herausbildung-einer-neuen-aufrichtigen-erinnerungskultur-beitragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2015\/01\/zur-herausbildung-einer-neuen-aufrichtigen-erinnerungskultur-beitragen\/","title":{"rendered":"Zur Herausbildung einer neuen, aufrichtigen Erinnerungskultur beitragen"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p><strong>Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der war Schirmherr und Festredner der 19. Gala der Ungarndeutschen<br \/>\n<\/strong><br \/>\nAnl\u00e4sslich des Tages der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen wurde dieses Jahr zum 19. Mal die Landesgala der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen veranstaltet, bei der die besten ungarndeutschen Kulturgruppen des Landes auf die B\u00fchne gebeten wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-150113180724-354x266.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-14011 aligncenter\" title=\"Prof. Dr. Gerhard Seewann, Martha Stangl, LdU-Vorsitzender Otto Heinek und Dr. Elisabeth Knab (Foto: L\u00e1szl\u00f3 Bajtai)\" alt=\"ausgezeichnete-150113180724-354x266\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-150113180724-354x266.jpg\" width=\"354\" height=\"266\" \/><\/a><\/p>\n<p><span style=\"line-height: 1.5em;\">Auch manche ungarische Medien nahmen diesen Festakt in ihrer Berichterstattung mehr wahr als in den Vorjahren, da Schirmherr und Festredner der Gala diesmal Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der war.<\/span><\/p>\n<p><strong>Summierung des Vorjahres<\/strong><\/p>\n<p>Ein weniger hektisches Jahr w\u00fcnschte LdU-Vorsitzender Otto Heinek den G\u00e4sten der Gala am 11. Januar im Budapester Kongresszentrum. Damit meinte er das wahlreiche Vorjahr, das viel Kraft und Energie in Anspruch nahm. In seinem Gru\u00dfwort verwies er auf das Scheitern der Kandidatur eines ungarndeutschen Abgeordneten, aber er betonte auch, in den bevorstehenden Jahren darauf hinzuarbeiten, bei der n\u00e4chsten Wahl ein Vollmandat im ungarischen Parlament zu erzielen. Heinek bedankte sich f\u00fcr die erfolgreiche Arbeit des Sprechers der Ungarndeutschen Emmerich Ritter im Nationalit\u00e4tenausschuss, denn im Haushaltsgesetz 2015 stehen h\u00f6here Zusch\u00fcsse f\u00fcr die Nationalit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung. \u201eDie Wahlen der Nationalit\u00e4tenselbstverwaltungen im Herbst haben erneut unter Beweis gestellt, dass wir einheitlich auftreten, gemeinsame Ziele verfolgen k\u00f6nnen. In die Selbstverwaltungsk\u00f6rperschaften sind zahlreiche neue Mitglieder gew\u00e4hlt worden, und sie, die heute das erste Mal an unserer Landesgala teilnehmen, m\u00f6chte ich von hier extra begr\u00fc\u00dfen!\u201c, sagte Otto Heinek.<\/p>\n<p>Als wichtigste Errungenschaften des Vorjahres nannte der LdU-Vorsitzende die \u00dcbernahme mehrerer Nationalit\u00e4tenschulen und -kinderg\u00e4rten durch die deutschen Selbstverwaltungen, das 2014 abgeschlossene Bauprojekt am Valeria-Koch-Schulzentrum sowie die in diesen Tagen \u00fcbergebenen 62 neuen Lehrmaterialien f\u00fcr ungarndeutsche Schulen. Letztere zwei Projekte wurden aus EU-F\u00f6rdergeldern finanziert. Das Gedenken an die Verschleppung in die Sowjetunion zur \u201eMalenkij robot\u201c vor 70 Jahren, den kommenden Gedenktag an die Verschleppung und Vertreibung im Auge betonte Heinek, dass \u201eGedenktage zur Befreiung von Stigmata und zur Herausbildung einer neuen aufrichtigen Erinnerungskultur beitragen\u201c k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><strong>Gemeinsame Zukunft betont<\/strong><\/p>\n<p>Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der zitierte in seiner Festrede den K\u00f6nigsspiegel Stephans des Heiligen und betonte die Treue der Angeh\u00f6rigen der Nationalit\u00e4ten Ungarn gegen\u00fcber. \u201eDie Ungarndeutschen geh\u00f6ren seit vielen Jahrhunderten zu den gr\u00f6\u00dften Nationalit\u00e4tengemeinschaften des Landes. Die Ergebnisse ihrer Schaffenskraft, ihres Talents, ihres Flei\u00dfes sehen wir in unseren D\u00f6rfern und St\u00e4dten, in unseren Schulen und Kirchen, in den herausragenden geistigen und Sportleistungen\u201c, so der Schirmherr der Gala. \u00c1der erinnerte an die Repressalien den Ungarndeutschen gegen\u00fcber im 20. Jahrhundert und meinte, dass der Kollektivschuldzuspruch keine Schande f\u00fcr die ungarndeutsche Minderheit, sondern f\u00fcr die damalige politische Elite sei. \u201eF\u00fcr eine Nation kann die Tilgung der Vergangenheit kein Ziel sein. In unserer gemeinsamen Vergangenheit m\u00fcssen wir eher die St\u00fctze unserer Gegenwart und unserer Zukunft sehen\u201c, unterstrich der Staatspr\u00e4sident. Er nannte als sch\u00f6nstes Symbol der Identit\u00e4t der Ungarndeutschen die nat\u00fcrliche Zweisprachigkeit der Dichterin Valeria Koch, die sowohl ungarisch als auch deutsch schrieb, dennoch bilden ihre zwei Muttersprachen eine Welt. \u00c1der unterstrich, dass dieser Festakt nicht nur die Vergangenheit bedeute, sondern vielmehr die Zukunft, die Jugend, die die Kultur der Gemeinschaft weiter ausbaut. Der Staatspr\u00e4sident verfolgte das Galaprogramm interessiert bis zum Ende.<\/p>\n<p><strong>Hohe Auszeichnungen verliehen<\/strong><\/p>\n<p>Die \u00dcberreichung der Valeria-Koch-Preise seit zw\u00f6lf Jahren an verdiente Mittelsch\u00fcler bedeutet eine Anerkennung von Leistungen der Jugend. Vikt\u00f3ria G\u00f6bl aus Badesek (Ungarndeutsches Bildungszentrum, Baje), Jessica Marl\u00f3k aus Sankt-Iwan bei Ofen (Friedrich-Schiller-Gymnasium, Werischwar) und Corinna Schneider aus F\u00fcnfkirchen (Valeria-Koch-Schulzentrum, F\u00fcnfkirchen) bekamen den Koch-Preis f\u00fcr hervorragende Leistungen und Engagement f\u00fcr das Ungarndeutschtum. (Wir werden sie in unseren n\u00e4chsten Nummern vorstellen.)<\/p>\n<p>Die h\u00f6chste Auszeichnung der Ungarndeutschen, die Ehrennadel in Gold f\u00fcr das Ungarndeutschtum, ging auch heuer an drei Pers\u00f6nlichkeiten, an Dr. Elisabeth Knab, Prof. Dr. Gerhard Seewann und Marta Stangl.<\/p>\n<p>Die Ehrennadel in Gold f\u00fcr das Ungarndeutschtum erh\u00e4lt Frau <strong>Martha Stangl<\/strong>. Martha Stangl ist eine anerkannte Journalistin, die sich w\u00e4hrend ihrer ganzen Laufbahn f\u00fcr die Nationalit\u00e4ten einsetzte. Sie ist in einer ungarndeutschen Familie in F\u00fcnfkirchen geboren, in der sie Sprache und Traditionen der deutschen Nationalit\u00e4t kennen lernte.<\/p>\n<p>Nach ihrem Deutsch- und Biologiestudium an der P\u00e4dagogischen Hochschule in F\u00fcnfkirchen absolvierte sie die Journalistenschule des Ungarischen Journalistenverbandes und begann 1975 als freie Mitarbeiterin beim Regionalstudio des Ungarischen Rundfunks zu arbeiten. Ab 1980 war sie Moderatorin und Redakteurin des ungarndeutschen Magazins \u201eUnser Bildschirm\u201c des Ungarischen Fernsehens. Ihre Arbeit erledigte sie stets kompetent, gewissenhaft, offen und sehr einf\u00fchlsam. Das Vorstellen alten Handwerks, die Thematisierung von Lebensgeschichten und die Bewahrung der Werte der deutschen Nationalit\u00e4t lagen ihr besonders am Herzen. Sie hatte eine besondere Art, Themen aufzugreifen, zu bearbeiten, und sie recherchierte mit viel Umsicht. Dadurch weckte sie nicht nur die Sympathie ihrer Interviewpartner, sondern auch die der Fernsehzuschauer. In ihren Berichten und Interviews ert\u00f6nte sowohl die deutsche Sprache als auch die Mundart auf hohem Niveau. Dank ihrer Arbeit sind im Archiv von \u201eUnser Bildschirm\u201c unwiederholbare Momente in Form von Dokumentarfilmen und Beitr\u00e4gen zu finden: so zum Beispiel der Film \u00fcber die Martinikirmes in Gro\u00dfnarad, Portr\u00e4ts \u00fcber Nikolaus Manninger, Paul Umenhoffer, Robert K\u00f6nig oder \u00fcber den Jinker Gastlehrer Gerald H\u00fchner. Der Film \u00fcber die Architektur in Polan, ihre zahlreichen Aufzeichnungen von niveauvollen Darbietungen f\u00fchrender ungarndeutscher Volkstanzgruppen und Musikformationen und auch ihre Dorfsoziologien \u2013 von Wirtsh\u00e4usl \u00fcber Waschludt, Gro\u00dfnarad, Taks bis Wakan oder Kascha \u2013 lagen ihr besonders am Herzen.<\/p>\n<p>Ab 2000 \u00fcbernahm sie auch die Aufgabe der verantwortlichen Redakteurin der Sendung \u201eEgy\u00fctt\u201c (\u201eGemeinsam\u201c) und redigierte hervorragend interethnische und interkulturelle Sendungen.<\/p>\n<p>Martha Stangl trug durch ihr Schaffen enorm dazu bei, dass die Nationalit\u00e4ten in Ungarn \u2013 und insbesondere die Ungarndeutschen \u2013 in weiten Kreisen bekannt geworden sind. F\u00fcr ihre Reportagen bzw. f\u00fcr ihre journalistische T\u00e4tigkeit erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen, beispielsweise den Preis \u201eKamera Hungaria\u201c, das Ritterkreuz der Republik Ungarn oder den Ungarndeutschen Medienpreis. 2011 musste sie zwar das Ungarische Fernsehen verlassen, aber f\u00fcr ihre ehemaligen Kollegen blieb sie weiterhin eine kompetente und hochqualifizierte Ansprechpartnerin. Liebe Frau Stangl, wir w\u00fcnschen Ihnen alles Gute und gratulieren Ihnen zur Auszeichnung!<\/p>\n<p>Die Ehrennadel in Gold f\u00fcr das Ungarndeutschtum erh\u00e4lt Frau <strong>Dr. Elisabeth Knab<\/strong>. Dr. Elisabeth Knab ist aufgrund ihrer vielf\u00e4ltigen T\u00e4tigkeit im Nationalit\u00e4tenbereich eine landesweit bekannte und gesch\u00e4tzte Pers\u00f6nlichkeit. Sie wurde in Nadwar in der Batschka geboren. Ihr Weg f\u00fchrte nach Baja, an das Leo Frankel deutschsprachige Gymnasium, und von dort zum Germanistik- und Geschichtsstudium in die damalige DDR. In Nadwar, im Elternhaus, in der Gemeinschaft der Ungarndeutschen im Dorfe, in einem \u201eschw\u00e4bischen\u201c Milieu, hat sie die Liebe und Ehrfurcht zu dieser Sprache und Kultur in sich aufgesogen, jene Ehrfurcht, die sie ein Leben lang mit sich tr\u00e4gt. Wohin auch immer sie das Leben verschlagen hat, zog es sie immer wieder zur\u00fcck in die Batschka, wo sie ihre Tr\u00e4ume und Vorstellungen von einem ungarndeutschen Bildungszentrum in die Realit\u00e4t umgesetzt hat. Ein Bildungsinstitut, in dem ein hochqualifiziertes und international anerkanntes Modell der europ\u00e4ischen Bildungsintegration durch ihre Leitung verwirklicht wurde, an dem den Sch\u00fclern gleich zwei \u2013 ein ungarisches und ein deutsches \u2013 Abiturzeugnisse ausgeh\u00e4ndigt werden k\u00f6nnen, an dem sehr viel auf die Vermittlung von Nationalit\u00e4teninhalten gesetzt wird, wo das Nationalit\u00e4tenbewusstsein der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler von hochqualifizierten und \u00fcberzeugten Lehrern aufgebaut und weiterentwickelt wird.<\/p>\n<p>Als Diplomgermanistin hatte sie mehrere Lehrb\u00fccher f\u00fcr den Hochschulbereich verfasst. Sie promovierte an der Universit\u00e4t in F\u00fcnfkirchen zu einem dialektologischen Thema. Sie organisierte zahlreiche Fort- und Weiterbildungen f\u00fcr Lehrerinnen und Lehrer. Zwischen 1999 und 2014 wirkte Frau Dr. Knab als stellvertretende Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen. Auch ihre T\u00e4tigkeit als B\u00fcrgermeisterin ihres Heimatdorfes bereicherte sie mit neuen Erfahrungen. Zurzeit leitet sie das Personalwesen von AUDI HUNGARIA in Raab.<\/p>\n<p>Frau Dr. Elisabeth Kn\u00e1b spendet die mit der Ehrennadel verbundene Geldpr\u00e4mie der Zeitschrift \u201eBatschkaer Spuren\u201c. Herzlichen Gl\u00fcckwunsch!<\/p>\n<p>Die Ehrennadel in Gold f\u00fcr das Ungarndeutschtum geht an Herrn <strong>Prof. Dr. Gerhard Seewann<\/strong>.<br \/>\nProf. Dr. Gerhard Seewann widmete sein auf mehrere Jahrzehnte zur\u00fcckblickendes Lebenswerk der historischen Minderheitenforschung, der geschichtlichen Erschlie\u00dfung des multiethnischen Zusammenlebens in Ungarn und im Karpatenbecken sowie der Erforschung der Geschichte der Deutschen in Ungarn. Seine sich ab den 1970er Jahren entfaltete fachliche Bet\u00e4tigung bereicherte einerseits die bundesdeutsche und westeurop\u00e4ische Geschichtsschreibung, andererseits brachte sie eine neue Sichtweise in die L\u00e4nder des s\u00fcdlichen Mitteleuropas.<\/p>\n<p>Seit der Wende spielte Gerhard Seewann eine wichtige Rolle dabei, dass seine Sichtweise auch in der ungarischen Historiografie immer mehr Wurzeln schlug. Als H\u00f6hepunkt dieser sch\u00f6pferischen T\u00e4tigkeit ist die Geschichte der Deutschen in zwei B\u00e4nden (2012), ein Handbuch umfangreichen Wissens, eine Alternative zur ungarischen national gesinnten Geschichtsschreibung, aber auch ein Angebot an die Deutschen in Ungarn, es als Basis zu ihrer Identit\u00e4t zu ben\u00fctzen.<\/p>\n<p>Gerhard Seewann arbeitet im Moment an einem Schulbuch f\u00fcr die deutschen Nationalit\u00e4tenschulen Ungarns und der Nachbarl\u00e4nder sowie an einem Internetportal, das jedem Interessenten zur Verf\u00fcgung stehen wird. Wir w\u00fcnschen Herrn Prof. Dr. Seewann noch viele gesunde und aktive Jahre und gratulieren ihm ganz herzlich zur Ehrennadel.<\/p>\n<p><strong>Beste ungarndeutsche Kulturgruppen<\/strong><\/p>\n<p>Die Schaumarer Musikanten, unter der Leitung von B\u00e1lint Buz\u00e1s, spielten ungarndeutsche Blasmusik, der Chor der Istv\u00e1n-Sz\u0151nyi-Grund- und Kunstschule aus Sebegin, unter der Leitung von Marianna Cs\u00e1nki-Tomeg, sowie die Willander Kindertanzgruppe und das Jugendharmonikaorchester des Landesrates stellten unter Beweis, wie erfolgreich der Nachwuchs arbeiten kann. Der Schaumarer Frauenchor bot einen Einblick in seine 40-j\u00e4hrige Geschichte, die Familienmusikkapelle Bauernhuber aus Herend zeigte auf Klarinette, Akkordeon und Tuba ihr musikalisches Erbe. Die Sch\u00fcler\/innen Bal\u00e1zs Leitner (Pu\u00dftawam), Hanna Pesti (Bohl), Corinna F\u00fcl\u00f6p (Tarian), Szilvia Mirk (Werischwar) \u00fcberzeugten das Publikum vom Mundartschatz der J\u00fcngsten, musikalisch begleitet von Norbert Sax. Das Duo Anna Kov\u00e1cs und Blanka Berta, Sch\u00fclerinnen am Ungarndeutschen Bildungszentrum in Baje, verzauberten mit ihrer Produktion \u2013 begleitet von Josef Emmert auf dem Akkordeon \u2013 das Publikum. Bei der Produktion der Schauspielerinnen der Deutschen B\u00fchne in Seksard wurde auf der B\u00fchne dank der musikalischen Begleitung der F\u00fcnfkirchner Schnaps-Kapelle gerockt. Im St\u00fcck \u201eBeatles an Board\u201c von Enrique Keil konnten die Airline Jet-Baguette-Flugbegleiterinnen Ildik\u00f3 Frank, Kata Lotz und Melissa Hermann \u201ebei ihrer Arbeit\u201c erlebt werden. Authentische ungarndeutsche Blasmusik vermittelten in ihren wundersch\u00f6nen Trachten die Mitglieder der Wemender Jugendblaskapelle unter der Leitung von Johann Hahn. Das hin- und mitrei\u00dfende Finale gestaltete mit der Polkamazur-Auff\u00fchrung \u2013 einer Choreographie des Leiters des Ensembles Helmut Heil \u2013 die Le\u0151wey-Tanzgruppe aus F\u00fcnfkirchen. Musikalisch wurden sie von der Schnaps-Kapelle unter der Leitung von Csaba Putler begleitet.\u2028Und im Foyer unterhielt vor und nach der Vorstellung bzw. in der Pause die Sv\u00e1b Parti aus Hartian die G\u00e4ste, von denen so manche gleich das Tanzbein schwangen<\/p>\n<p>Bunte Trachten, wunderbare Stimmung, tolle B\u00fchnenpr\u00e4senz waren charakteristisch. Die Moderation gestaltete gekonnt Krisztina Szeiberling. Sie trug im ersten Teil eine Tracht und moderierte den zweiten Teil der Gala in einem eleganten Abendkleid.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Staatspr\u00e4sident J\u00e1nos \u00c1der war Schirmherr und Festredner der 19. Gala der Ungarndeutschen Anl\u00e4sslich des Tages der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen wurde dieses Jahr zum 19. 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