{"id":2037,"date":"2011-01-28T13:56:21","date_gmt":"2011-01-28T12:56:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=2037"},"modified":"2014-02-21T13:55:58","modified_gmt":"2014-02-21T12:55:58","slug":"jubilaumsveranstaltung-10-jahre-hdu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2011\/01\/jubilaumsveranstaltung-10-jahre-hdu\/","title":{"rendered":"Jubil\u00e4umsveranstaltung: 10 Jahre HdU"},"content":{"rendered":"<p>Am 26. Januar 2011 wurde im Haus der Ungarndeutschen das 10j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der \u00dcbergabe des Hauses gefeiert. Aus diesem Anlass wurden zahlreiche G\u00e4ste eingeladen, die zur Entstehung des HdU beigetragen haben bzw. im Haus arbeiteten.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu1.jpg\" alt=\"hdu1\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignnone size-full wp-image-2035\" \/><\/a><\/p>\n<p>Nach der Begr\u00fc\u00dfung der G\u00e4ste bekam die Botschafterin der Bundesrepublik Deutschland, Dorothee Janetzke-Wenzel das Wort. Sie sagte, dass normalerweise die Gefeierten die Geschenke kriegen w\u00fcrden, in diesem Fall sei es aber das HdU, das die Geschenke gibt, mit den vielen hier stattfindenden kulturellen Programmen. Das HdU ist ein Ort des Zusammentreffens, und Frau Janetzke-Wenzel ist besonders gl\u00fccklich \u00fcber das gute Verh\u00e4ltnis zwischen der Botschaft und dem Haus. Sie betonte, dass Deutschland niemals Einfluss auf die ungarndeutschen T\u00e4tigkeiten habe aus\u00fcben wollen, es werde bevorzugt, wenn die Gemeinschaften sich selber verwalten. Die Botschafterin findet die Benutzung der deutschen Sprache wichtig und meint, dass man in Ungarn das Deutsche wenigstens als Zweitsprache erlernen sollte: die M\u00f6glichkeiten seien dazu gegeben. Sie erw\u00e4hnte Ungarns EU-Pr\u00e4sidentschaft, die auch dazu beitragen k\u00f6nne, dass die Staatsgrenzen langsam verschwinden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu2.jpg\" alt=\"hdu2\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignnone size-full wp-image-2034\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ott\u00f3 Heinek, der Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen stellte das originelle Konzept des HdU vor: es sollte eine Heimatst\u00e4tte ungarndeutscher Vereine und ein Veranstaltungsort ungarndeutscher Programme werden. Diese Rolle wird bis heute vom HdU erf\u00fcllt.<\/p>\n<p>Heinek erinnerte sich daran, als im Jahre 1995 der Bedarf einer solchen Institution auf politischem Ebene zum ersten Mal auftauchte. Als er 1999 LdU-Vorsitzende wurde, hatte er Zweifel, ob der Umbau des Geb\u00e4udes rechtzeitig beendet wird, es kam auch zu Plan\u00e4nderungen &#8211; z. B. wurde erfreulicherweise auch eine Bibliothek im Haus untergebracht, was urspr\u00fcnglich nicht geplant war -, das Projekt wurde trotzdem erfolgreich. Er versicherte allen, dass die LdU das Haus der Ungarndeutschen immer unterst\u00fctzen werde.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu3.jpg\" alt=\"hdu3\" width=\"420\" height=\"267\" class=\"alignnone size-full wp-image-2033\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ulrike Br\u00fcderle war als Mitarbeiterin des Bundesministeriums des Inneren f\u00fcr das HdU-Projekt verantwortlich. Sie erz\u00e4hlte, wie sie die Aufgabe bekam und wie sie den im Stuttgart wohnenden ungarndeutschen Architekten L\u00e1szl\u00f3 Glaser kontaktierte. Der Zustand des Geb\u00e4udes war vor dem Umbau katastrophal, man plante es abzureissen. Es wurde aber nicht nur gerettet, sondern f\u00fcr die Zukunft gesichert. Frau Br\u00fcderle erw\u00e4hnte einige Umst\u00e4nde, die die Arbeit schwieriger machten. Sie nannte das HdU &#8222;ein Haus mit Seele&#8220; und w\u00fcnschte den Benutzern des Hauses weitere gl\u00fcckliche Jahrzehnte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu6.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu6.jpg\" alt=\"hdu6\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignnone size-full wp-image-2032\" \/><\/a><\/p>\n<p>Der Architekt L\u00e1szl\u00f3 Glaser stellte in seiner Pr\u00e4sentation die Umbauarbeiten vor. Die Zuschauer konnten Skizzen \u00fcber die Pl\u00e4ne sehen und wurden detailliert \u00fcber die Schwierigkeiten der Bauarbeiten informiert. Die Arbeiten dauerten insgesamt 27 Monaten, das Haus konnte am 6. Juni 2000 \u00fcbergeben werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/hdu4.jpg\" alt=\"hdu4\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignnone size-full wp-image-2031\" \/><\/a><\/p>\n<p>Anschliessend wurde auf dem Hof des Hauses eine Zeitkapsel mit Dokumenten \u00fcbers HdU, zeitgen\u00f6ssischen Zeitungsartikeln und Gegenst\u00e4nden begraben. Am Ende der Veranstaltung wurden die G\u00e4ste zum Stehempfang eingeladen. F\u00fcr die Begleitmusik des Abends sorgte die Joe Fritz Band.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 26. Januar 2011 wurde im Haus der Ungarndeutschen das 10j\u00e4hrige Jubil\u00e4um der \u00dcbergabe des Hauses gefeiert. Aus diesem Anlass wurden zahlreiche G\u00e4ste eingeladen, die zur Entstehung des HdU beigetragen haben bzw. im Haus arbeiteten. 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