{"id":21064,"date":"2015-10-05T13:33:22","date_gmt":"2015-10-05T11:33:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=21064"},"modified":"2015-10-05T16:00:18","modified_gmt":"2015-10-05T14:00:18","slug":"konstruktives-miteinander-schuljahreroffnung-der-deutschen-in-budapest-und-im-komitat-pesth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2015\/10\/konstruktives-miteinander-schuljahreroffnung-der-deutschen-in-budapest-und-im-komitat-pesth\/","title":{"rendered":"Konstruktives Miteinander &#8211; Schuljahrer\u00f6ffnung der Deutschen in Budapest und im Komitat Pesth"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Die besondere Spannung zur Schuljahrer\u00f6ffnung verst\u00fcnde Botschafter Dr. Heinz-Peter Behr, da es auch darum ginge, nicht den Anschluss zu verlieren. Konzentration und Einsatz w\u00fcrden sich lohnen, um das Gelingen im Leben nach eigener Vorstellung zu gestalten.<\/p>\n<figure id=\"attachment_21065\" aria-describedby=\"caption-attachment-21065\" style=\"width: 399px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/budapester-ausgezeichnete-399x266.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-21065 \" alt=\"budapester-ausgezeichnete-399x266\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/budapester-ausgezeichnete-399x266.jpg\" width=\"399\" height=\"266\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-21065\" class=\"wp-caption-text\">Der deutsche Botschafter Heinz-Peter Behr, Monika Farkas, Katalin T\u00fari, die Vorsitzende der Deutschen Selbstverwaltung Budapest, Judit B\u00e1rk\u00e1nyi, Frau Feh\u00e9r Ildik\u00f3 Ist\u00f3czki, Frau Leidinger Maria Fodor und Vizestaatssekret\u00e4r nach der \u00dcberreichung der Preise an die vier \u201eDeutschp\u00e4dagoginnen des Jahres\u201c aus Budapest (Foto: Bajtai L\u00e1szl\u00f3)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: center;\">\n<p>Dies formulierte der neue Botschafter der Bundesrepublik Deutschland am 25. September im Budapester Deutschen Nationalit\u00e4tengymnasium (DNG) bei der offiziellen Schuljahrer\u00f6ffnung der deutschen Schulen und Kinderg\u00e4rten in Budapest und der Region Nord sowie dem Europatag der Deutschen Selbstverwaltung der Hauptstadt. Im Rahmen des Events wurden auch die Auszeichnungen \u201eDeutschp\u00e4dagogInnen des Jahres\u201c an wohlverdiente P\u00e4dagogen der Hauptstadt und des Komitates Pesth \u00fcberreicht. (Lesen Sie die Laudationen auf die vier Budapester Ausgezeichneten weiter unten!) Im Kulturprogramm konnte sich das Publikum auch von den Leistungen der Z\u00f6glinge der ausgezeichneten P\u00e4dagogen vergewissern.<br \/>\nEuropa schaffe Raum f\u00fcr Visionen, betonte Dr. Heinz-Peter Behr und bescheinigte der Europ\u00e4ischen Union, \u201ef\u00fcr uns eine von Konkurrenz und Krieg gepr\u00e4gte Epoche hinter sich zu lassen\u201c sowie \u201everschiedene nationale Interessen zu einem sinnvollen, gerechten und stabilen Ausgleich zu bringen\u201c. Der Schl\u00fcssel hierf\u00fcr seien interkulturelle Kompetenzen, das konstruktive Miteinander, der in der nun schon durch die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen getragenen Bildungsinstitution, dem Deutschen Nationalit\u00e4tengymnasium in der Ser\u00e9ny utca, besonderen Stellenwert haben.<\/p>\n<p>Die Wichtigkeit der \u00dcbernahme von Schulen durch die deutschen Selbstverwaltungen hob Attila F\u00fcl\u00f6p, stellvertretender Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Humanressourcen, hervor, wodurch das Bekennen zur Identit\u00e4t zur Geltung komme. Mercedes Knapp, Sch\u00fclerin des DNG, moderierte das anschlie\u00dfende Kulturprogramm: Szenen, musikalische Produktionen, Rezitation, Tanz widerspiegelten die breit gef\u00e4cherten au\u00dferschulischen Aktivit\u00e4ten. Die Sch\u00fclerInnen der Teleki-Grundschule (XI. Bezirk), der \u00c1rp\u00e1d-Grundschule (XXII. Bezirk), der Medgyessy-Grundschule (III. Bezirk), der Grundschule in Hartian sowie des DNG erwiesen sich als vielverhei\u00dfende b\u00fchnenreife Talente.<\/p>\n<p><strong>Den von der Deutschen Selbstverwaltung Budapest gegr\u00fcndeten Preis \u201eDeutschp\u00e4dagoge des Jahres 2015\u201c erhielten heuer vier Deutschlehrerinnen aus der Hauptstadt.<\/strong><br \/>\n<strong><br \/>\nFrau Leidinger Maria Fodor von der Ferenc-Medgyessy-Nationalit\u00e4ten-Grundschule in Altofen<\/strong> kann auf eine fast vierzigj\u00e4hrige Laufbahn zur\u00fcckblicken, seit 1995 tr\u00e4gt sie zum guten Ruf der Medgyessy-Nationalit\u00e4ten-Grundschule in Altofen bei \u2013 anfangs in der Prim\u00e4rstufe, sp\u00e4ter als Diplom-Deutschlehrerin. Seit der Einf\u00fchrung des deutschen Nationalit\u00e4tenunterrichts arbeitet sie mit jeder neuen Nationalit\u00e4tenklasse. Sie gestaltet die Veranstaltungen der Ungarndeutschen Selbstverwaltung (Weihnachtsabend, Altofner Kirmes) mit, an denen ihre Sch\u00fcler das Publikum immer mit niveauvollen Produktionen erfreuen.<br \/>\nFrau Leidinger organisiert regelm\u00e4\u00dfig ungarndeutsche Sommerlager in echt schw\u00e4bischem Milieu, bei welchem die Sch\u00fcler mit n\u00fctzlichen Kenntnissen bereichert werden. Um die Kosten ertr\u00e4glicher zu machen, schrieb sie zahlreiche Bewerbungen.<br \/>\nSie nahm an vielen Fortbildungen teil, in den letzten Jahren vertiefte sie ihre Kenntnisse in der Theaterp\u00e4dagogik. Sie arbeitet aktiv am Schulprojekt \u201eMagonc\u201c mit, durch das der deutsche Nationalit\u00e4tenunterricht bei Kindergartenkindern und ihren Eltern bekannt gemacht werden soll.<\/p>\n<p>Ihre freundliche, hilfsbereite Pers\u00f6nlichkeit hat <strong>Frau Feh\u00e9r Ildik\u00f3 Ist\u00f3czki von der Teleki-Blanka-Grundschule in Neuofen<\/strong> im Laufe der Jahre zum gesch\u00e4tzten Mitglied der Schulgemeinschaft gemacht. Ihr Verh\u00e4ltnis zu den Kindern ist ausgezeichnet, ihre Sch\u00fclerInnen k\u00f6nnen in jeder Hinsicht auf sie z\u00e4hlen. Sie legt gro\u00dfen Wert auf die Weitergabe menschlicher Werte, auf die vorsichtige, gr\u00fcndliche F\u00f6rderung der Pers\u00f6nlichkeitsentfaltung der Kinder. In ihren Deutschstunden herrscht eine angenehme, lockere Atmosph\u00e4re, die sehr wichtig f\u00fcr die von ihr unterrichtete Altersstufe 6 &#8211; 10 ist.<br \/>\nIhre Unterrichtsarbeit ist durch Gr\u00fcndlichkeit, Fachwissen und Pr\u00e4zision gekennzeichnet. Sie leistet herausragende Arbeit im Vorbereiten der Kinder auf verschiedene Wettbewerbe. Ihre Sch\u00fclerInnen erreichen st\u00e4ndig gute Ergebnisse beim Rezitationswettbewerb und beim Wettbewerb Kleine Szenen.<br \/>\nIhre vielf\u00e4ltige p\u00e4dagogische Aktivit\u00e4t und ihr Fachwissen sind mit Kinderliebe und endloser Geduld gepaart. Ihre Vielseitigkeit, Hingabe und Menschenliebe werden sowohl von den Kollegen als auch den Eltern anerkannt.<\/p>\n<p><strong>Katalin T\u00fari, Lehrerin f\u00fcr Deutsch, Geographie und Geschichte an der Deutschen Nationalit\u00e4tengrundschule \u00c1rp\u00e1d in Teting-Promontor<\/strong> unterrichtet seit 2000 Geschichte, Geographie und Deutsch als Minderheitensprache sowie Volkskunde. Sie organisiert seit 13 Jahren erfolgreich das Austauschprogramm mit der Bertolt-Brecht-Gesamtschule in Bonn. Sie bereitet die gemeinsamen Programme mit der Ungarndeutschen Bezirksselbstverwaltung (Martinstag, Schwabenball, Tag der V\u00f6gel und der B\u00e4ume oder Dreik\u00f6nigstag) vor. Sie leitet jeden Sommer ein deutsches Nationalit\u00e4tenlager f\u00fcr die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in Salg\u00f3tarj\u00e1n.<br \/>\nIhre Sch\u00fcler nehmen am vom Bayerischen Kultusministerium ausgeschriebenen Wettbewerb \u201eDie Deutschen und ihre \u00f6stlichen Nachbarn\u201c zum dritten Mal erfolgreich teil. Frau T\u00fari organisiert jedes Jahr die DSD-I-Pr\u00fcfungen in der Schule.<br \/>\nSie ist eine offene Pers\u00f6nlichkeit, ist freundlich und kann mit den Kollegen und Kolleginnen sehr gut zusammenarbeiten. Ihre Belastbarkeit und ihre Geduld sind enorm. Sie nimmt regelm\u00e4\u00dfig an Fortbildungen teil, die mit dem Nationalit\u00e4tenunterricht im Zusammenhang stehen.<\/p>\n<p><strong>M\u00f3nika Farkas, Lehrerin f\u00fcr Deutsch und Geschichte sowie Leiterin der deutschsprachigen Geschichtsfachschaft am Deutschen Nationalit\u00e4tengymnasium in Budapest<\/strong> hat w\u00e4hrend ihrer langj\u00e4hrigen, niveauvollen Arbeit bei Hunderten von Sch\u00fclern die Vorliebe f\u00fcr das Fach Geschichte und f\u00fcr die deutsche Sprache geweckt. Sie hat die Gymnasiasten auf heimische und internationale Wettbewerbe vorbereitet und ihnen zum Studium an Universit\u00e4ten und Hochschulen verholfen. Als Klassenlehrerin erzieht sie ihre Sch\u00fcler immer zu konsequenter, anspruchsvoller Arbeit, zu menschlicher Haltung.<br \/>\nSie hat den Lehrstoff zum Geschichtsunterricht in der Fachsprache inhaltlich und methodisch fundiert ausgearbeitet und f\u00fcr seine praktische Durchsetzung gesorgt. Ihre Fachkompetenz und ihre Arbeitsmoral zeigen sich auch in der Leitung der Geschichtsfachschaft. Dank ihrer T\u00e4tigkeit pflegt das Gymnasium gute fachliche Kontakte mit anderen ungarndeutschen Schulen und finden im Deutschen Nationalit\u00e4tengymnasium regelm\u00e4\u00dfig Fortbildungen und fachliche Treffen statt.<br \/>\nEin Verdienst von Frau M\u00f3nika Farkas besteht darin, die Kontakte mit der deutschen Partnerschule in Saarlouis zu beleben und zu vertiefen. Frau Farkas war im Schuljahr 2013\/l4 eine der beiden Hauptorganisatorinnen des Toleranzprojektes ,,Salziger Kaffee\u201c, das anl\u00e4sslich des Holocaust-Erinnerungsjahres gemeinsam mit dem Saarlouiser Gymnasium organisiert wurde.<br \/>\nDie Arbeit von Frau Farkas ist sowohl als Klassen- und Fachlehrerin als auch als Fachschaftsleiterin beispielhaft. Sie wird sowohl von den Kollegen als auch von den Sch\u00fclern hoch gesch\u00e4tzt.<\/p>\n<p>Wir gratulieren allen Ausgezeichneten herzlichst!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Die besondere Spannung zur Schuljahrer\u00f6ffnung verst\u00fcnde Botschafter Dr. Heinz-Peter Behr, da es auch darum ginge, nicht den Anschluss zu verlieren. Konzentration und Einsatz w\u00fcrden sich lohnen, um das Gelingen im Leben nach eigener Vorstellung zu gestalten. 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