{"id":23342,"date":"2015-12-15T13:14:10","date_gmt":"2015-12-15T12:14:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=23342"},"modified":"2015-12-15T13:57:42","modified_gmt":"2015-12-15T12:57:42","slug":"16-kulturgala-der-region-nord-in-tschepele","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2015\/12\/16-kulturgala-der-region-nord-in-tschepele\/","title":{"rendered":"16. Kulturgala der Region Nord in Tschepele"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Als eindrucksvoll bezeichnete die kulturelle T\u00e4tigkeit der Ungarndeutschen der Schirmherr der 16. Kulturgala der Region Nord Dr. Heinz-Peter Behr, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland.<\/p>\n<p>Mundarten sollen nicht in Vergessenheit geraten, mahnte der Botschafter, der selber gern seinen rheinl\u00e4ndischen Dialekt spricht und lobte, dass die ungarndeutsche Jugend mit ihren Wurzeln vertraut gemacht wird.\u2028 Der Parlamentarische Sprecher und \u00c9MN\u00d6SZ-Vorsitzende Emmerich Ritter ermunterte die anwesenden Vertreter von Vereinen und Selbstverwaltungen, sich flei\u00dfig zu bewerben, denn die finanziellen Unterst\u00fctzungen der Nationalit\u00e4ten h\u00e4tten sich verdreifacht. Er lenkte die Aufmerksamkeit auf den Todestag von Jakob Bleyer am 5. Dezember. Ungarndeutsche Organisationen legten Kr\u00e4nze des Gedenkens an seinem Grab nieder.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Galaprogramms wurde feierlich die Auszeichnung <em>F\u00fcr das Ungarndeutschtum der Region Nord 2015<\/em> an den Vorsitzenden des Vereins \u201eWeindorfer Deutschklub\u201c R\u00f3bert Mayer, an die Bogdaner Blaskapellesowie an den Gemischtchor f\u00fcr Traditionspflege zu Schambek \u00fcberreicht (lesen Sie die Laudationen weiter unten). Sieben ungarndeutsche Mittelsch\u00fclerInnen erhielten von der Deutschen Selbstverwaltung des Komitates Pesth je ein achtmonatiges Stipendium f\u00fcr besondere Leistungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/bogdaner-Schwabenkapelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-23352 aligncenter\" title=\"Die Bogdaner Schwabenkapelle (Foto: I. F. \/ Neue Zeitung)\" alt=\"bogdaner Schwabenkapelle\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/bogdaner-Schwabenkapelle-510x286.jpg\" width=\"510\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/bogdaner-Schwabenkapelle-510x286.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/bogdaner-Schwabenkapelle.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die 16. Kulturgala wurde wegen dem Trauertag auf den 6. Dezember verschoben. Der Einladung des Verbandes der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn (\u00c9MN\u00d6SZ) in den Festsaal des Tschepeler Arbeiterheimes folgten zahlreiche Vertreter von deutschen Selbstverwaltungen und Vereinen aus den Komitaten Pesth, Naurad, Hewesch. Die Mitwirkenden waren hervorragende Kulturgruppen: der Rosmarin-Gemischtchor aus Hanselbek, das Werischwarer Tanzensemble, die Bogdaner Schwabenkapelle, der Liederschatz-Frauenchor aus dem XVIII. Bezirk von Budapest sowie die Jugendblaskapelle und die F\u00fczes-Volkstanzgruppe aus Wiehall-Kleinturwall. Letztere schloss die Kulturgala mit der erfolgreichen Choreographie \u201eIch habe einmal geliebt\u201c. Wer wollte, konnte nach dem Kulturprogramm zur Musik der Bogdaner Schwabenkapelle tanzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/kleinturwall-jugendblaskapelle.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-23354 aligncenter\" title=\"Die Jugendblaskapelle aus Kleinturwall (Foto: I. F. \/ Neue Zeitung)\" alt=\"kleinturwall-jugendblaskapelle\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/kleinturwall-jugendblaskapelle-510x286.jpg\" width=\"510\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/kleinturwall-jugendblaskapelle-510x286.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/kleinturwall-jugendblaskapelle.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Der Schwung ist ungebrochen<\/strong><\/p>\n<p>Bei der Kulturgala der Region Nord wurden drei Preise <em>F\u00fcr das Ungarndeutschtum der Region Nord 2015<\/em> vergeben.<\/p>\n<p><strong>Robert Mayer aus Weindorf\/Pilisborosjen\u0151, Vorsitzender des Vereins \u201eWeindorfer Deutschklub\u201c<\/strong> wurde 1937 in Weindorf geboren. Seine Eltern sind Ungarndeutsche. Die Vorfahren kamen vor 300 Jahren mit der Ulmer Schachtel nach Ungarn. Die Vertreibung im Jahre 1946 hat die Familie auseinandergerissen. Robert Mayer hat die deutsche Sprache, das Liedgut, die Sitten und Br\u00e4uche verinnerlicht und sich bis zum heutigen Tag f\u00fcr deren Erhalt engagiert. 1982 wurde der deutsche Singkreis in Weindorf gegr\u00fcndet, er trat 1988 in den Singkreis ein und ist seit 2001 dessen Vorsitzender. Mit seiner Fachkompetenz im PC-Bereich sorgte er f\u00fcr den Druck der Texte des deutschen Liedgutes und somit f\u00fcr den Erhalt der Tradition der Vorfahren. Er organisierte zahlreiche Treffen mit Kulturgruppen im In- und Ausland.<br \/>\nNach dem Fall des \u201eEisernen Vorhangs\u201c wurde Robert Mayer zum Abgeordneten der Selbstverwaltung der deutschen Minderheit gew\u00e4hlt. Er engagierte sich f\u00fcr die ungarndeutschen Bewohner, f\u00fcr den Kindergarten und f\u00fcr die Schule und sorgte daf\u00fcr, dass die Br\u00e4uche und Sitten der Vorfahren an die Kinder und Jugendlichen weitergegeben wurden. 2006 wurde das \u201eDeutsche Dorfhaus\u201c eingeweiht. Durch seine vielf\u00e4ltigen Kontakte trug Robert Mayer wesentlich zur finanziellen Unterst\u00fctzung bei. Aufgrund seiner unerm\u00fcdlichen Verdienste f\u00fcr das kulturelle Leben im Dorf wurde er im Jahre 2010 zum \u201eEhrenb\u00fcrger von Weindorf\u201c ernannt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-ehrenga\u0308ste-ave-maria.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-23349 aligncenter\" title=\"Die Ausgezeichneten und die Ehreng\u00e4ste (Foto: I. F. \/ Neue Zeitung)\" alt=\"ausgezeichnete-ehrenga\u0308ste-ave maria\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-ehrenga\u0308ste-ave-maria-510x286.jpg\" width=\"510\" height=\"286\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-ehrenga\u0308ste-ave-maria-510x286.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/ausgezeichnete-ehrenga\u0308ste-ave-maria.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>Die Bogdaner Schwabenkapelle<\/strong> wurde 1989 von den klassischen \u201egro\u00dfen alten Musikern\u201c mit der Absicht gegr\u00fcndet, die Bogdaner musikalischen Traditionen zu pflegen und sie der Nachwelt erfolgreich weiterzugeben. Dieser Wunsch hat sich bis heute erf\u00fcllt. Zwischen 2001 und 2010 musizierten sie unter der Leitung von Josef Schwartz. Mit ihm haben sie im Herbst 2003 in Gro\u00dfmanok beim Landeswettbewerb der ungarndeutschen Blasorchester den 4. Platz erreicht und drei Jahre danach in Moor bei einem \u00e4hnlich hochrangigen Wettbewerb den 2. Platz belegt.<br \/>\n2010 hat nach einem Generationswechsel Attila Rebe den Dirigentenstock \u00fcbernommen, so ist der Schwung ungebrochen geblieben. Zur Zeit dirigiert Kriszti\u00e1n Rixer die Kapelle.<\/p>\n<p><strong>Der Gemischtchor f\u00fcr Traditionspflege in Schambek\/Zs\u00e1mb\u00e9k<\/strong> wurde vor 30 Jahren am 10. Oktober gegr\u00fcndet und hatte w\u00e4hrend dieser langen Jahre viele t\u00fcchtige Chorleiter gehabt.<br \/>\n1991 hat man den Schambeker Deutschen Nationalit\u00e4tenkreis organisiert, wozu auch der Chor heute noch geh\u00f6rt. In den zehn Jahren mit Chorleiterin Theresia Starcz haben sie sich sehr weit entwickelt, haben sich f\u00fcr Wettbewerbe vorbereitet und erreichten schlie\u00dflich Qualifikationen des Landesrates: 2010 in Tschepele die Qualifikation in Gold, 2014 in Schaumar die Stufe in Silber. Der Chor nimmt aktiv an den verschiedenen Veranstaltungen im Heimatort teil, so an der Schambeker Hochzeit, an Partnerstadt-Treffen, an religi\u00f6sen und weltlichen Veranstaltungen, Gedenkfeiern. \u2028Vor zwei Jahren \u2013 nach dem Tod von Theresia Starcz \u2013 bekam der Schambeker Gemischtchor einen neuen Dirigenten, Rich\u00e1rd Ill\u00e9s, der sehr begeistert und engagiert ist. Was f\u00fcr die Gruppe wichtig ist: alle Mitglieder singen die Lieder mit Freude und mit Vergn\u00fcgen und freuen sich \u00fcber ihre Erfolge gemeinsam.<\/p>\n<p><em>Wir gratulieren allen Ausgezeichneten!<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Als eindrucksvoll bezeichnete die kulturelle T\u00e4tigkeit der Ungarndeutschen der Schirmherr der 16. Kulturgala der Region Nord Dr. Heinz-Peter Behr, Botschafter der Bundesrepublik Deutschland. 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