{"id":2420,"date":"2010-07-28T15:10:29","date_gmt":"2010-07-28T13:10:29","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=2420"},"modified":"2014-01-08T15:11:52","modified_gmt":"2014-01-08T14:11:52","slug":"einsprachigkeit-ist-heilbar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2010\/07\/einsprachigkeit-ist-heilbar\/","title":{"rendered":"Einsprachigkeit ist heilbar!"},"content":{"rendered":"<p>&#8222;Es ist nie zu sp\u00e4t&#8230; Einsprachigkeit ist heilbar&#8220; &#8211; unter diesem Motto macht sich vom 17. Juli bis zum 3. August eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um Europa zu bereisen. Doch nicht Urlaub ist angesagt &#8211; die Teilnehmer &#8211; alle Angeh\u00f6rige der europ\u00e4ischen Minderheiten &#8211; wollen auf ihrer Reise vor allem darauf aufmerksam machen, wie mehrsprachig Europa ist.<\/p>\n<p>&#8222;Europa ist vielschichtig; es gibt eine enorme sprachliche und kulturelle Vielfalt, auch gepr\u00e4gt durch die kleinen und kleinsten Sprachen in Europa. Davon wissen aber die wenigsten Europ\u00e4er. Mit unserem Netzwerk RML2future sind wir angetreten, durch \u00f6ffentlichkeitswirksame Aktionen, diesen Missstand zu beheben und zugleich auf den Wert der Mehrsprachigkeit zu verweisen. Daher macht sich unser junges Team an mehrsprachlichen Minderheitenvertretern auf den Weg und wird aufzeigen, dass es mehr gibt, als &#8222;nur&#8220; die gro\u00dfen Staatssprachen in Europa&#8220;, erkl\u00e4rt die Projektverantwortliche der FUEV (F\u00f6deralistische Union Europ\u00e4ischer Volksgruppen), Judith Walde.<\/p>\n<p>Die Tour &#8211; die von dem Projektpartner JEV (Jugend Europ\u00e4ischer Volksgruppen) organisiert wird  &#8211; beginnt am Sonnabend, den 17. Juli in Ljouwert\/Leeuwarden, Niederlande. Der erste Halt wird in P\u00e9cs \/ F\u00fcnfkirchen, Ungarn, gemacht, wo die Teilnehmer am Chorprojekt der JEV &#8211; dem Voices of Europe teilnehmen. P\u00e9cs selbst ist eine multikulturelle Stadt und in diesem Jahr die Europ\u00e4ische Kulturhauptstadt.<\/p>\n<p>Danach geht die Reise weiter nach Trieste\/Trst in Italien, um dort vor allem der slowenischen Minderheit einen Besuch abzustatten, bevor dann nach S\u00fcdtirol, Bolzano\/Bozen, aufgebrochen wird. Hier werden sich die Tour-Teilnehmer auf dem Marktplatz in das Gespr\u00e4ch mit den B\u00fcrgern wagen, um ihre Meinung zur Bedeutung der Mehrsprachigkeit in Europa zu erfahren. An den Bergen entlang, geht es dann in die Schweiz nach Graub\u00fcnden zu den R\u00e4toromanen und anschlie\u00dfend weiter in die Hauptstadt des Europarates, nach Stra\u00dfburg. Abschlie\u00dfend wird dann bei der Deutschsprachigen Gemeinschaft in Belgien halt gemacht, um danach wieder am Ausgangspunkt in Friesland anzukommen.<\/p>\n<p>Die Fahrt wird sicher nicht so anstrengend, wie die Tour de France &#8211; aber die Teilnehmer werden in 17 Tagen ca. 4000 Kilometer zur\u00fccklegen und unerm\u00fcdlich \u00fcber die positive Bedeutung eines mehrsprachigen Europas berichten. Wir hoffen dadurch unseren Teil dazu beizutragen, f\u00fcr ein sprachen-freundliches und vielf\u00e4ltiges Europa zu werben&#8220;, so Hester Knol (Westfriesin aus den Niederlanden).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Es ist nie zu sp\u00e4t&#8230; Einsprachigkeit ist heilbar&#8220; &#8211; unter diesem Motto macht sich vom 17. Juli bis zum 3. August eine Gruppe junger Menschen auf den Weg, um Europa zu bereisen. 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