{"id":31720,"date":"2017-01-13T11:02:52","date_gmt":"2017-01-13T10:02:52","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=31720"},"modified":"2018-11-22T16:47:02","modified_gmt":"2018-11-22T15:47:02","slug":"blickpunkt-2016-bilder-eines-fotowettbewerbs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2017\/01\/blickpunkt-2016-bilder-eines-fotowettbewerbs\/","title":{"rendered":"Blickpunkt 2016 \u2013 Bilder eines Fotowettbewerbs"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Fotoalben sind nicht nur wegen ihrer Fotografien, der pers\u00f6nlichen Blickwinkel der Knipser und dem, was sie nicht zeigen, untersuchungswert, sondern auch wegen ihrer Beschriftungen und dem dort zum Ausdruck kommenden Ton von gro\u00dfem Interesse. Denn Motivwahl und Kommentierung belegen die Identifizierung der Amateurfotografen mit ihren Themen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/blickpunkt_borito_png.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-30744\" title=\"Blickpunkt, das Buch\" alt=\"Blickpunkt k\u00f6nyv bor\u00edt\u00f3ja \/ Deckblatt des Blickpunkt Buches\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/blickpunkt_borito_png-500x500.jpg\" width=\"500\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/blickpunkt_borito_png-500x500.jpg 500w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/blickpunkt_borito_png-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/blickpunkt_borito_png.jpg 1000w\" sizes=\"auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Seit 2008 wird der \u201eBlickpunkt \u2013 Wettbewerb der Bilder\u201c jedes Jahr ausgeschrieben. Daran kann jeder, der \u00fcber selbst gemachte Fotos verf\u00fcgt, oder aus zwei selbst gemachten Bildern und einer Aufschrift eine Postkarte erstellt bzw. ein Archivfoto aufbessert, teilnehmen. Seit zwei Jahren gibt es auch eine Instagram-Selfie-Kategorie. Das Thema der Bilder muss aber in jedem Fall mit den Ungarndeutschen zusammenh\u00e4ngen. Zun\u00e4chst stimmt das interessierte Publikum \u00fcber die Bilder ab, dann werden sie einer Jury vorgelegt. Der Wettbewerb endet mit einer feierlichen Preisverleihung und Ausstellung in der Budapester Kunsthalle. Seit 2009 bereist die Blickpunkt-Wanderausstellung jedes Jahr das Land und wird in verschiedenen ungarndeutschen Gemeinden pr\u00e4sentiert.<\/p>\n<p>Der vorliegende Band* enth\u00e4lt nun eine Auswahl von 100 eingesandten Fotos der ersten f\u00fcnf Jahre.<\/p>\n<p>Was ist besonders an diesen Fotos der uns so bekannten Gesichter? Den Amateurfotografen, dem Band und nat\u00fcrlich Monika Ambach, die ihn zusammengestellt hat, gelingt es, eine Atmosph\u00e4re der Vertrautheit zu schaffen, die den Modellen die M\u00f6glichkeit gibt, ihr Innerstes ohne Scheu vor dem Publikum zu entfalten. So zeigen die Bilder oft eine ungew\u00f6hnliche Intimit\u00e4t \u2013 einen Blick in die Seele der Menschen, die sich ihm anvertrauen. Damit kann diese Zusammenstellung auch der Falle entgehen, lediglich ein Inventar zu sein, das etwas Vergangenes, nicht mehr Anwesendes, Lebendiges der Nachwelt bewahren m\u00f6chte. Nein, es ist viel mehr! Nicht nur Momentaufnahmen aus der Vergangenheit und Gegenwart einer Minderheit in Europa, sondern auch ein \u201eGemeinsames Fest der zahlreichen, kleinen, wahren Freuden\u201c \u2013 so Eva Mayer, Mitglied der Jury in ihrem Vorwort. Und Otto Heinek, Vorsitzender der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, zitiert mit Recht Ansel Adams, den ber\u00fchmten amerikanischen Fotografen, der meinte: \u201eEin Foto wird meistens nur angeschaut \u2013 selten schaut man in es hinein.\u201c Seiner Ermunterung, in die Bilder hineinzuschauen, muss auf jeden Fall zugestimmt werden. Folgt man diesem Rat, so wird man erkennen, dass es sich hierbei um keine Exoten, keine Reliquien, sondern um den Alltag, um Menschen und um das Leben handelt. Da der Wettbewerb l\u00e4ngst vollj\u00e4hrig ist, ist auch der Wunsch gerechtfertigt, diese Fotos einer breiteren, internationalen \u00d6ffentlichkeit (zum Beispiel in Deutschland) zu zeigen.<\/p>\n<p><em><strong>Dezs\u0151 Szab\u00f3<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>*Monika Ambach (Hg.): <a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2016\/11\/blickpunkt-das-buch\/\" target=\"_blank\">Blickpunkt \u2013 Fotografieren wir uns!<\/a> Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum, 2016, 213 S.<\/em><\/p>\n<p>&#8230;<\/p>\n<p>Mehr Informationen im Zentrum-B\u00fcro (Lendvay u. 22, 1062 Budapest, +36-1-373-0933, <a href=\"mailto:info@zentrum.hu\">info@zentrum.hu<\/a>).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? 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