{"id":33769,"date":"2017-05-02T14:08:12","date_gmt":"2017-05-02T12:08:12","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=33769"},"modified":"2017-05-02T16:16:14","modified_gmt":"2017-05-02T14:16:14","slug":"padagogen-fur-ihre-hervorragenden-leistungen-ausgezeichnet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2017\/05\/padagogen-fur-ihre-hervorragenden-leistungen-ausgezeichnet\/","title":{"rendered":"P\u00e4dagogen f\u00fcr ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Seit 2007 werden deutsche Nationalit\u00e4tenp\u00e4dagogen, die in ihrer Laufbahn Hervorragendes geleistet haben, beehrt. Voriges Jahr hat die deutsche Komitatsselbstverwaltung von Pesth beschlossen, diese Auszeichnung der P\u00e4dagogen nach \u00a0Katharina Szab\u00f3 geb. Kreisz zu benennen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/DSCF0343.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-33770 aligncenter\" title=\"\u00dcbergabe des Katharina-Kreisz-Preises am 6. Apirl - Gruppenfoto (Foto: Maria Klotz)\" alt=\"DSCF0343\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/DSCF0343-510x382.jpg\" width=\"510\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/DSCF0343-510x382.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/DSCF0343.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Katharina Kreisz war in Taks eine bestimmende Pers\u00f6nlichkeit des ungarndeutschen Bildungswesens. Sie stand ihr ganzes Leben lang im Dienste der Schule, des Deutschunterrichts, der Weitergabe der ungarndeutschen Traditionen an die Kinder. 1976 wurde sie Fachinspektorin der deutschen Nationalit\u00e4tensprache in den Komitaten Pesth und Naurad.<\/p>\n<p>Die Auszeichnungen \u00fcberreichten am 6. April im Rahmen des Regionaletnscheids Pesth des ungarndeutschen Rezitationswettbewerbes J\u00e1nos Schrotti, der Vorsitzende der deutschen Selbstverwaltung des Komitats Pesth, und Ibolya Sax, Bildungsreferentin der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen.<\/p>\n<p><em>Der erste Preis ging an Frau <strong>Maria Heli<\/strong> (Kinderg\u00e4rtnerin des \u201eKinderburg\u201c Kindergartens in Hartian).<\/em><\/p>\n<p>Frau Maria Heli, geb. Rutterschmiedt ist in Hartian geboren und aufgewachsen. Sie hat vor 35 Jahren ihr Ausbildung als Kindergartenp\u00e4dagogin in Kecskem\u00e9t erfolgreich beendet. Die Selbstverwaltung der Gemeinde Hartian hat 2002 in der Bewerbung um die Stelle des Kindergartenleiters als Erwartung die Einf\u00fchrung der deutschen Nationalit\u00e4tenkindergartenerziehung bestimmt. Danach hat Maria Heli neben der neuen Leiterin den Auftrag bekommen, stellvertretende Kinderg\u00e4rtnerin zu werden. Ihr Person war sehr bestimmend in allen 8 Gruppen die Bedingungen der deutschen Nationalit\u00e4tenerziehung zu erm\u00f6glichen. In diesem Arbeitsfeld ist sie schon 15 Jahre lang t\u00e4tig. Sie ist die erste Nationalit\u00e4tenkinderg\u00e4rtnerin von Hartian. Sie hat den ersten Martiniumzug, sp\u00e4ter die erste ungarndeutsche Woche im Kindergarten organisiert. Au\u00dferdem hat sie die im Jahre 2009 eingeweihte sog. \u201eSchw\u00e4bische Galerie\u201c des Kindergartens initiiert. Sie ist fachliche Leiterin der ungarndeutschen Arbeitsgemeinschaft und Mentorin. Sie ist besonders innovativ, offen f\u00fcr die methodischen Erneuerungen. Sie begn\u00fcgt sich nie mit ihren langj\u00e4hrigen Erfahrungen, sie nimmt stets an Weiterbildungen im Inland und an Fachreisen in Deutschland teil. Sie wendet sich mit Demut und Glaube an die ungarndeutschen Traditionen, und pflegt sie beispielhaft. Mit ihrer Pers\u00f6nlichkeit und ihren Verdiensten hat sie die Ehre und Anerkennung ihrer Umgebung errungen.<\/p>\n<p><em>Der Preis geht noch an Frau <strong>Katalin Michelberger<\/strong>, Lehrerin der Unterstufe der Jakob Bleyer Deutschen Nationalit\u00e4tengrundschule in Wudersch \/ Buda\u00f6rs.<\/em><\/p>\n<p>Frau Michleberger hat als Kind die deutsche Sprache zu Hause gelernt, dann hat sie im Gymnasium ihre Sprachkenntnisse vertieft. Sie hat an der Budapester P\u00e4dagogischen Hochschule ihr Grundschullehrerbildung erworben. 1999 hat sie an der Budapester Wirtschaftsuniversit\u00e4t ihr Diplom als Deutschlehrerin erhalten. Seit 2006 ist sie Deutschlehrerin f\u00fcr Nationalit\u00e4tensprache in der Unterstufe.<\/p>\n<p>Sie h\u00e4lt es wichtig, ihre ungarndeutsche Identit\u00e4t zu bewahren und diese ihren Sch\u00fclern und Kollegen weiterzugeben. Ihre Zielsetzungen sind: auf hohem Niveau die deutsche Sprache zu unterrichten, die Geschichte, das Leben, und die Traditionen der Ungarndeutschen bekannt zu machen. Sie unterrichtet auch Volkskunde und Volkstanz. Seit drei Jahren ist sie Mitglied der Wuderscher Deutschen Selbstverwaltung. Nach ihrer Initiative haben sie die Serie f\u00fcr die Jugendlichen die sog. \u201eNationalit\u00e4tentage im Fr\u00fchjahr\u201c erneuert. Sie ist barmherzig, hilfsbereit und arbeitet unerm\u00fcdlich. Sowohl ihre Familie als auch ihre Sch\u00fcler und Kollegen k\u00f6nnen sich auf sie verlassen.<\/p>\n<p><em>Anhand ihrer fachlichen T\u00e4tigkeit, ihrer herausragenden Leistung auf dem Gebiet des Vermittelns der ungarndeutschen Identit\u00e4t empfahlen die Deutsche Nationalit\u00e4tengrundschule F\u00fcrst Taksony sowie die \u00f6rtliche deutsche Selbstverwaltung, Frau <strong>Cecilia Kreisz<\/strong> den Preis in der Kategorie Oberstufe zu bekommen.<\/em><\/p>\n<p>Frau Cec\u00edlia Kreisz ist in eine deutschst\u00e4mmige Familie in Taks hineingeboren. Mit der Oma sprach sie immer schw\u00e4bisch. Sp\u00e4ter erweiterte sie ihre Deutschkenntnisse zuerst in der Grundschule, dann in Budapest im Deutschen Nationalit\u00e4tengymnasium. Anschlie\u00dfend studierte sie Germanistik an der E\u00f6tv\u00f6s Lor\u00e1nd Universit\u00e4t. Seit 2004 ist sie Deutschlehrerin in der Deutschen Nationalit\u00e4tengrundschule F\u00fcrst Taksony. Sie ist die Leiterin der Deutschen Arbeitsgemeinschaft. Ihre Arbeitsauffassung und besonders ihre Einstellung zu den Kindern sind nachahmenswerte Beispiele f\u00fcr alle Kollegen. Ihre Arbeit ist in jedem Bereich hervorragend, sowohl als Deutschlehrerin als auch als Klassenleiterin. Jedes Jahr nehmen ihre Sch\u00fcler mit gro\u00dfem Erfolg an etlichen Deutschwettbewerben teil. Dank ihrer Arbeit wurde im Jahre 2010 die DSD Sprachpr\u00fcfung in der Takser Schule eingef\u00fchrt. Sie hat schon mehrere deutschsprachige Projekttage organisiert. Sie nimmt jedes Jahr an Weiterbildungen teil, besonders gern an solchen, wo das Thema Volkskunde behandelt wird, denn au\u00dfer Deutsch unterrichtet sie auch Volkskunde. F\u00fcr diesen Unterricht sammelt sie verschiedene schw\u00e4bische Gedichte, Reime und Lieder, damit die Kinder die Geschichte von Taks aus authentischen Quellen kennenlernen k\u00f6nnen. Die Bewahrung der schw\u00e4bischen Traditionen, Br\u00e4uche liegt ihr sehr am Herz. Sie ist eine der Organisatorinnen des Musikwettbewerbes in der Region Nord, der immer in Taks stattfindet. Neben ihrer Arbeit war sie f\u00fcr lange Zeit Redakteurin der Takser Zeitung \u201eH\u00edrharang\u201c.<br \/>\nIhre Menschen- und Kinderliebe, ihre positive Ausstrahlung und ihre Demut zum Unterricht sind ein stetes Vorbild f\u00fcr alle Kollegen und f\u00fcr alle, die sie kennen.<\/p>\n<p><em>Aufgrund ihrer jahrzehntelangen Arbeit auf dem Gebiet der Einf\u00fchrung und Verbreitung des zweisprachigen Nationalit\u00e4tenunterrichts im Fach Geographie empfahlen die Schulleitung des Friedrich Schiller Gymnasiums und Sch\u00fclerwohnheims Frau <strong>Andrea Tarnai<\/strong> zum Katharina-Kreisz-Preis.<\/em><\/p>\n<p>Frau Tarnai wohnt seit ihrer Geburt in Pilisv\u00f6r\u00f6sv\u00e1r\/Werischwar. Nach der Grundschule meldet sie sich in den deutschsprachigen Nationalit\u00e4tenklassenzug des J\u00f3zsef E\u00f6tv\u00f6s Gymnasiums in Budapest an. Sie studiert Deutsch und Kunsterziehung in der ehemaligen DDR. Im n\u00e4chsten Jahr setzt sie ihre Studien in den F\u00e4chern Deutsche Sprache und Literatur und Kulturwissenschaft an der Geisteswissenschaftlichen Fakult\u00e4t der E\u00f6tv\u00f6s L\u00f3r\u00e1nd Universit\u00e4t Budapest fort, wo sie 1982 ihr Diplom bekommt. Ab 1991 arbeitet sie in im Gymnasium von Pilisv\u00f6r\u00f6sv\u00e1r\/Werischwar, und unterrichtet anfangs das Fach Deutsch.<\/p>\n<p>1992 wird das neue, zweisprachige Nationalit\u00e4tenprogramm im Gymnasium eingef\u00fchrt, wobei neben dem Geschichtsunterricht auch Geographie in deutscher Sprache eine bedeutende Rolle spielt. Die damalige Schulleitung bittet Frau Tarnai um den Unterricht des Faches Geographie auf Deutsch, den sie seitdem auch ununterbrochen verrichtet. Um den gesetzlichen Vorschriften zu entsprechen, ist sie auch bereit, ihre Kenntnisse auf universit\u00e4rer Ebene zu erweitern, so erwirbt sie ihr zweites Diplom im Fach Geographie im Jahre 2005 an der ELTE.<\/p>\n<p>Frau Tarnai ist jahrelang die einzige an der Schule, die dieses Fach auf Deutsch unterrichtet. Somit hat sie die Aufgabe, selbst Unterrichtsmaterialien auszuarbeiten, Lehrpl\u00e4ne zu verwirklichen, Anschauungsmaterialien herzustellen, Abituraufgaben auszuarbeiten, ungarisch sprachige Materialien zu \u00fcbersetzen. Nach der Aufnahme von neuen Lehrkr\u00e4ften wegen der erh\u00f6hten Sch\u00fclerzahlen \u00fcbernimmt sie auch die Betreuung der neuen Kollegen, sie f\u00fchrt sie in die Fachmethodik ein.<\/p>\n<p>Frau Tarnai nimmt im Sinne des lebenslangen Lernens jedes Jahr an Fortbildungen teil, sie bereitet ihre Sch\u00fcler auf verschiedene Wettbewerbe vor, wobei sie schon \u00f6fters gute Ergebnisse erzielt haben.<br \/>\nFrau Tarnai hat Generationen die Liebe zur Geographie vermittelt. Sie unterrichtet seit 25 Jahren im Friedrich Schiller Gymnasium, ihre bescheidene, zuverl\u00e4ssige und immer freundliche Art ist f\u00fcr viele Sch\u00fcler und Kollegen ein zu folgendes Beispiel.<\/p>\n<p><em>Foto: Maria Klotz<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? 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