{"id":3491,"date":"2011-09-26T16:06:42","date_gmt":"2011-09-26T14:06:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=3491"},"modified":"2014-01-20T16:08:56","modified_gmt":"2014-01-20T15:08:56","slug":"gabriel-garcia-marquez-von-der-liebe-und-anderen-damonen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2011\/09\/gabriel-garcia-marquez-von-der-liebe-und-anderen-damonen-2\/","title":{"rendered":"Gabriel Garc\u00eda Marquez: Von der Liebe und anderen D\u00e4monen"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Buch von Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez handelt in der kolumbischen Stadt Cartagena im ausgehenden 18. Jahrhundert. Einst war die Stadt reich und bekannt f\u00fcr ihren Sklavenhandel. Nun ist sie von einem Geist der Ver\u00e4nderung durchdrungen. Das Gedankengut der Aufkl\u00e4rung steht gegen die Kirche und die Inquisition und nagt an dem konventionellen Leben der Stadtbewohner.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/marquez3601.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/marquez3601-312x500.jpeg\" alt=\"marquez360\" width=\"312\" height=\"500\" class=\"alignnone size-medium wp-image-3492\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/marquez3601-312x500.jpeg 312w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/marquez3601.jpeg 360w\" sizes=\"auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Um diese Zeit lebt ein M\u00e4dchen in Cartagena. Sierva Mar\u00eda de Todos los Angeles, von ihren Eltern kaum beachtet, w\u00e4chst unter den Sklaven des Hauses auf. Sie spricht jede ihrer Sprachen, lernt deren heidnischen Glauben und f\u00fchlt sich diesem schlie\u00dflich n\u00e4her als dem Katholizismus ihrer Vorfahren. Auf ihre Familie wirkt sie fremd und unheimlich, doch anstatt sich ihres Kind anzunehmen, verdr\u00e4ngen die Eltern sie aus ihren Gedanken.<\/p>\n<p>Als Sierva Mar\u00eda eines Tages von einem tollw\u00fctigen Hund gebissen wird, \u00fcberkommt den Vater schlie\u00dflich die Angst. Er geht mit ihr zum Arzt, und dessen negativern Diagnose nicht vertrauend, kurz darauf zum Bischof und bittet ihn um Rat. Der Bischof, wohl wissend, dass Sierva Mar\u00eda dem heidnischen Glauben zugetan ist, dr\u00e4ngt darauf, sie in ein Kloster einzuweisen und Exorzismen zu unterziehen, um ihr die D\u00e4monen auszutreiben. Der Vater tut, wie ihm gehei\u00dfen.<\/p>\n<p>Nur Pater Cayetano, die rechte Hand des Bischofs und mit der \u00dcberwachung von Sierva Mar\u00eda betraut, hat bald Zweifel an ihrer Besessenheit. Er verliebt sich in das M\u00e4dchen und kommt ins Hadern mit seinem eigenen Glauben. Allein die Hoffnung seine Geliebte irgendwann in Ehren heiraten zu k\u00f6nnen, h\u00e4lt ihn ab, mit ihr zu fliehen. Doch das stille Hinnehmen der \u00fcberkommenen Normen wird schlie\u00dflich beiden zum Verh\u00e4ngnis.<\/p>\n<p>Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez ist 1928 in Kolumbien geboren und erhielt f\u00fcr seine Werke 1982 den Literatur Nobelpreis.<\/p>\n<p>Gabriel Garc\u00eda Marquez: Von der Liebe und anderen D\u00e4monen<br \/>\nK\u00f6ln : Kiepenheuer &#038; Witsch, 1994<br \/>\n224 S.<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Buch von Gabriel Garc\u00eda M\u00e1rquez handelt in der kolumbischen Stadt Cartagena im ausgehenden 18. Jahrhundert. Einst war die Stadt reich und bekannt f\u00fcr ihren Sklavenhandel. Nun ist sie von einem Geist der Ver\u00e4nderung durchdrungen. Das Gedankengut der Aufkl\u00e4rung steht gegen die Kirche und die Inquisition und nagt an dem konventionellen Leben der Stadtbewohner. 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