{"id":36380,"date":"2017-09-07T13:04:22","date_gmt":"2017-09-07T11:04:22","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=36380"},"modified":"2017-09-07T13:22:18","modified_gmt":"2017-09-07T11:22:18","slug":"die-eigene-zukunft-mitgestalten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2017\/09\/die-eigene-zukunft-mitgestalten\/","title":{"rendered":"Die eigene Zukunft mitgestalten"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>ifa-Jugendakteursforum in Stuttgart<\/strong><\/p>\n<p>Vom 31. August bis 3. September fand das Seminar des Instituts f\u00fcr Auslandsbeziehungen (ifa), das Jugendakteursforum, in Stuttgart statt. Am Seminar nahmen 20 Jugendvertreter der deutschen Minderheiten aus Polen, Slowenien, Russland, Kirgistan, Lettland, Estland und Ungarn teil. Die Mitglieder der ungarndeutschen Delegation hatten verschiedene Themen zu vertreten: Zsuzsanna Ritzl war f\u00fcr die GJU, G\u00e1bor Werner f\u00fcr den VUK, Ildik\u00f3 Frank f\u00fcr die Jugendtheaterprojekte, Loretta W\u00e1gner f\u00fcr das Jugendleben in der Hauptstadt, Ildik\u00f3 Jencsik f\u00fcr die ungarndeutsche Volkstanzkultur bzw. kreative Projekte der Jugendlichen und Jessica Marl\u00f3k f\u00fcr das ungarndeutsche Bildungswesen zust\u00e4ndig und ich vertrat die LdU und ihre Jugendarbeit.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ungarndeutsche-Delegation.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-36381 aligncenter\" title=\"Die ungarndeutsche Delegation\" alt=\"Ungarndeutsche Delegation\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ungarndeutsche-Delegation-510x382.jpg\" width=\"510\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ungarndeutsche-Delegation-510x382.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ungarndeutsche-Delegation.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In dem viert\u00e4gigen Workshop erhielten wir eine Fortbildung in Konzeptentwicklung, Konzeptoptimierung und Pr\u00e4sentationstechnik und erlernten Methoden wie World Caf\u00e9, Design Thinking, SMART- und SWOT-Analyse. Wir setzten uns haupts\u00e4chlich mit den Themen \u201eIdentit\u00e4t deutsche Minderheit\u201c, Motivation von Jugendlichen, Mehrsprachigkeit, internationale Projekte und Vernetzung auseinander, und konnten an der Planung einer Jugendkonferenz der deutschen Minderheiten in Europa teilnehmen, die das ifa im November 2018 mit 50 Teilnehmern tats\u00e4chlich organisieren m\u00f6chte. Diese Teilnahmem\u00f6glichkeit in der Mitgestaltung unserer Zukunft hat jedem Teilnehmer sehr gefallen.<\/p>\n<p><em>Ich habe die ungarndeutschen Teilnehmer \u00fcber ihre Impulse gefragt.<\/em><\/p>\n<p><strong>Zsuzsanna Ritzl<\/strong>: \u201eEndlich mal ein n\u00fctzliches Seminar! Wir haben solche Methoden und Techniken kennengelernt, die wir bei der Vereinsarbeit auch einsetzen k\u00f6nnen. Ich habe viele neue Ideen und Impulse bekommen, die ich an dem n\u00e4chsten strategischen Wochenende der GJU mit dem Multiplikatorenteam probieren kann.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ildik\u00f3 Frank<\/strong>: \u201eIch halte die Moderatorin, Jana Bachmann, f\u00fcr super, sie war sehr gut vorbereitet, nichts ist h\u00e4ngen geblieben, weil sie alle Fragen mit relevanten Beispielen beantworten konnte. Es gab in der Gruppenarbeit manchmal Missverst\u00e4ndnisse und Konflikte, die sie immer schnell und einfach schlichten konnte. Au\u00dferdem haben wir eine sehr gute Projektidee bei der Gruppenarbeit erarbeitet, die vielleicht in der Zukunft auch zur Verwirklichung wert wird.\u201c<\/p>\n<p><strong>Jessica Marl\u00f3k<\/strong>: \u201eMir hat es sehr gefallen, dass wir solche Methoden kennenlernten, die nicht nur in unserer Minderheitenarbeit, sondern ganz allgemein einsetzbar sind. W\u00e4hrend der Gruppenarbeit konnten wir merken, welche Probleme die anderen Minderheiten haben, und welche L\u00f6sungen sie daf\u00fcr finden. Das war meiner Meinung nach auch ein wichtiger Aspekt.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Workshop.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-36383 aligncenter\" title=\"Workshop\" alt=\"Workshop\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Workshop-510x306.jpg\" width=\"510\" height=\"306\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Workshop-510x306.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Workshop.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p><strong>G\u00e1bor Werner<\/strong>: \u201eIm Grunde genommen bin ich auch sehr zufrieden mit den Workshops, obwohl ich denke, dass der Programmpunkt fehlte, wo sich die Verb\u00e4nde gegenseitig vorstellen. Wenn wir schon von Anfang an mehr Information \u00fcber die anderen Organisationen gehabt h\u00e4tten, w\u00e4re es viel einfacher gewesen, Probleme zusammen zu l\u00f6sen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Ildik\u00f3 Jencsik<\/strong>: \u201eEs war oft schwierig, mit Jugendlichen aus verschiedenen L\u00e4ndern zusammen zu arbeiten, da nicht alle die n\u00f6tigen Teamf\u00e4higkeiten beherrschten. Es war eine gute Herausforderung, sich aneinander anzupassen und Kompromisse zu schlie\u00dfen. Ich habe es auch oft in meinem Leben zu tun, aber jetzt konnte ich es besonders gut \u00fcben. Es gab aber zum Gl\u00fcck auch viele inspirierende Personen, mit denen man sehr gut Konzepte entwickeln konnte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Loretta W\u00e1gner<\/strong>: \u201eMir ist es immer eine besondere Freude, in einer multikulturellen Umgebung arbeiten zu k\u00f6nnen. Man kann viel von den verschiedenen Erfahrungen und Ideen anderer Minderheiten lernen. Die Projekte, an denen wir arbeiteten, waren ganz konkret und f\u00fcr Minderheiten geeignet, am besten gefiel mir, dass wir uns an der Planung der Jugendkonferenz beteiligen konnten.\u201c<\/p>\n<p>Wie aus den Meinungen herauskommt, war dieses ein erfolgreiches Seminar, und es lohnte sich, daran teilzunehmen. Kritiken konnten jeden Tag ge\u00e4u\u00dfert werden, und wir freuen uns schon jetzt auf die Initiative, n\u00e4chstes Jahr wahrscheinlich bei einer Jugendkonferenz mitmachen zu k\u00f6nnen, an dem die Themen der Jugendarbeit der deutschen Minderheiten noch effektiver behandelt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><em>Das Programm war v\u00f6llig kostenlos f\u00fcr die Teilnehmer, vielen Dank an das Institut f\u00fcr Auslandsbeziehungen f\u00fcr die tolle M\u00f6glichkeit!<\/em><\/p>\n<p><em>K\u00e1roly Rad\u00f3czy<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? 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