{"id":4190,"date":"2010-02-18T13:05:11","date_gmt":"2010-02-18T12:05:11","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=4190"},"modified":"2014-01-27T13:07:47","modified_gmt":"2014-01-27T12:07:47","slug":"malenkij-robot-unsere-einige-schuld-war-unsere-abstammung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2010\/02\/malenkij-robot-unsere-einige-schuld-war-unsere-abstammung\/","title":{"rendered":"Malenkij Robot &#8211; \u201cUnsere einige Schuld war unsere Abstammung\u201d"},"content":{"rendered":"<p>Obwohl seit der Wende die Deportationen in sowjetische Arbeitslager eigentlich kein Tabuthema sein sollen, erschienen in den letzten Jahren nur wenige Publikationen \u00fcber das \u201cMalenkij Robot\u201d, und die meisten von denen waren Erinnerungsb\u00e4nde. Heute sind die Forscher in der 24. Stunde, da die \u00dcberlebenden der Zwangsarbeit in hohem Alter sind. In dem vom Deutschen Kreis F\u00fcnfkirchen-Branau ver\u00f6ffentlichten zweisprachigen (ungarisch-deutsch) Werk sind neben Erinnerungen auch Studien, Quellendokumente und ein Bericht \u00fcber einen Studienausflug zu finden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/malenkij_robot.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/malenkij_robot-331x500.jpg\" alt=\"malenkij_robot\" width=\"331\" height=\"500\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4188\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/malenkij_robot-331x500.jpg 331w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/malenkij_robot.jpg 662w\" sizes=\"auto, (max-width: 331px) 100vw, 331px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die ausf\u00fchrliche Abhandlung von Zal\u00e1n Bogn\u00e1r (Historiker, Herausgeber des Bandes) stellt das \u201cMalenkij Robot\u201d im Allgemeinen dar, die anderen Studien untersuchen dessen Teilaspekte, wie zum Beispiel die psychischen St\u00f6rungen der \u00dcberlebenden oder wie die Deportation in den einzelnen Gemeinden abgelaufen ist.<\/p>\n<p>Die Erinnerungen werden nicht in voller L\u00e4nge ver\u00f6ffentlicht, sondern werden nach Themenkreisen sortiert, damit die Erfahrungen der ehemaligen ZwangsarbeiterInnen \u00fcber \u00e4hnliche Ereignisse verglichen werden k\u00f6nnen und die Leser \u00fcber diese ein detailliertes Bild haben. Unter den Themenkreisen befindet sich das Ankommen in die Lager, die Verbindungen zur Au\u00dfenwelt oder die Todesf\u00e4lle w\u00e4hrend der Haft.<\/p>\n<p>Der letzte Teil des Buches berichtet \u00fcber einen Studienausflug ins Donezbecken, wo die Mitarbeiter des Bandes die ehemaligen Lager besuchten und der einstigen Gefangenen gedenkten.<\/p>\n<p>Die zahlreichen Dokumente und Illustrationen machen das Buch besonders wertvoll. Der Deutsche Kreis bittet alle Jugendliche, die gerne mit einem einst zum \u201cMalenkij Robot\u201d verschleppten Familienglied ein Interview machen w\u00fcrden, den Kontakt mit ihnen aufzunehmen.<\/p>\n<p>Der Band ist sowohl denjenigen zu empfehlen, die ihr Wissen \u00fcber die Deportationen erweitern m\u00f6chten, als auch f\u00fcr Jugendliche, die bisher nur wenige oder gar keine Informationen \u00fcber diese Geschehnisse hatten.<\/p>\n<p>\u201cEgyetlen b\u0171n\u00fcnk a sz\u00e1rmaz\u00e1sunk volt\u201d N\u00e9met \u00e9s magyar polg\u00e1ri lakosok deport\u00e1l\u00e1sa \u201cmalenkij robot\u201d-ra a szt\u00e1lini l\u00e1gerekbe 1944\/1945-1955 = \u201cUnsere einige Schuld war unsere Abstammung\u201d Die Deportierung der ungarischen und deutschen zivilen Bev\u00f6lkerung zur Zwangsarbeit (\u201cMalenkij Robot\u201d) in die stalinischen Lager 1944-45\/1955<br \/>\nUmschlagstitel: Malenkij Robot<br \/>\nP\u00e9cs : Magyarorsz\u00e1gi N\u00e9metek P\u00e9cs-Baranyai Nemzetis\u00e9gi K\u00f6re, 2009<br \/>\n391 S. ; ill.<br \/>\nSprache: Ungarisch-Deutsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Obwohl seit der Wende die Deportationen in sowjetische Arbeitslager eigentlich kein Tabuthema sein sollen, erschienen in den letzten Jahren nur wenige Publikationen \u00fcber das \u201cMalenkij Robot\u201d, und die meisten von denen waren Erinnerungsb\u00e4nde. 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