{"id":4216,"date":"2009-12-17T16:25:23","date_gmt":"2009-12-17T15:25:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=4216"},"modified":"2014-01-27T16:26:42","modified_gmt":"2014-01-27T15:26:42","slug":"deutscher-kalender-2010-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2009\/12\/deutscher-kalender-2010-2\/","title":{"rendered":"Deutscher Kalender 2010"},"content":{"rendered":"<p>Als Ende 1956 die Worte von Friedrich Wild den ersten seit dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn erschienenen deutschsprachigen Kalender einleiteten, konnte man nur hoffen, dass der Deutsche Kalender zur Tradition wird. 53 Jahre sp\u00e4ter ist der Deutsche Kalender eine grundlegende Ver\u00f6ffentlichung der Ungarndeutschen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/deutscher_kalen_2010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/deutscher_kalen_2010-336x500.jpg\" alt=\"deutscher_kalen_2010\" width=\"336\" height=\"500\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4214\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/deutscher_kalen_2010-336x500.jpg 336w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/deutscher_kalen_2010.jpg 672w\" sizes=\"auto, (max-width: 336px) 100vw, 336px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Beitr\u00e4ge in den Kalendern fassen das ganze Gesellschaftsleben der Ungarndeutschen zusammen, die Traditionen werden durch alte Geschichten &#8211; teilweise in Mundart &#8211; gepflegt, auch Literatur und historische Publikationen haben festen Platz in den B\u00e4ndern. Die B\u00e4nder werden in thematischen Blocks aufgeteilt, wie zum Beispiel \u201cSt\u00e4dte\/Gemeinden\u201d oder \u201cJugend\u201d. Im eigentlichen Kalenderteil werden auch die wichtigeren kirchlichen Feste angegeben. <\/p>\n<p>Der aktuelle Kalender berichtet, wie gewohnt, \u00fcber zahlreiche ungarndeutsche Veranstaltungen, darunter \u00fcber mehrere Jubil\u00e4en, wie \u00fcber das 20-j\u00e4hrige Bestehen des Liederkranz-Chors in Lantschuk (L\u00e1nycs\u00f3k) oder \u00fcber den 285. Jahrestag der Gr\u00fcndung von Sanktiwan (Pilisszentiv\u00e1n). In vielen Artikeln wird die Wichtigkeit des deutschen Muttersprachen-Unterrichts betont. Sowohl den Kindern als auch den Jugendlichen geh\u00f6rt je ein eigener Teil im Band, auch das kirchliche Leben wurde nicht vergessen. In der Portr\u00e4t-Sektion sind unter anderem ein Interview mit dem Vorsitzenden der Hermann-Niermann-Stiftung, Uwe Stiemke und die Laudatio von Johann Schuth zu lesen, die er bei der \u00dcbergabe des Donauschw\u00e4bischen Kulturpreises des Landes Baden-W\u00fcrttemberg an M\u00f3nika Ambach, Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums hielt.<\/p>\n<p>Die historische Abhandlung dieses Jahres besch\u00e4ftigt sich mit der Levente-Bewegung und der Organisation der Deutschen Jugend. Im literarischen Teil kann man eine Kritik \u00fcber den neuen Roman \u201cAtemschaukel\u201d von Nobelpreistr\u00e4gerin Herta M\u00fcller und einige Gedichte von Erika \u00c1ts lesen.<\/p>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich kann man in diesem Artikel nicht \u00fcber jede Einzelheit der Ver\u00f6ffentlichung berichten, sowieso empfehlen wir Allen, den Kalender selbst zu kaufen und zu lesen. Der Deutsche Kalender kann von der Neue Zeitung Stiftung (Budapest, Lendvay Str. 22., H-1062, Tel.: +36 1\/302 68 77, Fax: +36 1 354 06 93, Email: neueztg@hu.inter.net) bestellt werden.<\/p>\n<p>Deutscher Kalender 2010<br \/>\nBudapest : Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, 2009<br \/>\n288 S. ; ill.<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als Ende 1956 die Worte von Friedrich Wild den ersten seit dem Zweiten Weltkrieg in Ungarn erschienenen deutschsprachigen Kalender einleiteten, konnte man nur hoffen, dass der Deutsche Kalender zur Tradition wird. 53 Jahre sp\u00e4ter ist der Deutsche Kalender eine grundlegende Ver\u00f6ffentlichung der Ungarndeutschen. 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