{"id":42756,"date":"2018-07-20T11:59:37","date_gmt":"2018-07-20T09:59:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=42756"},"modified":"2018-07-20T12:02:01","modified_gmt":"2018-07-20T10:02:01","slug":"gedenkfeier-zu-ehren-von-josef-mikonya","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2018\/07\/gedenkfeier-zu-ehren-von-josef-mikonya\/","title":{"rendered":"Gedenkfeier zu Ehren von Josef Mikonya"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Es wurde gesungen, getanzt und jede Menge gelacht \u00fcber Texte des ungarndeutschen Autors Josef Mikonya, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden w\u00e4re. Im M\u00e4rz wurde in Tarian bereits eine Geburtstagsfeier veranstaltet (NZ 14\/2018), nun wurde die Neuauflage seines Buches \u201eTarj\u00e1ni Kr\u00f3nika\u201c zum Anlass genommen, sein Leben und Werk im ungarndeutschen Heimatmuseum seiner Heimatgemeinde heraufzubeschw\u00f6ren, organisiert vom Deutschklub.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/chor-schneider.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-42760 aligncenter\" title=\"Richard Schneider erz\u00e4hlte ein Mundartgedicht  (Foto: I. F.)\" alt=\"chor-schneider\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/chor-schneider-510x382.jpg\" width=\"510\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/chor-schneider-510x382.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/chor-schneider.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Bei der Feierstunde am 15. Juli im Beisein der Familie berichtete B\u00fcrgermeister Ern\u0151 Marx, dass das literarische Schaffen von Mikonya in die Wertekammer des Komitats aufgenommen wurde. Die Tafeln des neulich errichteten ungarndeutschen Lehrpfades haben als Motto Zeilen aus Mikonyas Mundartgedicht \u201eZw\u00f6\u00fclf Maunat is a Jaohr\u201c und zwischen seinem ehemaligen Vaterhaus und dem Friedhof, wo er begraben liegt, wird auf einer Tafel sein Schaffen dargestellt. Sein Verm\u00e4chtnis wird auch von der Jugend weitergetragen. Immer wieder treten Jugendliche mit Mikonya-Werken beim Landesrezitationswettbewerb an, wie bei der Veranstaltung Corinna und Stefi F\u00fcl\u00f6p sowie Richard Schneider. Letzterer wirkte auch in der Tanzgruppe mit und begleitete auf dem Akkordeon den deutschen Nationalit\u00e4tenchor, in dem fr\u00fcher auch Josef Mikonya mitsang und als Musiker t\u00e4tig war. \u201eIch wollte nie einen Kopf gr\u00f6\u00dfer sein als die Gemeinschaft\u201c bekannte Mikonya, in dessen Familie die Musik, aber auch das Lesen Tradition waren. So erz\u00e4hlte seine Mutter ihm jeden Abend M\u00e4rchen. Mikonya selber arbeitete 22 Jahre als Bergmann und 13 Jahre als H\u00fcttenarbeiter in Totiser Kolonie. Er gewann einen Preis beim Ausschreiben \u201eGreift zur Feder!\u201c (1973) und wirkte fortan an der Arbeit der Literarischen Sektion und sp\u00e4ter von VUdAK mit, ver\u00f6ffentlichte Dorfgeschichten und Gedichte in der Hochsprache und in der Mundart in der Neuen Zeitung, im Deutschen Kalender, in Anthologien und der Zeitschrift der Vertriebenen Unsere Post. Sein eigener Band tr\u00e4gt den Titel \u201eDie Kr\u00e4hen auf dem Essigbaum\u201c. Mikonya interessierte sich f\u00fcr Geschichte, trug viel Material zur Chronik seines Heimatdorfes von der Ansiedlung der Deutschen bis in die Gegenwart zusammen. Die \u201eTarj\u00e1ni kr\u00f3nika\u201c erschien 1992, die Neuauflage stellte die Vorsitzende der Selbstverwaltung der Ungarndeutschen Maria Miskovics vor. Die Chronik kann auch im Internet heruntergeladen werden.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-42756 gallery-columns-3 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tarian-kindergarten.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tarian-kindergarten-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/miskovics-maria.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/miskovics-maria-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tarian-tanzgruppe.jpg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/tarian-tanzgruppe-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit Oskar Metzler in dem Buch \u201eGespr\u00e4che mit ungarndeutschen Schriftstellern\u201c sagte Mikonya: \u201eIn sehr vielen Gegenden war ich schon. Ich war Soldat im Tiefland, in Debrecen, in Ny\u00edregyh\u00e1za, ich war in der Tolnau, in der Baranya, \u00fcberall. Jede Gegend ist sch\u00f6n in Ungarn. \u00dcberall gibt es Sehenswertes. Nur: Das Sch\u00f6nste ist doch das Eigene. Wenn ich w\u00e4hlen sollte, ich w\u00fcrde mich immer f\u00fcr mein Dorf entscheiden. Hier ist es am besten. Jede Scholle finde ich hier. Der Himmel ist ganz anders. Und die Sonne geht nur immer hier gut auf.\u201c<\/p>\n<p><em><strong>fiola-sch<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Foto: I. F.<\/em><br \/>\n<em>(Erschienen in: Neue Zeitung\u00a029\/2018)<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Es wurde gesungen, getanzt und jede Menge gelacht \u00fcber Texte des ungarndeutschen Autors Josef Mikonya, der in diesem Jahr 90 Jahre alt geworden w\u00e4re. 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