{"id":46078,"date":"2019-01-22T11:31:23","date_gmt":"2019-01-22T10:31:23","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=46078"},"modified":"2019-01-25T11:38:12","modified_gmt":"2019-01-25T10:38:12","slug":"lieselotte-schiffer-donaukiesel-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2019\/01\/lieselotte-schiffer-donaukiesel-2\/","title":{"rendered":"Lieselotte Schiffer: Donaukiesel"},"content":{"rendered":"<h5>F\u00fcr unsere regelm\u00e4\u00dfig erscheinenden Buchtipps:<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt;\u00a0<a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaukiesel-kissebb.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-46074\" alt=\"Donaukiesel kissebb\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaukiesel-kissebb-337x500.jpeg\" width=\"337\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaukiesel-kissebb-337x500.jpeg 337w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaukiesel-kissebb.jpeg 626w\" sizes=\"auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Lieselotte Schiffer\u00a0musste 1944 als 13-j\u00e4hriges M\u00e4dchen samt Familie wegen ihrer donauschw\u00e4bischen Abstammung aus Weprowatz (heute Serbien) fl\u00fcchten. Sie nahm ihre Erinnerungen und Erlebnisse aus der Heimat mit, die auch nach 50 Jahren so lebhaft erscheinen, als ob sie gestern geschehen w\u00e4ren. Donaukiesel ist das zweite Buch der Autorin und beinhaltet kurze Erz\u00e4hlungen, wobei es sich auch um pers\u00f6nlich Erlebtes handelt.<\/p>\n<p>Die Geschichten sind in chronologischer Reihenfolge geordnet, abgesehen von der letzten, in der sich die Autorin an den geliebten Vater erinnert, der sehr fr\u00fch verwitwete, nie wieder heiratete und die beiden T\u00f6chter alleine erzog.<br \/>\nIn der ersten Erz\u00e4hlung geht es um einen Koffer, den noch der im Jahre 1888 geborene Vater w\u00e4hrend seines Studiums kaufte. Man kann aber auch in einer der Geschichten \u00fcber den Alltag in Ulm aus der Zeit des Wirtschaftswunders erfahren. Das erneute Auftauchen des Vaters in der letzten Kurzgeschichte gibt der Erz\u00e4hlungsreihe einen Rahmen.<br \/>\nAuch nicht ohne Grund ist die Betitelung des Buches: Die Donau flie\u00dft sowohl durch Belgrad, die Geburtsst\u00e4tte der Autorin, als auch durch Ulm, ihre neue Heimat. Es war der Anfang ihrer Familiengeschichte, als ihre Vorfahren in Ulm in die Ulmer Schachtel stiegen, und letztlich hat sie in Ulm eine Fortsetzung. Die Geschichten sind verschieden, etwas\u00a0kn\u00fcpft sie aber zusammen: So wie die Kieselsteine in der Donau verschieden sind, aber eigentlich vom selben Wasser umflossen werden. Aber um zu erfahren, was \u201edas Wasser zwischen den Geschichten\u201d ist, soll man das B\u00fcchlein lesen.<\/p>\n<p>Das Buch k\u00f6nnen wir allen empfehlen, die \u00fcber eine \u201eerfolgreiche Integrationsgeschichte\u201d lesen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Lieselotte Schiffer: Donaukiesel<br \/>\nDonauschw\u00e4bische Geschichten<br \/>\nUlm : klemm+oelschl\u00e4ger, 2010.<br \/>\n78 S. : Ill.<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek zug\u00e4nglich.\u00a0Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br \/>\n<\/em><\/p>\n<p>Webseite:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichten sind verschieden, etwas kn\u00fcpft sie aber zusammen: So wie die Kieselsteine in der Donau verschieden sind, aber eigentlich vom selben Wasser umflossen werden. <\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":46077,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,578],"tags":[373,431,492,107,752,519,823,460,1321,102],"class_list":{"0":"post-46078","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-default-de","10":"tag-aussiedlung","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-deutschland","14":"tag-donauschwaben","15":"tag-literatur","16":"tag-novelle","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","18":"tag-vertreibung","19":"tag-zentrum-de","20":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46078","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=46078"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46078\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":46101,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/46078\/revisions\/46101"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/46077"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=46078"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=46078"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=46078"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}