{"id":47228,"date":"2019-03-14T11:37:37","date_gmt":"2019-03-14T10:37:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=47228"},"modified":"2019-03-14T11:41:23","modified_gmt":"2019-03-14T10:41:23","slug":"barbara-kohout-uberleben-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2019\/03\/barbara-kohout-uberleben-2\/","title":{"rendered":"Barbara Kohout: \u00dcberleben"},"content":{"rendered":"<h5>F\u00fcr unsere regelm\u00e4\u00dfig erscheinenden Buchtipps:<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt;\u00a0<a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>1947 begann f\u00fcr die damals junge Donauschw\u00e4bin ein neues Leben. Nach der von Leid erf\u00fcllten Flucht aus der ehemaligen Jugoslawien mit ihrer Mutter und ihren Geschwister, fanden sie in Deutschland ihren Vater und ihre Gro\u00dfmutter wieder und bauten ein neues Zuhause auf. Sie begrub in den Jahren\u00a0 fast ohne \u00dcbergang die Erinnerungen an die alte Heimat, die Flucht und Vertreibung, ihre Identit\u00e4t und Herkunft tief in ihr Ged\u00e4chtnis.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Uberleben-Umschlag.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-47225\" alt=\"Uberleben Umschlag\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Uberleben-Umschlag-352x500.jpeg\" width=\"352\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Uberleben-Umschlag-352x500.jpeg 352w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Uberleben-Umschlag.jpeg 705w\" sizes=\"auto, (max-width: 352px) 100vw, 352px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ihr 11. Geburtstag war die letzte, die sie im Jahre 1949 feiern durfte. Danach wurde sie von den Lehren der Zeugen Jehovas streng beeinflusst und wurde eine der aktivsten Mitglieder in der \u00f6rtlichen Gemeinschaft. Barbara Kohout war 60 Jahre lang aktiver Mitglied der Wachtturm-Gesellschaft. Erst nachdem sie nach langer Zeit die Mitgliedschaft aufgegeben hatte, konnte sie mit einer m\u00fchsamen Suche ihre verlorene &#8211; auch donauschw\u00e4bische &#8211; Identit\u00e4t erneut finden.<\/p>\n<p>Die Autorin ver\u00f6ffentlichte bislang f\u00fcnf B\u00fccher, das mit dem Titel \u00dcberleben ist der einzige Roman, in dem sie die eigene Familiengeschichte als Hauptthema nimmt. Der Leser kann aus dem Roman das Alltagsleben und die Geschichte von Stanischitz (\u0150rsz\u00e1ll\u00e1s), der von Deutschen, Serben und Ungarn bewohnten Ortschaft und auch der umliegenden Ortschaften, wie Tscherwenka (Cservenka) in der Bajaer Dreieck kennenlernen. Der unmittelbare Einfluss der Weltgeschichte und Politik auf das Alltagsleben sind nach so vielen Jahrzehnten aus Geschichts- und historischen Fachb\u00fcchern ziemlich schwierig vorzustellen. Aber wenn man den Roman liest, kann man ein klares Bild \u00fcber eine ziemlich breite Zeitspanne, von der Ansiedlung der Deutschen, bis zur Ankunft der Familie in der neuen Heimat in Deutschland bekommen. Es ist fast unglaublich, wie die junge Mutter mit drei kleinen Kindern aus der ehemaligen Jugoslawien \u00fcber Ungarn und \u00d6sterreich ohne Papiere heimlich fl\u00fcchtet, und immer am richtigen Ort und Zeit von den richtigen mitf\u00fchlenden Leuten eine Hilfe erh\u00e4lt. Die Autorin hatte ihren Familienroman nicht nur aus dem Grund, die Familiengeschichte zu dokumentieren geschrieben, sondern weil sie m\u00f6chte, dass ihre Kinder und Kindeskinder auch erfahren, dass sie fest daran Glaubt, dass man immer einen Helfer in der Not finden kann.<\/p>\n<p>Das Buch empfehlen wir Allen, die sich daf\u00fcr interessieren, wie sich die st\u00e4ndig \u00e4ndernde Gro\u00dfpolitik das Schicksal einer Familie und der im 20. Jahrhundert lebenden Alltagsmenschen aus der Batschka beeinflusst hatte.<\/p>\n<p>Barbara Kohout: \u00dcberleben<br \/>\nWas blieb von der Heimat Donauschwaben?<br \/>\nLeipzig : Engelsdorfer Verlag, 2013.<br \/>\n166 S.<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n<p><em>Az aj\u00e1nl\u00f3inkban szerepl\u0151 k\u00f6nyvek megtal\u00e1lhat\u00f3k a Magyarorsz\u00e1gi N\u00e9metek K\u00f6nyvt\u00e1ra gy\u0171jtem\u00e9ny\u00e9ben. <em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek zug\u00e4nglich.\u00a0Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br \/>\n<\/em><\/em><\/p>\n<p><em>Webseite:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Roman dar\u00fcber, wie die sich st\u00e4ndig \u00e4ndernde Gro\u00dfpolitik das Schicksal einer Familie und der im 20. 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