{"id":48344,"date":"2019-05-14T09:52:31","date_gmt":"2019-05-14T07:52:31","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=48344"},"modified":"2019-05-14T10:48:59","modified_gmt":"2019-05-14T08:48:59","slug":"gesteigertes-interesse-am-musikwettbewerb-in-taks","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2019\/05\/gesteigertes-interesse-am-musikwettbewerb-in-taks\/","title":{"rendered":"Gesteigertes Interesse am Musikwettbewerb in Taks"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Nach der Ver\u00f6ffentlichung der Liederschatztruhe der Ungarndeutschen f\u00fcr Musikschulkinder meldeten sich doppelt so viele junge Musikanten zum neunten Musikwettbewerb in Taks, der am 26. April im S\u00e1ndor-Pet\u0151fi-Kulturhaus stattfand. Wegen der gro\u00dfen Anzahl der Teilnehmer mussten die Organisatoren f\u00fcr doppelt so viele Juroren sorgen und auch zwei B\u00fchnen aufstellen. Sp\u00fcrbar und spektakul\u00e4r erh\u00f6hte sich das Niveau der Veranstaltung im Vergleich zu den letzten Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/erdi-zenekar.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48351 aligncenter\" title=\"Kapelle aus Hanselbek\" alt=\"erdi zenekar\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/erdi-zenekar-510x339.jpg\" width=\"510\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/erdi-zenekar-510x339.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/erdi-zenekar.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>\u201eMan sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied h\u00f6ren, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gem\u00e4lde sehen und wenn es m\u00f6glich zu machen w\u00e4re, einige vern\u00fcnftige Worte sprechen.\u201c Mit dem Zitat des Dichters Johann Wolfgang von Goethe begr\u00fc\u00dfte Gy\u00f6ngyi B\u00e1lint, die Vorsitzende der hiesigen Deutschen Selbstverwaltung, zuerst die Anwesenden, und dr\u00fcckte ihre Freude an das gesteigerte Interesse aus. Sie stellte dann die Jury vor: Gergely T\u00f3th, D\u00e1vid Solymosi, S\u00e1ndor Kasz\u00e1s, Andreas Zwick, Attila L\u00e1z\u00e1r, Be\u00e1ta W\u00e9ber-Szarvas, Nikolett Urb\u00e1n und G\u00e1bor Serfel. Vier Juroren bewerteten die Vorf\u00fchrungen der Kammermusik und der H\u00e4lfte der Duos, ebenfalls vier Juroren der anderen H\u00e4lfte der Dous und der Solos.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/A-zsuri.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48348 aligncenter\" title=\"Die Juroren\" alt=\"A zsuri\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/A-zsuri-510x339.jpg\" width=\"510\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/A-zsuri-510x339.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/A-zsuri.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Vor dem Beginn des Wettbewerbs erz\u00e4hlte M\u00e1ria Hal\u00e1sz, Sch\u00fclerin der Taksony-Vez\u00e9r-Grundschule, eine \u00f6rtliche Mundartgeschichte. Die jungen Musikanten beteiligten sich danach an der erw\u00e4hnten drei Kategorien, sie trugen ein deutsches oder ungarndeutsches Volkslied und ein Musikst\u00fcck eines deutschen Komponisten vor.<\/p>\n<p>Die 120 Noten der Sammlung, die aus den unterschiedlichen Regionen des Landes stammen, erm\u00f6glichten auch die Interpretation des, deutschen Volksliederschatzes auf verschiedenen Solo- und Begleitinstrumenten. Die Notensammlung h\u00e4ngt mit den neuen Wegen bei der Traditionspflege zusammen und beinhaltet St\u00fccke f\u00fcr die unterschiedlichen Lehrg\u00e4nge der Musikschulen f\u00fcr Akkordeon, Streich-, Holz- und Blechblasinstrumente.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/vidam-csapat-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48352 aligncenter\" title=\"Lustige Gruppe\" alt=\"vidam csapat-1\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/vidam-csapat-1-510x338.jpg\" width=\"510\" height=\"338\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/vidam-csapat-1-510x338.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/vidam-csapat-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Jurymitglieder bewerteten die Vorf\u00fchrungen nach Gesichtspunkten wie Musikalit\u00e4t, reines Spiel, altersgem\u00e4\u00dfe Musikst\u00fccke und Ausdrucksweise. Die achtk\u00f6pfige Jury vergab Platzierungen in Bronze, Silber und Gold, sogar eine Anerkennung der Deutschen Selbstverwaltung Taks, den Donaugong-Preis, sowie die M\u00f6glichkeit, an der Harmonikawoche des Landesrates teilzunehmen.<\/p>\n<p>Dieses Jahr erhielten den Donaugong-Preis drei Burschen aus Werischwar: B\u00e1lint Steckl, M\u00e1rton Schuck und Martin Milbich. Sie zauberten eine lustige Stimmung auf die B\u00fchne, indem sie die Instrumente w\u00e4hrend der Vorf\u00fchrung h\u00e4ufig tauschten. Norbert Sax bereitete die Jugendlichen vor. Er ist ein bekannter Lehrer und K\u00fcnstler der Ziehharmonika, er spielt nur dieses eine Instrument. Er habe immer den Traum gehabt, mehrere Instrumente professionell zu spielen. Dieser Hintergedanke steckte absichtlich in der Inszenierung der Vorf\u00fchrung, dass die drei Jugendlichen abwechselnd zwei Akkordeons, eine Gitarre und eine Tube in die Hand nehmen sollen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaugongpreis-kituntetett-produkcioja-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48349 aligncenter\" title=\"Den Donaugong-Preis erhielten drei Burschen aus Werischwar: B\u00e1lint Steckl, M\u00e1rton Schuck und Martin Milbich\" alt=\"Donaugongpreis kituntetett produkcioja-1\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaugongpreis-kituntetett-produkcioja-1-510x339.jpg\" width=\"510\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaugongpreis-kituntetett-produkcioja-1-510x339.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Donaugongpreis-kituntetett-produkcioja-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Als Kind steht man ja nicht unbedingt auf schw\u00e4bische, bayerische oder Oberkrainer Blasmusik, aber f\u00fcr das sp\u00e4tere Interesse an Volksmusik ist es unerl\u00e4sslich damit aufzuwachsen. Das Hauptziel des Musikwettbewerbs ist letzthin die Melodien der ungarndeutschen Volksmusik in weiten Kreisen bekannter zu machen.<\/p>\n<p>Nach dem Mittagessen versammelten sich die Musikfreunde auf dem Hauptplatz von Taks.\u00a0Andreas Zwick, der Vizevorsitzende der Landesrat-Tanzsektion und der Vorsitzende des \u00c9MN\u00d6SZ-Kulturausschusses, teilte die Ergebnisse im Musikpavillon mit. Die Musikp\u00e4dagogen bekamen danach Blumen als Dankesch\u00f6n f\u00fcr die Vorbereitung ihrer Sch\u00fcler. Am Ende spielten die Juroren mit gro\u00dfer Hingabe ein lustiges ungarndeutsches Musikst\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/d\u00edj\u00e1tad\u00e1s-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-48347 aligncenter\" title=\"Preis\u00fcbergabe im Musikpavillon\" alt=\"d\u00edj\u00e1tad\u00e1s-1\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/d\u00edj\u00e1tad\u00e1s-1-510x339.jpg\" width=\"510\" height=\"339\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/d\u00edj\u00e1tad\u00e1s-1-510x339.jpg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/d\u00edj\u00e1tad\u00e1s-1.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Organisatoren, Unterst\u00fctzer und Abwickler des Wettbewerbs waren: Der Verband der Deutschen Selbstverwaltungen in Nordungarn (\u00c9MN\u00d6SZ), die Selbstverwaltung des Komitats Pesth (PMN\u00d6) und die Deutsche Selbstverwaltung Taks. Der Musikwettbewerb wurde durch das Ministerium f\u00fcr Humanressourcen und den G\u00e1bor Bethlen Fonds (BGA) gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p><em>Fotos und Text: M\u00e1ria Scherzinger<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite Nach der Ver\u00f6ffentlichung der Liederschatztruhe der Ungarndeutschen f\u00fcr Musikschulkinder meldeten sich doppelt so viele junge Musikanten zum neunten Musikwettbewerb in Taks, der am 26. April im S\u00e1ndor-Pet\u0151fi-Kulturhaus stattfand. 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