{"id":55006,"date":"2020-06-25T13:01:33","date_gmt":"2020-06-25T11:01:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=55006"},"modified":"2020-06-25T13:33:17","modified_gmt":"2020-06-25T11:33:17","slug":"christoph-mauerer-hg-mehrsprachigkeit-in-mittel-ost-und-sudosteuropa","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2020\/06\/christoph-mauerer-hg-mehrsprachigkeit-in-mittel-ost-und-sudosteuropa\/","title":{"rendered":"Christoph Mauerer (Hg.): Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>Gewachsene historische Vielfalt oder belastendes Erbe der Vergangenheit<\/strong><\/p>\n<p>Nicht nur f\u00fcr ihre Teilnehmer &#8211; also f\u00fcr das Publikum und die Vortragenden &#8211; sind wissenschaftliche Tagungen bedeutend. Wenn ihnen folgend Tagungsb\u00e4nde erscheinen, k\u00f6nnen die entsprechenden Forschungsergebnisse auch einen breiteren Leserkreis n\u00e4hergebracht werden. Die Herausgabe dieser B\u00fccher ist deswegen noch bedeutend, weil sie immer den aktuellen Stand der Wissenschaft dokumentieren und der vergleichenden Analyse dienen k\u00f6nnen bzw. die Forscher oft zum Weiterforschen anreizen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Mehrsprachigkeit-in.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-55000\" alt=\"Mehrsprachigkeit in\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Mehrsprachigkeit-in-337x500.jpg\" width=\"337\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Mehrsprachigkeit-in-337x500.jpg 337w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Mehrsprachigkeit-in.jpg 675w\" sizes=\"auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieses Buch ist der vierte Band der Publikationsreihe <em>Forschungen zur deutschen Sprache in Mittel-, Ost und S\u00fcdosteuropa<\/em> und beinhaltet Beitr\u00e4ge der Er\u00f6ffnungstagung zur 2014 gehaltenen Jahrestagung des Forschungszentrums Deutsch in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa (FZ DiMOS) an der Universit\u00e4t Regensburg. Es wurden Sprachwissenschaftler aus verschiedenen Bereichen der Linguistik eingeladen, einen Vortrag zu halten. Im Buch befinden sich 30 Aufs\u00e4tze anhand dieser Referate. Die Forscher untersuchten die Vergangenheit, Gegenwart sowie auch die Zukunft der deutschen Sprache &#8211; die innerhalb und au\u00dferhalb der deutschsprachigen L\u00e4nder in unterschiedlichen Wechselwirkungen mit anderen Sprachen steht -, die als Minderheiten- oder Mehrheitssprache im untersuchten Raum und Zeit fungierte oder immer noch gesprochen wird.<\/p>\n<p>So finden wir im Band Beitr\u00e4ge wie der von Claudia Maria Riehl, die sich mit der deutschen Sprache als Minderheitensprache im Allgemeinen in Mittel- und Osteuropa besch\u00e4ftigt bzw. die \u00c4nderungen, ihre Benutzung und ihren Stand als gesprochene Sprache in den einzelnen L\u00e4ndern untersucht. Spezifische Themen werden auch behandelt: Zum Beispiel wie die Verwendung entsprechender deutscher Ortsnamen &#8211; oder eben die Vermeidung dieser &#8211; auf dem Gebiet der Tschechischen Republik aus erinnerungspolitischer Hinsicht verschiedene Emotionen ausl\u00f6sen, und wie diese so sprecher- und situationsbedingt benutzt werden.<\/p>\n<p>Wir treten eine \u201esprachwissenschaftliche Reise\u201d durch mehrere Epochen, auf verschiedenen Gebieten und L\u00e4ndern in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa mit dem Fokus auf das Deutsche an. Wir lernen neben der Lage der deutschen Sprache in gewisser Weise auch deren Sprecher unter anderem in Rum\u00e4nien, Slowenien, in der Slowakei, in Bosnien und Herzegowina, Armenien und im US-Staat North Dakota kennen.<\/p>\n<p>Die verschiedenen Themen der deutschen Sprachbenutzung in Ungarn und die der Ungarndeutschen fehlen aus dem sprachwissenschaftlichen Studienband nat\u00fcrlich auch nicht. Experten wie Dr. Susanne Gerner, Dr. Attila N\u00e9meth, Dr. Koloman Brenner sowie Dr. Elisabeth Knipf-Koml\u00f3si und Dr. M\u00e1rta M\u00fcller bringen uns in vier verschiedenen Abhandlungen mit Bezug auf die Ungarndeutschen den Themenkreis n\u00e4her. Dazu kommt noch der Beitrag von Dr. \u00c1kos Bitter, der dem m\u00f6glichen Einsatz von deutschen Lehnw\u00f6rtern im Deutschunterricht in Ungarn nachgeht.<\/p>\n<p>Den Studienband empfehlen wir Allen, die ein umfangreiches Bild \u00fcber die Lage der deutschen Sprache in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa anhand der auf neuesten linguistischen Forschungen basierenden Beitr\u00e4ge kennenlernen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Christoph Mauerer (Hg.): Mehrsprachigkeit in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa. Gewachsene historische Vielfalt oder belastendes Erbe der Vergangenheit<br \/>\nRegensburg : Verlag Friedrich Pustet, 2017.<br \/>\n488. S.<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben- nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em> Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em> Webseite: <a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Studienband \u00fcber die Lage der deutschen Sprache in der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Mittel-, Ost- und S\u00fcdosteuropa.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":55001,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[728,431,492,777,404,397,754,1121,865,857,460,486],"class_list":{"0":"post-55006","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-bibliothek-de","10":"tag-buch","11":"tag-buchtipp-2","12":"tag-europa-de","13":"tag-international","14":"tag-konferenz","15":"tag-linguistik","16":"tag-ostmitteleuropa","17":"tag-studienband","18":"tag-sudosteuropa","19":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","20":"tag-wissenschaft","21":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55006","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=55006"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55006\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":55017,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/55006\/revisions\/55017"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/55001"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=55006"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=55006"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=55006"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}