{"id":55634,"date":"2020-08-14T09:13:20","date_gmt":"2020-08-14T07:13:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=55634"},"modified":"2020-08-17T09:40:02","modified_gmt":"2020-08-17T07:40:02","slug":"das-leben-auf-einem-bauernhof-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2020\/08\/das-leben-auf-einem-bauernhof-2\/","title":{"rendered":"Das Leben auf einem Bauernhof"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>VIII. Schw\u00e4bische Backwoche <\/strong><br \/>\n<strong>des Freundeskreises Schw\u00e4bischer Jugendlicher Hartian<\/strong><\/p>\n<p>Seit 2013 ist es eine Tradition geworden, dass die Hartianer Jugendlichen eine Woche aus den Sommerferien den \u00f6rtlichen ungarndeutschen Back- und Kochtraditionen widmen. Die Initiative wurde zuerst in dem Garten von Ter\u00e9z Horny\u00e1k-Fajth, der Leiterin der Tanzgruppe \u201eHercel\u201d, verwirklicht, und seit der \u00dcbergabe des Handwerkshauses \u201eEulennest\u201d werden die Backwochen jedes Jahr im Geb\u00e4udekomplex veranstaltet, mit einer Ausnahme, als der Hartianer Jugendverein die Baranauer Gastronomie in Litowr entdeckt hat. Heuer wollten die Jugendlichen wieder etwas Neues erleben, so fand das Ereignis auf dem Bauernhof der Familie So\u00f3s in dem Nachbardorf \u00dajlengyel statt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112828.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-55637 aligncenter\" title=\"Zum achten Mal veranstaltete der Freundeskreis Schw\u00e4bischer Jugendlicher Hartian sein Gastroprogramm, die Schw\u00e4bische Backwoche\" alt=\"20200801_112828\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112828-510x382.jpeg\" width=\"510\" height=\"382\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112828-510x382.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112828.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Woche stand neben der Gastronomie, wie das Motto der Veranstaltung andeutet, die Lebensweise der Hartianer Familien, die fr\u00fcher in gro\u00dfer Anzahl auf den Geh\u00f6ften von \u00dajlengyel und Hern\u00e1d gelebt hatten (diese Gemeinden geh\u00f6rten bis 1946 zu Hartian). Heuer wurden solche traditionellen Gerichte wie das \u201eFleckel\u201c, das \u201eTatschkel\u201c, das \u201eHerzel\u201c, die Fisolensuppe und Fisolennudeln zubereitet. Es kamen aber solche T\u00e4tigkeiten wie das Schnapsbrennen und das Marmeladekochen hinzu, die damals eine wichtige Rolle in dem Leben der Bauern gespielt hatten. Bei den meisten Spezialit\u00e4ten waren schon die Teilnehmenden erfahrene K\u00f6chinnen und K\u00f6che und brauchten die Hilfe von \u00c4lteren nicht, wie das noch bei den ersten Bachwochen der Fall war. Bei dem Brennen des Weichselschnaps und dem Kochen der Zwetschenmarmelade halfen aber solche Frauen und M\u00e4nner, die selber auf Geh\u00f6ften geboren sind. Sie erz\u00e4hlten uns w\u00e4hrend der zeitaufwendigen Aufgaben viele interessante Geschichten \u00fcber die damalige Geh\u00f6ftewelt. Ein interessanter Programmpunkt war die Kutschenfahrt in den geographischen Mittelpunkt des Landes: W\u00e4hrend der Tour konnte man die Spuren der einstigen Bauernh\u00f6fe teilweise immer noch entdecken, die fr\u00fcher von Hartianer Familien bewohnt worden waren.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150222.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-55638 aligncenter\" title=\"Das Team der VIII. Schw\u00e4bischen Backwoche\" alt=\"20200803_150222\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150222-510x326.jpeg\" width=\"510\" height=\"326\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150222-510x326.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150222.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Schw\u00e4bischen Backwochen sind immer gute Gelegenheiten zur Begegnung. Dieses Jahr besuchten uns viele GJUler aus anderen Ortschaften. NZ-Chefredakteur Johann Schuth hatte Recht in seinem Artikel \u00fcber die erste Backwoche 2013, dass die Veranstaltung bald ein landesweites Programm sein kann. Wir hatten dieses Jahr auch Mitwirkende aus Budapest (Schorokschar und Sanktlorenz), Baje, Nadwar, Pu\u00dftawam, Schambek, Sankt Martin, Taks und Wetschesch\u00a0bzw. das ganze Pr\u00e4sidium der Gemeinschaft Junger Ungarndeutscher war dabei. Die Sankt Martiner waren sogar Mitorganisatoren des schw\u00e4bischen Wettbewerbs, dank ihnen ging es nicht nur um ungarndeutsche Geschichte und Geographie oder um Br\u00e4uche des Jahreskreises, sondern man lernte auch ihre originelle Tracht und ihre T\u00e4nze kennen. Es war ebenfalls ein sch\u00f6nes Gef\u00fchl, als so viele Jugendliche aus den verschiedensten Teilen das Landes rund um das Lagerfeuer ungarndeutsche Volkslieder sangen.<br \/>\nEs gab auch einen weiteren Grund, warum so viele junge Leute nach \u00dajlengyel zusammenkamen. Der Freundeskreis Schw\u00e4bischer Jugendlicher Hartian feierte am Abschlussabend der Backwoche sein 7-j\u00e4hriges Bestehen. Bei diesen Feierlichkeiten werden jedes Jahr die neuen Mitglieder mit einer schw\u00e4bischen Herausforderung in das Vereinsleben eingeweiht. Man sollte diesmal z. B. eine schw\u00e4bische Hymne f\u00fcr Hartian schreiben, ein schw\u00e4bisches Motorrad-Design entwerfen oder ein Massageprogramm auf schw\u00e4bische Art pr\u00e4sentieren. Nach der Einweihungszeremonie hat unser talentiertes Mitglied R\u00f3bert Hanusch mit seinem Konzert einen perfekten Ausklang der Woche gegeben.<\/p>\n<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-55634 gallery-columns-4 gallery-size-thumbnail'><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_0401.jpeg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_0401-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150437.jpeg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200803_150437-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112920.jpeg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20200801_112920-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure><figure class='gallery-item'>\n\t\t\t<div class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_0320.jpeg'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/IMG_0320-150x150.jpeg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/div><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>Es ist immer sch\u00f6n, wenn wir zusammen etwas Denkw\u00fcrdiges machen, aber die diesj\u00e4hrige Backwoche empfinden wir in vielerlei Hinsicht als etwas ganz Besonderes!\u00a0Wir bedanken uns bei allen Helfern und Teilnehmenden f\u00fcr das gemeinsame Erlebnis sowie bei der Familie So\u00f3s f\u00fcr die wunderbare Gastfreundschaft! Unser bester Dank gilt auch dem Staatssekretariat f\u00fcr die Beziehungen zu den Kirchen und Nationalit\u00e4ten im Ministerpr\u00e4sidentenamt bzw. dem Bethlen-G\u00e1bor-F\u00f6rderfond f\u00fcr die finanzielle Unterst\u00fctzung!<\/p>\n<p><em>Martin Surman-Majeczki<\/em><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/media\/set\/?vanity=hartyanisvabfiatalok&amp;set=a.4744780788869034\" target=\"_blank\">Fotoalbum &gt;&gt;&gt;<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren? Dr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; Zentrum Facebook-Seite VIII. Schw\u00e4bische Backwoche des Freundeskreises Schw\u00e4bischer Jugendlicher Hartian Seit 2013 ist es eine Tradition geworden, dass die Hartianer Jugendlichen eine Woche aus den Sommerferien den \u00f6rtlichen ungarndeutschen Back- und Kochtraditionen widmen. 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