{"id":58066,"date":"2021-03-12T09:23:15","date_gmt":"2021-03-12T08:23:15","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=58066"},"modified":"2021-03-12T09:34:15","modified_gmt":"2021-03-12T08:34:15","slug":"ethnographica-et-folkloristica-carpathica-20-formen-orte-und-diskurse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2021\/03\/ethnographica-et-folkloristica-carpathica-20-formen-orte-und-diskurse\/","title":{"rendered":"Ethnographica et Folkloristica Carpathica 20. Formen, Orte und Diskurse"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Wenn jemand sich mit Identit\u00e4tsfragen der Ungarndeutschen besch\u00e4ftigt, oder einfach nur die Eigent\u00fcmlichkeiten der Volksgruppe kennenlernen m\u00f6chte, kann sich &#8211; je nach Interesse &#8211; nicht nur auf historische oder linguistische Forschungen, sondern auch auf die der Ethnografen st\u00fctzen. Die neuesten Ergebnisse der Wissenschaftler werden oft an Tagungen pr\u00e4sentiert, die dann in wertvollen Publikationen ver\u00f6ffentlicht werden.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ethnographica-et-Folk-20.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-58063\" alt=\"Ethnographica et Folk 20\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ethnographica-et-Folk-20-346x500.jpg\" width=\"346\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ethnographica-et-Folk-20-346x500.jpg 346w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Ethnographica-et-Folk-20.jpg 693w\" sizes=\"auto, (max-width: 346px) 100vw, 346px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieser, 2018 herausgegebene Studienband ist auch eine solche Ausgabe. Im Oktober 2013 fand am Lehrstuhl f\u00fcr Volkskunde der Universit\u00e4t Debrecen die internationale Tagung <em>Kulturelle, gesellschaftliche und wirtschaftliche Diversit\u00e4t der deutschen \u201eDiaspora\u201d-Gebiete des \u00f6stlichen und mittleren Europa<\/em> statt. Die Konferenz war das Teilergebnis einer wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Lehrstuhl f\u00fcr Volkskunde, der durch die Ungarische Akademie der Wissenschaften unterst\u00fctzte Ethnologischen Forschungsgruppe der Universit\u00e4t und dem Institut f\u00fcr Volkskunde der Deutschen des \u00f6stlichen Europa (IVDE) in Freiburg. Im von den Wissenschaftlern der Universit\u00e4t Debrecen, Dr. Melinda Marinka und Dr. Robert Kem\u00e9nyfi, redigierten Werk befinden sich nicht nur ausgew\u00e4hlte Beitr\u00e4ge der Tagung, sondern auch weitere, zum Tagungsthema eignende aktuelle Forschungsergebnisse.<\/p>\n<p>Die dreizehn Studien des Bandes stellen die verschiedensten Bereiche der Ethnologie dar, und in fast allen von ihnen werden ungarndeutsche Themen bearbeitet. Die erste Studie <em>Ethnografie der Ungarndeutschen: Kronprinzenwerk und Jakob Bleyers Minderheitenvolkskunde (mit einem Schwerpunkt auf der musikalischen Kultur)<\/em> hat Prof. Dr. Michael Prosser-Schell, der wissenschaftliche Angestellte der IVDE, geschrieben. Er hat hier die Erforschung der Ungarndeutschen von der Sp\u00e4tphase der Monarchie, w\u00e4hrend der Zeiten von Bleyer und danach, sogar mit einem Ausblick bis hin zu den heutigen Tagen analysiert. Identit\u00e4tsfragen werden in der Abhandlung <em>Resignation und Identit\u00e4tsdiskurs: Ungarndeutsche Vertriebene und die Heimkehr<\/em> von Sebastian Sparwasser umgegangen. Die Studie <em>Zur Wahl der Sprache in Privatbriefen von Heimatvertriebenen aus dem Ofner Bergland<\/em> von Csilla Schell kann auch Linguisten von Nutzen sein. Die Vielseitigkeit des Bandes wird aber auch in den weiteren Arbeiten untermauert.<\/p>\n<p>Die Thematik der Heimatb\u00fccher wurde von Melinda Marinka, die Essgewohnheiten und die diesbez\u00fcglichen ethnischen Stereotype in ethnographischen Darstellungen von Tam\u00e1s Cs\u00edki, die deutsch-ungarischen Gemeindepartnerschaften in der Studie von Hans-Werner Retterath aufgedeckt. Kl\u00e1ra Kuti interpretierte aus ethnografischer Sicht die Museumsobjekte der Dauerausstellung des Ungarndeutschen Museums Totis\/Tata in ihrer Abhandlung. Die bunte Studienpalette endet mit dem Beitrag von Anett Hajnal, in dem sie die Problematik der Magyarisierung am Fallbeispiel von drei ungarndeutschen Familien in Altofen bearbeitete.<\/p>\n<p>Den Tagungsband empfehlen wir allen, die sich f\u00fcr die Volkskunde der Ungarndeutschen aus mehreren Aspekten interessieren.<\/p>\n<p>Melinda Marinka &#8211; R\u00f3bert Kem\u00e9nyfi (Red.): Ethnographica et Folkloristica Carpathica 20. Formen, Orte und Diskurse. Vielfalt und Diversit\u00e4t der kulturellen Ph\u00e4nomene der Deutschen im mittleren Europa<br \/>\nDebrecen\u00a0: MTA-DE N\u00e9prajzi Kutat\u00f3csoport, 2018.<br \/>\n216. S., Ill.<br \/>\nSprache: deutsch<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben- nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em>Webseite: <a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Tagungsband f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr die Volkskunde der Ungarndeutschen aus mehreren Aspekten interessieren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":58065,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,578],"tags":[728,431,492,369,1288,432,865,460,449,486],"class_list":{"0":"post-58066","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-default-de","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-forschung","14":"tag-minderheitenforschung","15":"tag-sammlung","16":"tag-studienband","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","18":"tag-volkskunde","19":"tag-wissenschaft","20":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58066","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58066"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58066\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58072,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58066\/revisions\/58072"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58065"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58066"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58066"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58066"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}