{"id":58766,"date":"2021-05-20T10:25:02","date_gmt":"2021-05-20T08:25:02","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=58766"},"modified":"2021-05-20T10:29:45","modified_gmt":"2021-05-20T08:29:45","slug":"gill-jozsefne-berkenyei-svab-szotar-es-multidezes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2021\/05\/gill-jozsefne-berkenyei-svab-szotar-es-multidezes\/","title":{"rendered":"Gill J\u00f3zsefn\u00e9: Berkenyei sv\u00e1b sz\u00f3t\u00e1r \u00e9s m\u00faltid\u00e9z\u00e9s"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Um die Bewahrung der unterschiedlichen ungarndeutschen Traditionen in den Gemeinden zu sch\u00fctzen, braucht man \u201enur\u201d eine engagierte, aktive \u00f6rtliche Gemeinschaft, und schon ist ihr Fortbestand gesichert. Wenn eine Dokumentation vorhanden ist oder Zeitzeugen noch leben, kann man sogar diese von ihnen neu \u201eerlernen\u201d und wiederbeleben. Nicht nur bestimmte Br\u00e4uche, sondern auch die Ortsdialekte sind einzigartig. Nach der Ansiedlung der Deutschen bildete sich in jeder Siedlung eine ortsspezifische Mundart heraus, die praktisch nirgendwo anders auf der Welt gesprochen wurde.<\/p>\n<p>Die Bewahrung von vielen dieser deutschen Dialekte ist leider unm\u00f6glich, da mit ihren letzten Sprechern auch sie langsam aussterben. Zum Gl\u00fcck haben in den vergangenen Jahren viele Dorfgemeinschaften dieses Gefahr erkannt, und sich nicht nur mit der Bewahrung der alten ungarndeutschen Volksbr\u00e4uche, Volkslieder, Volkst\u00e4nze, Trachten oder Rezepte, sondern auch mit der Aufzeichnung der \u00f6rtlichen Mundart besch\u00e4ftigt.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Berkenyei-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-58763\" alt=\"Berkenyei 2\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Berkenyei-2-347x500.jpg\" width=\"347\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Berkenyei-2-347x500.jpg 347w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Berkenyei-2.jpg 694w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dieses Buch aus Berkina ist das Ergebnis der m\u00fchevollen dreij\u00e4hrigen Sammelarbeit von Anna Gill geb. Genzelmann. Das Werk war urspr\u00fcnglich als Mundartw\u00f6rterbuch erdacht worden. Die Autorin hat die W\u00f6rtersammlung mit einer Dokumentation der Traditionen, mit Archivaufnahmen und &#8211; zur Illustration der Traditionen &#8211; neu erstellten Farbfotos erg\u00e4nzt und das Werk schlie\u00dflich 2017 als ortsmonografisches Lesebuch publiziert. \u2028Die hier vorgestellte 2018 herausgegebene, erweiterte zweite Ausgabe beinhaltet mehr als 200 Seiten und fast 300 Bilder, von denen die meisten Farbfotos sind, die das fr\u00fchere Leben und Traditionen der ungarndeutschen Dorfbewohner darstellen. Im ersten Teil des Buches befindet sich ein Mundartw\u00f6rterbuch, aus dem zweiten kann man \u00fcber die bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts gelebte ungarndeutsche Vergangenheit erfahren. Das einzigartige Buch wurde in ungarischer Sprache und in der ortstypischen ostfr\u00e4nkischen Mundart verfasst.<\/p>\n<p>Berkina ist den meisten Menschen h\u00f6chstens als Touristenziel im Pilsner Gebirge am Rande vom Komitat Naurad bekannt. Als Touristenattraktion der Gemeinde gilt ihre wundersch\u00f6ne Blutpflaumenallee, die ins Dorf f\u00fchrt und die einheimischen sowie die Reisenden jedes Fr\u00fchjahr mit einer herrlichen Blumenpracht verzaubert. Wer dieses Buch liest, kommt auch dem einstigen Berkina n\u00e4her, und wird dadurch nicht nur im Fr\u00fchjahr von dieser bezaubernden ungarndeutschen Siedlung inspiriert.<\/p>\n<p>Das Buch empfehlen wir allen, die sich neben der \u00f6rtlichen Mundart von Berkina auch f\u00fcr die Traditionen und die Beschreibung des einstigen Lebens in dieser fabelhaften ungarndeutschen Siedlung interessieren.<\/p>\n<p>Gill J\u00f3zsefn\u00e9: Berkenyei sv\u00e1b sz\u00f3t\u00e1r \u00e9s m\u00faltid\u00e9z\u00e9s<br \/>\n(Anna Gill geb. Genzelmann: Schw\u00e4bisches W\u00f6rterbuch und Wiederbelebung der Erinnerungen von Berkina)<br \/>\nBerkenye: Berkenyei N\u00e9met Nemzetis\u00e9gi \u00d6nkorm\u00e1nyzat, 2018. (m\u00e1sodik, b\u0151v\u00edtett kiad\u00e1s)<br \/>\n208. S., Ill.<br \/>\nSprache: ungarisch, ostfr\u00e4nkische Ortsmundart<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek &#8211; wenn nichts weiteres Angegeben &#8211; nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em>Webseite: <a href=\"http:\/\/www.bibliothek.hu\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch f\u00fcr alle, die sich neben der \u00f6rtlichen Mundart von Berkina auch f\u00fcr die Traditionen und die Beschreibung des einstigen Lebens in dieser fabelhaften ungarndeutschen Siedlung interessieren.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":58764,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[1742,728,431,492,100,350,812,432,460,800],"class_list":{"0":"post-58766","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-berkina","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-foto-de","14":"tag-geschichte","15":"tag-ortsgeschichte","16":"tag-sammlung","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","18":"tag-worterbuch","19":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=58766"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58766\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":58806,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/58766\/revisions\/58806"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/58764"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=58766"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=58766"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=58766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}