{"id":59194,"date":"2021-06-24T09:22:10","date_gmt":"2021-06-24T07:22:10","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=59194"},"modified":"2021-06-24T09:38:21","modified_gmt":"2021-06-24T07:38:21","slug":"boschok-unsere-heimat-seit-300-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2021\/06\/boschok-unsere-heimat-seit-300-jahren\/","title":{"rendered":"Boschok. Unsere Heimat seit 300 Jahren"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Das Gebiet der Schw\u00e4bischen T\u00fcrkei erstreckt sich auf weiten Teilen der Komitate Branau, Tolnau und Schomodei. Nach dem Friedensvertrag von Trianon im Jahre 1920 z\u00e4hlte diese Region im s\u00fcdlichen Transdanubien zu den gr\u00f6\u00dften deutschen Sprachinseln Ungarns und war zugleich das von Ungarndeutschen am dichtesten bewohnte Gebiet des Landes. Durch die Schicksalsschl\u00e4ge nach dem Zweiten Weltkrieg ver\u00e4nderten sich die bis dahin weitgehend geschlossenen deutschen Dorfgemeinschaften grundlegend. Die ehemaligen deutschen Dialekte, die in fr\u00fcheren Zeiten als Alltagssprache fungiert haben, sind heutzutage eine Seltenheit. In den Jahrzehnten nach der Vertreibung der Deutschen aus Ungarn gab es zum Gl\u00fcck viele Menschen, die diese Gefahr erkannten und anfingen, sich mit dem Dokumentieren der einstigen ungarndeutschen Vergangenheit zu besch\u00e4ftigen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Boschok-Unsere-Heimat-seit300.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-59190\" alt=\"Boschok Unsere Heimat seit300\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Boschok-Unsere-Heimat-seit300-356x500.jpg\" width=\"356\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Boschok-Unsere-Heimat-seit300-356x500.jpg 356w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Boschok-Unsere-Heimat-seit300.jpg 713w\" sizes=\"auto, (max-width: 356px) 100vw, 356px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Hinter dem anspruchsvoll gestalteten Hardcover des hier behandelten Buches finden die Leser eine aus mehreren niveauvoll verfassten Beitr\u00e4gen bestehende Sammlung, die auf Mitteilungen und Erinnerungen von Gew\u00e4hrpersonen und wissenschaftlichen Arbeiten wie zum Beispiel Diplomarbeiten basieren. Das deutsch verfasste Werk l\u00e4sst sich am besten als Heimatbuch definieren. Die Texte wurden von Maria Thurn geb. Szorg, Maria Jord\u00e1n geb. Mieth und Josef Jord\u00e1n gesammelt und verfasst. Der 2014 erschienene Band ist mit schwarz-wei\u00dfen Archivbildern, aber auch mit Fotos aus der nahen Vergangenheit und mit einigen Farbfotos aus der heutigen Zeit reich illustriert.<\/p>\n<p>Der Inhalt gliedert sich in vier gr\u00f6\u00dfere Teile. Im ersten geht es um die Geschichte des Dorfes mit einem Fokus auf die Epoche zwischen der Ansiedlung und Vertreibung der deutschen Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n<p>Im zweiten Teil k\u00f6nnen wir uns durch verschiedene Menschenschicksale einen Einblick in das einstige Leben der Boschoker Ungarndeutschen verschaffen. Hier kann man zum Beispiel auch \u00fcber arbeitssuchende Boschoker lesen, die in der Zwischenkriegszeit ihr Gl\u00fcck in Kanada gefunden haben. Aus einem \u00e4u\u00dferst mitrei\u00dfenden Beitrag kann man \u00fcber den Sommerurlaub eines ungarischen Kindes bei einer schw\u00e4bischen Familie lesen. Dies geschah gleich nach dem Zweiten Weltkrieg, als die hungernden Bergmannskinder aus dem Kohlenbecken von Daurog in die D\u00f6rfer der Branau und Tolnau geschickt wurden, die weniger vom Krieg betroffen waren. Weitere Beitr\u00e4ge besch\u00e4ftigen sich mit dem \u00f6rtlichen hessischen Dialekt, dem Alltagsleben im Jahreslauf, den Volksbr\u00e4uchen und der Volkstrach bzw. mit den sieben Sakramenten, die f\u00fcr die streng gl\u00e4ubigen Deutschen der Gemeinde bedeutend waren.<\/p>\n<p>Im dritten Teil des Bandes werden die \u00f6rtlichen Sakralbauten und Gedenkst\u00e4tten vorgestellt. Der letzte Abschnitt bringt uns das einstige und heutige Gemeinschaftsleben und die einzigartige Kultur dieser bunten Gemeinde n\u00e4her.,<\/p>\n<p>Wir empfehlen dieses Buch nicht nur Forschern, sondern auch allen, die die ungarndeutsche Vergangenheit und Gegenwart von Boschok kennenlernen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Boschok. Unsere Heimat seit 300 Jahren<br \/>\nZu Lob und Ehren unsere Ahnen<br \/>\nZusammengestellt und gesammelt von: Maria Thurn geb. Szorg, Maria Jord\u00e1n geb. Mieth, Josef Jord\u00e1n<br \/>\n446 S. Ill.<br \/>\n[Palotabozsok] :\u00a0Palotabozsoki N\u00e9met Nemzetis\u00e9gi Egyes\u00fclet,\u00a0[2014.]<br \/>\nSprache: Deutsch<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek &#8211; wenn nichts weiteres Angegeben &#8211; nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em>Webseite: <a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch nicht nur f\u00fcr Forscher, sondern auch f\u00fcr alle, die die ungarndeutsche Vergangenheit und Gegenwart von Boschok kennenlernen m\u00f6chten.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":59193,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[728,1521,431,492,1111,100,350,812,494,432],"class_list":{"0":"post-59194","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-bibliothek-de","10":"tag-boschok","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-dialekt","14":"tag-foto-de","15":"tag-geschichte","16":"tag-ortsgeschichte","17":"tag-religion","18":"tag-sammlung","19":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59194","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=59194"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59194\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":59200,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/59194\/revisions\/59200"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/59193"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=59194"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=59194"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=59194"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}