{"id":60177,"date":"2021-09-03T09:05:46","date_gmt":"2021-09-03T07:05:46","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=60177"},"modified":"2021-09-03T09:26:57","modified_gmt":"2021-09-03T07:26:57","slug":"reinhard-johler-hg-hatzfeld-ordnungen-im-wandel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2021\/09\/reinhard-johler-hg-hatzfeld-ordnungen-im-wandel\/","title":{"rendered":"Reinhard Johler (Hg.): Hatzfeld. Ordnungen im Wandel\u00a0"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Die deutschen Kolonisten und ihre Nachkommen, die im Donauraum des Karpatenbeckens nach der T\u00fcrkenherrschaft im 18. Jahrhundert auf den Territorien des K\u00f6nigreichs Ungarn angesiedelt worden sind, bezeichnet man mit dem Sammelbegriff <em>Donauschwaben<\/em>. Zu denen geh\u00f6ren nat\u00fcrlich auch die nach dem Friedensvertrag von Trianon in \u201egeschrumpftem Ungarn\u201c verbliebenen Ungarndeutschen. Fast unmittelbar nach dem Abschlie\u00dfen des Friedensvertrags befanden sich Hunderttausende von ihnen im K\u00f6nigreich der Serben, Kroaten und Slowenen (sp\u00e4ter Jugoslawien) und in Rum\u00e4nien, die dann auch Banater und Batschkaer Schwaben genannt wurden.<\/p>\n<p>Die verschiedenen donauschw\u00e4bischen Ortsgemeinschaften k\u00f6nnen bis heute unabh\u00e4ngig von ihrer unterschiedlichen Lage und Geschichte, dank der gemeinsamen deutschen Wurzeln ihrer Bev\u00f6lkerung, viele Gemeinsamkeiten aufweisen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Hatzfeld.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-60173\" alt=\"Hatzfeld\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Hatzfeld-348x500.jpg\" width=\"348\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Hatzfeld-348x500.jpg 348w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Hatzfeld.jpg 697w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><\/a><\/p>\n<p>In diesem 2020 von Historikern des T\u00fcbinger Instituts f\u00fcr donauschw\u00e4bische Geschichte und Landeskunde (IdGL) herausgegebenen Studienband geht es um die Geschichte und Gegenwart der sich in heutigem Rum\u00e4nien befindlichen Ortschaft namens Hatzfeld\/Zsombolya\/Jimbolia und der dort lebenden Banater Schwaben.\u00a0Das Werk umfasst f\u00fcnf, von ihrer Themenwahl her unterschiedliche, chronologisch geordnete historische Studien, die auch die aktuellen donauschw\u00e4bischen Forschungsrichtungen des IdGL repr\u00e4sentieren.<\/p>\n<p>Die Abhandlungen des Bandes werden vom IdGL-Institutsleiter Prof. Dr. Reinhard Johler eingeleitet, der in seiner Einf\u00fchrung auf die historischen Forschungen des Instituts \u00fcber Hatzfeld eingeht. In der ersten Abhandlung mit dem Titel\u00a0<em>Zum Gemeinwohl in guter Ordnung? Zur Gr\u00fcndungsgeschichte von Hatzfeld<\/em>\u00a0von Dr. M\u00e1rta Fata werden die ersten Schwierigkeiten und Umst\u00e4nde der Kolonisation sowie L\u00f6sungen von Problemen der im Jahre 1767 von deutschen Kolonisten gegr\u00fcndeten Ortschaft geschildert. Aus dem zweiten Beitrag<em>\u00a0Demographische und anthropologische Ann\u00e4herungen zum 18. und 19. Jahrhundert<\/em>\u00a0von Dr. Karl-Peter Krauss werden die demografischen und ethnischen \u00c4nderungen beschrieben. In dem dritten, mit dem Titel\u00a0<em>Umkehrung der Homogenit\u00e4t. Ethnizit\u00e4t und Diversit\u00e4t im lokalen Raum<\/em>\u00a0von\u00a0Dr. Josef Wolf wird dem Leser verdeutlicht, wie die geschichtlichen und politischen \u00c4nderungen die langfristige Homogenit\u00e4t der deutschen Bev\u00f6lkerung Hatzfeld zu einer multiethnischen Kleinstadt wandelten.\u00a0Dr. Olivia Spiridon nimmt die \u00f6rtliche deutschsprachige Presse und Literatur des 20. Jahrhunderts in ihrer Arbeit\u00a0<em>Hatzfeld &#8211; Repr\u00e4sentationen im Wandel\u00a0<\/em>unter die Lupe. Die Reihe der Studien endet mit dem Beitrag\u00a0<em>Grenzerfahrungen. Kriegsenden in einer s\u00fcdosteurop\u00e4ischen Kleinstadt<\/em>\u00a0von Dr. Matthias Beer, in dem die Probleme der deutschst\u00e4mmigen Bev\u00f6lkerung in der zur Grenzstadt gewordenen Siedlung analysiert und auch ihre heutige Lage geschildert werden.<\/p>\n<p>Wir empfehlen diesen Studienband \u00fcber die Geschichte und Gegenwart von Hatzfeld allen, die aus Forschungszwecken oder einfachem Interesse aktuelle historische Studien \u00fcber die Banater Donauschwaben lesen m\u00f6chten.<\/p>\n<p>Reinhard Johler (Hg.): Hatzfeld. Ordnungen im Wandel<br \/>\nTimi\u015foara: Cosmopolitan Art; Hermannstadt\/Bonn: Schiller Verlag, 2020<br \/>\n413.S., Ill.<br \/>\nSprache: Deutsch mit mit kurzer englischer, rum\u00e4nischer, serbischer und ungarischer Zusammenfassung der Studien<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek &#8211; wenn nichts weiteres Angegeben &#8211; nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em>Webseite: <a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Studienband \u00fcber die Geschichte und Gegenwart von Hatzfeld f\u00fcr alle, die aus Forschungszwecken oder einfachem Interesse \u00fcber die Banater Donauschwaben lesen m\u00f6chten.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":60174,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[1621,728,431,492,350,1216,865,460],"class_list":{"0":"post-60177","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-banat-de","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-geschichte","14":"tag-rumanien","15":"tag-studienband","16":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","17":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60177","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60177"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60177\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60186,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60177\/revisions\/60186"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60174"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60177"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60177"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60177"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}