{"id":60973,"date":"2021-10-08T09:19:48","date_gmt":"2021-10-08T07:19:48","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=60973"},"modified":"2021-10-08T10:58:11","modified_gmt":"2021-10-08T08:58:11","slug":"fejezetek-mecseknadasd-tortenelmehez","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2021\/10\/fejezetek-mecseknadasd-tortenelmehez\/","title":{"rendered":"Fejezetek Mecsekn\u00e1dasd t\u00f6rt\u00e9nelm\u00e9b\u0151l"},"content":{"rendered":"<h5>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br \/>\nDr\u00fccken auch Sie ein Like auf die \u2013&gt; <a title=\"Ungarndeutsche Nachrichten\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/h5>\n<p>Wenn sich jemand mit den eigenen ungarndeutschen Wurzeln besch\u00e4ftigen m\u00f6chte, und aus einer Siedlung stammt, deren Vergangenheit schon gut aufgearbeitet und dokumentiert ist, hat es leichter oder kann sich zumindest auf etwas st\u00fctzen, um den eigenen Wurzeln nachzugehen. Es ist aber \u00f6fters der Fall, dass die Mitglieder der Erlebnisgeneration, die Generation der Gro\u00dfeltern bzw. Urgro\u00dfeltern, die ihre Kind- oder Jugendzeit noch im jeweiligen Ort verbrachten, letztlich enteignet und vertrieben wurden, und heute nicht mehr leben. Ohne verbliebene Verwandte &#8211; \u201ezeitlich und r\u00e4umlich fern von der Heimatsiedlung der Ahnen\u201d \u2013 kann man sich fast nur noch auf B\u00fccher st\u00fctzen, in denen die Vergangenheit dokumentiert worden ist, wenn man dar\u00fcber beispielsweise etwas den eigenen Kindern erz\u00e4hlen m\u00f6chte.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Fejezetek-Mecseknadasd.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-60969\" alt=\"Fejezetek Mecseknadasd\" src=\"http:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Fejezetek-Mecseknadasd-348x500.jpg\" width=\"348\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Fejezetek-Mecseknadasd-348x500.jpg 348w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Fejezetek-Mecseknadasd.jpg 697w\" sizes=\"auto, (max-width: 348px) 100vw, 348px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das hier empfohlene, von der \u00f6rtlichen deutschen Selbstverwaltung 2016 herausgegebene Werk wurde zuerst in einer kleinen Auflage 1989 herausgegeben. Es ist zwar kein Heimatbuch und auch keine geschichtliche Ortsmonografie, jedoch ist es ein bedeutender Beitrag zur Dokumentation der Geschichte der Nadascher\u00a0Ungarndeutschen. Aus der Zusammenstellung von insgesamt 25, auf Ungarisch und Deutsch verfassten Aufs\u00e4tzen \u00fcber die ungarndeutsche Siedlung Nadasch\/Mecsekn\u00e1dasd und ihre Einwohner kann man vieles \u00fcber ihre Vergangenheit und nahe Gegenwart aus dem 20. Jahrhundert erfahren.<\/p>\n<p>Der Band f\u00e4ngt mit f\u00fcnf deutschen Beitr\u00e4gen von Anna Knipl \u00fcber die Geografie und die Geschichte der Siedlung von der R\u00f6merzeit bis zur Ansiedlung der deutschen Kolonisten an. Aus den folgenden, von Maria Makk auf Ungarisch verfassten Abhandlungen kann man detaillierter \u00fcber die Ansiedlung der Deutschen sowie \u00fcber ihre Charakterisierung und die Entfaltung der Wirtschaft\u00a0im 18. Jahrhundert bzw. das Gewerbe aus dem 19. Jahrhundert lesen. Die Geschichte des Dorfes von 1846 bis zum Ersten Weltkrieg wird in einem deutschen Aufsatz von Anna Knipl er\u00f6rtert. Aus den Aufs\u00e4tzen dieser zwei Autorinnen kann man folgend mal auf Deutsch, mal auf Ungarisch das Schicksal der Nadascher auch im 20. Jahrhundert, ganz bis zu den 1970er Jahren verfolgen. So werden neben den Geschehnissen der Weltkriege auch die T\u00e4tigkeit des Volksbundes, die Einberufungen zur SS, die Verschleppungen zur Malenkij Robot, die Vertreibung und die Schwierigkeiten mit den ungarischen Siedlern thematisiert dargestellt.<\/p>\n<p>Die Problematik des \u00f6rtlichen Deutschunterrichts zwischen 1920 und 1938 deckt uns in einem ungarischen Aufsatz Dr. Ferenc Wekler auf. Dr. J\u00f3zsef Dlusztus beschreibt in einem spannenden Beitrag die Geschichte der \u00f6rtlichen KALOT (Landesorganisation der Katholischen Gesellen) w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges. Aus den ethnografischen Arbeiten von Erzs\u00e9bet Frey und Maria Frey lernt man die Geschichte und T\u00e4tigkeit der ber\u00fchmten Nadascher Fassbinder und Steinmetzen kennen. Die Leser mit linguistischem Interesse werden sich bestimmt \u00fcber die letzten Aufs\u00e4tze von Istv\u00e1n Schraub \u00fcber die Flur- und Hausnamen sowie die phraseologischen Untersuchungen in der \u00f6rtlichen Mundart von Erika Wimmert freuen.<\/p>\n<p>Wir empfehlen diesen Band allen, die Interesse f\u00fcr die Geschichte, das Handwerk oder die Mundart einer bedeutenden ungarndeutschen Gemeinde in der Branau haben.<\/p>\n<p>Fejezetek Mecsekn\u00e1dasd t\u00f6rt\u00e9nelm\u00e9hez<br \/>\n(Abschnitte aus der Geschichte von Nadasch)<br \/>\nMecsekn\u00e1dasd : N\u00e9met \u00d6nkorm\u00e1nyzat Mecsekn\u00e1dasd, 2016. (Zweite Auflage des ersten, 1989 herausgegebenen Bandes)<br \/>\n191. S.<br \/>\nSprache: Deutsch und Ungarisch<\/p>\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek &#8211; wenn nichts weiteres Angegeben &#8211; nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<\/em><br \/>\n<em>Weitere Informationen:\u00a0<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><\/em><br \/>\n<em>Webseite: <a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch f\u00fcr alle, die Interesse f\u00fcr die Geschichte, das Handwerk oder die Mundart einer bedeutenden ungarndeutschen Gemeinde in der Branau haben.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":60970,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[728,431,492,1111,350,362,812,865,460],"class_list":{"0":"post-60973","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-aside","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-bibliothek-de","10":"tag-buch","11":"tag-buchtipp-2","12":"tag-dialekt","13":"tag-geschichte","14":"tag-nadasch","15":"tag-ortsgeschichte","16":"tag-studienband","17":"tag-ungarndeutsche-bibliothek","18":"post_format-post-format-aside"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60973","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=60973"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60973\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":60987,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/60973\/revisions\/60987"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/60970"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=60973"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=60973"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=60973"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}