{"id":7840,"date":"2007-10-20T15:57:05","date_gmt":"2007-10-20T13:57:05","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=7840"},"modified":"2014-06-02T16:01:21","modified_gmt":"2014-06-02T14:01:21","slug":"mehr-als-nur-ein-praktikum-ein-blick-hinter-die-kulissen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2007\/10\/mehr-als-nur-ein-praktikum-ein-blick-hinter-die-kulissen\/","title":{"rendered":"Mehr als nur ein Praktikum &#8211; Ein Blick hinter die Kulissen"},"content":{"rendered":"<p>Schon in der zweiten Generation, haben sich auch in diesem Jahr Frankfurter Studenten nach Budapest aufgemacht, um dort ein siebenw\u00f6chiges Praktikum, im Zeitraum vom 27. August bis 12. Oktober 2007, in einer kommunalen Einrichtung zu absolvieren.<\/p>\n<p>Als eine von acht Studentinnen der Johann Wolfgang Goethe-Universit\u00e4t Frankfurt, hatte ich, Florence Fahrenbach, nun sieben Wochen die M\u00f6glichkeit ein Praktikum beim Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrum und der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zu absolvieren und somit in das ungarische Arbeitsleben zu schnuppern.<\/p>\n<p>Organisiert wurde das ganze durch die in Frankfurt am Main ans\u00e4ssige Gemeinn\u00fctzige Hertie- Stiftung, \u00fcber das Programm \u201eKafka\u201d &#8211; Kommunaler Austausch f\u00fcr Fortbildung und Kooperation junger Akademiker, welches 2003 ins Leben gerufen wurde und sich zun\u00e4chst lediglich an polnische Studenten richtete, die nach Frankfurt kommen wollten. Mittlerweile wurde das Programm um zwei Partnerst\u00e4dte erweitert &#8211; Prag und Budapest. So hatten 2004 erstmals auch Frankfurter Studenten die M\u00f6glichkeit, ein Praktikum in der jeweiligen Partnerstadt zu absolvieren.<\/p>\n<p>So kam es, dass ich dann im August meine erste Woche am Zentrum begann und dies vorerst nicht allein sondern mit meiner Mitstreiterin Sonja Taylor, Praktikantin beim Pester Llyod. Unsere erste Aufgabe bestand dann auch gleich in einem Beitrag \u00fcber das Kafka-Programm f\u00fcr die Zentrumwebsite. Diese erste journalistische Erfahrung konnte ich in den darauffolgenden Wochen ausbauen, sowohl durch das Verfassen weiterer Beitr\u00e4ge f\u00fcr die Website als auch in Form von Artikeln f\u00fcr die &#8222;Neue Zeitung&#8220;. Das Schreiben stellte sich f\u00fcr mich in diesem Zusammenhang als eine besondere Erfahrung wie auch Herausforderung dar.<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich unterst\u00fctzte ich das Zentrum sowie auch die LdU w\u00e4hrend der vergangenen Wochen dar\u00fcber hinaus in ihren allt\u00e4glich administrativen T\u00e4tigkeiten, so bspw. durch die Pflege der Homepage und jegliche Formen der Recherche. So konnte ich mich bei der LdU bspw. \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum mit EU- Programmen auseinandersetzen und somit f\u00fcr diese neue Arbeitsfelder und Projektm\u00f6glichkeiten erschlie\u00dfen.<\/p>\n<p>Als besondere Highlights ergaben sich dann im September, die beiden Tage au\u00dferhalb des B\u00fcros, zum einen das \u201eZivilfeld in der Theresienstadt\u201d am 22. September anl\u00e4sslich des autofreien Tags auf der Andrassy Stra\u00dfe und zum anderen der \u201eEurop\u00e4ischen Tag der Sprachen\u201d am 26. September in der Nationalbibliothek f\u00fcr Fremdsprachige Literatur. Bei beiden Veranstaltungen hatte ich die M\u00f6glichkeit an den Aktionen mitzuwirken und das Zentrum auch einmal au\u00dferhalb des Hauses zu vertreten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend meines Praktikums konnte ich sowohl die \u00d6ffentlichkeitsarbeit einer Kulturorganisation in Bezug auf die ungarndeutsche Minderheitengruppe als auch die Auseinandersetzung mit dieser Minderheit und ihren Problemen im Rahmen der Selbstverwaltung kennen lernen. Ich konnte zudem die gesellschaftliche Einbettung und Interaktionen beider Organisation vor dem Hintergrund meines sozialwissenschaftlichen Studiums beobachten und so meine theoretischen Kenntnisse durch diese praktische Erfahrung erweitern.<\/p>\n<p>Neben meinem Praktikum konnte ich dar\u00fcber hinaus jeden Freitag, im Rahmen eines Fachprogramms, weitere Facetten Ungarns unter Themenschwerpunkten wie bspw. Politik, Wirtschaft, Kultur und Soziales kennen lernen und so meine spezifischen Arbeitserfahrungen erg\u00e4nzen und einbetten.<\/p>\n<p>Res\u00fcmierend bin ich sehr dankbar f\u00fcr diese einmalige M\u00f6glichkeit Budapest und Ungarn aus nichttouristischer Perspektive kennen gelernt zu haben und Danke auf diesem Wege allen Arbeitskollegen, die mich w\u00e4hrend dieser Wochen in so freundlicher Weise unterst\u00fctzt und empfangen haben, allen voran meinen Betreuern M\u00f3nika Ambach, Olivia Schubert, Helga Kov\u00e1cs und Angelika Pfiszterer. Die letzten sieben Wochen waren eine wichtige Erfahrung f\u00fcr mich &#8211; pers\u00f6nlich wie fachlich.<\/p>\n<p>Florence Fahrenbach<\/p>\n<p>Links:<\/p>\n<p>Gemeinn\u00fctzige Hertie-Stiftung<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon in der zweiten Generation, haben sich auch in diesem Jahr Frankfurter Studenten nach Budapest aufgemacht, um dort ein siebenw\u00f6chiges Praktikum, im Zeitraum vom 27. August bis 12. 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