{"id":7897,"date":"2007-11-19T13:39:01","date_gmt":"2007-11-19T12:39:01","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=7897"},"modified":"2014-06-04T13:43:04","modified_gmt":"2014-06-04T11:43:04","slug":"gedenkausstellung-und-gedenkkonferenz-anlasslich-des-60-jahrestages-der-vertreibung-im-parlament","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2007\/11\/gedenkausstellung-und-gedenkkonferenz-anlasslich-des-60-jahrestages-der-vertreibung-im-parlament\/","title":{"rendered":"Gedenkausstellung und Gedenkkonferenz anl\u00e4sslich des 60. Jahrestages der Vertreibung im Parlament"},"content":{"rendered":"<p>Unter dem Titel \u201eMit einem B\u00fcndel&#8230;\u201d wurde am 15. November eine Ausstellung des Graphikers Robert K\u00f6nig im Parlament er\u00f6ffnet. Die Werke k\u00f6nnen eine Woche lang besichtigt werden. Die f\u00fcnfzig Graphiken, Fotos aus dem Archiv der Ungarischen Presseagentur und die Dokumente aus der Parlamentsbibliothek erwecken die damaligen Ereignisse zum Leben.<\/p>\n<p>Parlamentsvorsitzende Katalin Szili sagte in ihrer Er\u00f6ffnungsrede: \u201eDas Aussprechen erm\u00f6glicht, dass der B\u00fcndel der Schmerzen abgelegt werden und Frieden gefunden werden kann.\u201d Sie deutete darauf hin, dass der gesellschaftlicher Systemwechsel in Mittel-Europa erm\u00f6glicht habe, dass man \u00fcber dieses Thema sprechen kann. \u201eDie Verfassungs\u00e4nderung im Herbst 1989 formulierte etwas, n\u00e4mlich dass die ungarnl\u00e4ndischen nationalen und ethnischen Minderheiten staatsgr\u00fcndende Faktoren sind, dass heisst sie alle gleichberechtigten B\u00fcrger sind\u201d &#8211; sagte Szili.<\/p>\n<p>Im Bezug auf den Titel der Ausstellung deutete sie darauf hin, dass einst ein Politiker im Parlament den ber\u00fcchtigten Satz im Parlament formulierte: \u201eSie sind mit einem B\u00fcndel ins Land gekommen, mit einem B\u00fcndel sollen sie auch gehen.\u201d Die Parlamentspr\u00e4sidentin betonte ferner: \u201eIch hoffte darauf, dass wir dieses Thema einmal ansprechen und eine Geste zeigen k\u00f6nnen, unser Kopf vor denen, die es durchlebten, oder deren Angeh\u00f6rigen neigen.\u201d<\/p>\n<p>Johann Schuth, Vorsitzender des Verbandes der Ungarndeutschen Autoren und K\u00fcnstler sprach \u00fcber die Geschichte der Ungarndeutschen. Deutete darauf hin, dass der Grossteil der Deutschen nach der T\u00fcrkenherrschaft ins Land kam. Ihre Zahl \u00fcberstieg bis zum Ende des 18. Jahrhunderts die eine Million, und sie schufen eine bl\u00fchende Kultur und bl\u00fchendes Handwerk. Im Zusammenhang mit der Ausstellung K\u00f6nigs hob er hervor, dass die Werke eines solchen K\u00fcnstlers zu sehen sind, der bestrebt ist die Geschichte der Ungarndeutschen in seiner Stiche und Graphiken k\u00fcnstlerisch aufzuarbeiten. \u201eK\u00f6nig hat den Tiefpunkt und die Katastrophe des deutsch-ungarischen Zusammenlebens des \u00f6fteren thematisiert.\u201d, betonte Schuth.<\/p>\n<p>\u00dcber die Graphiken hinaus illustrieren die Geschichte der Ungarndeutschen sowohl die Dokumente aus dem Parlamentsbibliothek, bzw. die Fotos \u00fcber die Vertreibung aus dem Archiv der Ungarischen Presseagentur.<\/p>\n<p>Ein Gedenkkonferenz mit dem Titel \u201eMit einem B\u00fcndel&#8230;\u201d am 16. November im Parlament kn\u00fcpfte sich der Ausstellung an, an dem unter anderem Bundestagsvorsitzender Norbert Lammert, Historiker Ferenc Glatz und Schriftssteller Gy\u00f6rgy Konr\u00e1d einen Vortrag hielten.<\/p>\n<p>(Quelle: mti)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unter dem Titel \u201eMit einem B\u00fcndel&#8230;\u201d wurde am 15. November eine Ausstellung des Graphikers Robert K\u00f6nig im Parlament er\u00f6ffnet. Die Werke k\u00f6nnen eine Woche lang besichtigt werden. Die f\u00fcnfzig Graphiken, Fotos aus dem Archiv der Ungarischen Presseagentur und die Dokumente aus der Parlamentsbibliothek erwecken die damaligen Ereignisse zum Leben. 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