{"id":83809,"date":"2022-04-01T09:04:26","date_gmt":"2022-04-01T07:04:26","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=83809"},"modified":"2022-04-01T09:05:04","modified_gmt":"2022-04-01T07:05:04","slug":"helmut-moll-hrsg-zeugen-fuer-christus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2022\/04\/helmut-moll-hrsg-zeugen-fuer-christus\/","title":{"rendered":"Helmut Moll (Hrsg.): Zeugen f\u00fcr Christus"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>M\u00e4rtyrer oder Blutzeugen nennt man urspr\u00fcnglich Menschen, die um ihres Glaubens willen verfolgt, gefoltert und get\u00f6tet wurden. Bez\u00fcglich des Martyriums, denkt man meistens an die Christen der fr\u00fchchristlichen Zeiten im Altertum oder an die Andersgl\u00e4ubigen im Mittelalter, die als Ketzer hingerichtet wurden. Die meisten dieser Menschen erlitten einen schrecklichen, gewaltigen, unw\u00fcrdigen Tod. Viele der katholischen M\u00e4rtyrer wurden sp\u00e4ter seliggesprochen bzw. werden nach ihrer Heiligsprechung heute schon als Heilige verehrt. Es ist vielleicht weniger bekannt, dass es auch im 20. Jahrhundert sehr viele Blutzeugen gab.<\/p>\n\n\n<p><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-83805 aligncenter\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Zeugen-fur-Christus-357x500.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Zeugen-fur-Christus-357x500.jpg 357w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Zeugen-fur-Christus.jpg 713w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/p>\n\n\n<p>In diesem hier empfohlenen, als 3. Auflage 2001 herausgegebenen zweib\u00e4ndigen Werk wurden alleine die deutschst\u00e4mmigen Christinnen und Christen, die sich f\u00fcr ihren Glauben im 20. Jahrhundert geopfert hatten, aufgenommen. Als Ansporn diente das Apostolische Schreiben <em>Tertio millennio adveniente<\/em>von Papst Johannes Paul II., in dem er zum Andenken an diejenigen aufforderte, die im Laufe des 20. Jahrhunderts als Folge des Nationalsozialismus, Kommunismus und der vielen Rassenk\u00e4mpfe den M\u00e4rtyrertod erlitten. Schon am Umfang des Werkes l\u00e4sst es sich erkennen, wie blutig diese Epoche war, so kann man in den B\u00e4ndern \u00fcber mehr als 700 Blutzeugen lesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Werk gliedert sich in vier gr\u00f6\u00dfere Teile: Im ersten befinden sich die Biografien der deutschen Blutzeugen (Kleriker und Laien) der Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945), die auf den damaligen deutschsprachigen Gebieten (Bist\u00fcmer des deutschen Reiches bzw. St\u00e4dte der Ostgebieten wie Breslau, Danzig oder Gebiete wie das Sudetenland) wirkten. Im zweiten k\u00f6nnen wir \u00fcber Schicksalswege aus der Zeit des Kommunismus ab 1917 bis zu den 1950er Jahren lesen. Im dritten sind Biografien von sog. <em>Reinheitsmartyrien<\/em>, die als Frauen (Ordensschwester, Haushaltshilfen, Sch\u00fclerinnen etc.) einen gewaltsamen Tod f\u00fcr Christus erlitten, zu finden. Im letzten Hauptteil geht es um M\u00e4rtyrer, die auf unterschiedlichen Missionsgebieten der Welt t\u00e4tig waren.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Blutzeugen donauschw\u00e4bischer oder ungarndeutscher Herkunft wurde das Kapitel <em>Donauschwaben<\/em> verfasst. Dieses wurde dann nach folgenden Gebieten unterteilt: \u00d6stliches Banat, Banat, Batschka, Baranya-Syrmien-Slawonien-Kroatien und Bosnien. Im ganzen Kapitel befinden sich Biografien von M\u00e4nnern. Anschlie\u00dfend kommt der Lebensweg einer M\u00e4rtyrerin aus dem Laienstand. Au\u00dfer ihr geht es um Kleriker, von denen die meisten auf rum\u00e4nischen Gebieten des Banats und von kommunistischen Partisanen in Ju\u00adgo\u00ads\u00adla\u00adwi\u00aden gefoltert und ermordet wurden. Unter den 33 M\u00e4rtyrern gibt es auch solche, die als Priester auf den w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges wieder zu Ungarn angeschlossenen Territorien der Bist\u00fcmer Kalocsa oder F\u00fcnfkirchen dienten und aus dem Gebiet der Schw\u00e4bischen T\u00fcrkei (Sagetal, Tolnau und Bawaz) stammten.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Werk empfehlen wir allen, die sich neben dem Lebensweg deutscher Blutzeugen auch f\u00fcr das tragische Schicksal von ChristInnen donauschw\u00e4bischer und ungarndeutscher Herkunft aus dem 20. Jahrhundert interessieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Helmut Moll (Hrsg.): Zeugen f\u00fcr Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts<br>Padeborn: Verlag Ferdinand Sch\u00f6ningh, 1999.<br>(I.-II. Band, 3. durchgesehene Ausgabe, 2001.)<br>1307.S., Ill.<br>Sprache: Deutsch<\/p>\n\n\n\n<p>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br><em>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\">www.<\/a><a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Werk f\u00fcr alle, die sich neben dem Lebensweg deutscher Blutzeugen auch f\u00fcr das tragische Schicksal von ChristInnen donauschw\u00e4bischer und ungarndeutscher Herkunft aus dem 20. 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