{"id":877,"date":"2012-10-19T11:43:08","date_gmt":"2012-10-19T09:43:08","guid":{"rendered":"http:\/\/www.zentrum.hu\/?p=877"},"modified":"2013-12-18T11:44:23","modified_gmt":"2013-12-18T10:44:23","slug":"faustspuren-filmvorfuhrung-in-der-deutschen-schule-budapest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2012\/10\/faustspuren-filmvorfuhrung-in-der-deutschen-schule-budapest\/","title":{"rendered":"Faustspuren &#8211; Filmvorf\u00fchrung in der Deutschen Schule Budapest"},"content":{"rendered":"<p>In der Deutschen Schule Budapest pr\u00e4sentierte am 29. und 30. September 2011 die Kreativwirtschaft theaterwandel die Videografie ihrer Theaterproduktion &#8222;Faustspuren&#8220;. Die Produktion behandelt den Stoff des Faust II nach Johann Wolfgang von Goethe. Die Urauff\u00fchrung von &#8222;Faustspuren&#8220; erfolgte bereits im Januar 2009. Mit der Videografie m\u00f6chte theaterwandel ein noch breiteres Publikum erreichen. Deutschsprachige, vor allem junge Leute im Ausland, sollen angesprochen und zum interkulturellen Dialog eingeladen werden.<\/p>\n<p>Theaterwandel entwickelte sich aus einer Initiative des Regisseurs und Produktionsleiters Raphael T. Musiol, mit dem Ziel, durch innovative Kunstsynergien klassischen und zugleich aktuellen Stoff, lebendig zu vermitteln. Kulturelle Bildung anstelle von Konsum und Kommerz, Zusammenwirken, statt sich zu konkurrieren, ist das Leitmotiv des Ensembles und genau das merkt man der Produktion &#8222;Faustspuren&#8220; auch an. Seit der Urauff\u00fchrung in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, kam die Mehrspartenproduktion an zahlreichen H\u00e4usern im In- und Ausland zur Auff\u00fchrung. Nun ist die Produktion mit der Videografie erneut auf Touren.<\/p>\n<p>Die Filmpr\u00e4sentation besteht aus zwei Teilen: Einem ersten, in dem sich die Akteure vorstellen und eigene Gedanken zu dem St\u00fcck beziehungsweise der Arbeit an dem St\u00fcck \u00e4u\u00dfern, und einem zweiten, welcher die Auff\u00fchrung zeigt. Wer Faust II nicht kennt, dem ist mit dem einf\u00fchrenden Clip gut geholfen. Denn es wird nicht nur ein gewisses Vorwissen auf angenehme Art und Weise bereit gestellt, sondern zugleich Hemmungen gegen\u00fcber dem schweren Stoff abgebaut. Zu sp\u00fcren, dass auch die Akteure mit der Lekt\u00fcre zu k\u00e4mpfen haben und es einer st\u00e4ndig neuen Auseinandersetzung mit den Inhalten bedarf, weckt Vorfreude auf die folgende Interpretation und Lust, sich eigene Gedanken zu dem Werk zu machen. Begleitend gab es f\u00fcr die Sch\u00fcler Thementage.<\/p>\n<p>Die Auff\u00fchrung selbst besteht aus einem Zusammenspiel verschiedener K\u00fcnste. Neben dem Schauspiel, wird die Handlung der Auff\u00fchrung insbesondere durch live Musik, Tanz und Akrobatik unterst\u00fctzt. Durch die Synergie der K\u00fcnste, ger\u00e4t der Zuschauer in ein Spiel der verschiedenen Erz\u00e4hlweisen und wird dar\u00fcber in die Handlung hineingesogen.<\/p>\n<p>Videografien reichen nicht h\u00e4ufig an die Wirkung der urspr\u00fcnglichen Theaterproduktion heran. Diese jedoch hat mich etwas besonderes erleben lassen, hat mich ber\u00fchrt, mich teilhaben lassen.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend an die Filmpr\u00e4sentation luden der Produktionsleiter Raphael T. Musiol und der Mediendramaturg Daniel ven Becker zu einem Gedankenaustausch \u00fcber die Produktion ein. Angeregt nahmen die Sch\u00fcler an dem Gespr\u00e4ch teil. Und das ist der Beweis, dass Faust f\u00fcr Sch\u00fcler nicht partout uninteressant ist, wenn das Thema zug\u00e4nglich gestaltet wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In der Deutschen Schule Budapest pr\u00e4sentierte am 29. und 30. September 2011 die Kreativwirtschaft theaterwandel die Videografie ihrer Theaterproduktion &#8222;Faustspuren&#8220;. Die Produktion behandelt den Stoff des Faust II nach Johann Wolfgang von Goethe. Die Urauff\u00fchrung von &#8222;Faustspuren&#8220; erfolgte bereits im Januar 2009. Mit der Videografie m\u00f6chte theaterwandel ein noch breiteres Publikum erreichen. Deutschsprachige, vor allem [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[91],"tags":[],"class_list":{"0":"post-877","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","6":"category-nachrichten"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=877"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":878,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/877\/revisions\/878"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=877"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=877"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=877"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}