{"id":90760,"date":"2023-01-26T10:50:42","date_gmt":"2023-01-26T09:50:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=90760"},"modified":"2023-01-26T10:50:44","modified_gmt":"2023-01-26T09:50:44","slug":"stets-im-dienst-ihrer-ungarndeutschen-volksgruppe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2023\/01\/stets-im-dienst-ihrer-ungarndeutschen-volksgruppe\/","title":{"rendered":"Stets im Dienst ihrer ungarndeutschen Volksgruppe"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><strong>Dr. Zsuzsanna Gerner mit dem Preis \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten\u201d ausgezeichnet<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><em>Dr. Zsuzsanna Gerner <\/em>wurde am 14. September 1963 in Seksard als zweites Kind von<em> J\u00f3zsef Gerner <\/em>und <em>Katalin Quillmann<\/em> geboren. Die Familie lebte damals in Badeseck, im Komitat Tolnau und bekannte immer schon ihre Zugeh\u00f6rigkeit zum Ungarndeutschtum, daher war es f\u00fcr sie selbstverst\u00e4ndlich, dass die zu Hause erworbene deutsche Muttersprache auch bei der Schulwahl ihrer Kinder eine wichtige Rolle spielte. Zsuzsanna Gerner besuchte zuerst die Grundschule in Badeseck und nach dem Umzug der Familie nach F\u00fcnfkirchen die damals in f\u00fcnf Wochenstunden Deutsch unterrichtende Grundschule in der Don\u00e1t-B\u00e1nki-Stra\u00dfe. Ihr Abitur hat sie 1982 am Deutschen Nationalit\u00e4tenklassenzug des Klara-Le\u0151wey-Gymnasiums erworben. Ihr Studium hat sie an der Humboldt-Universit\u00e4t zu Berlin abgeschlossen, und sie begann 1987 ihre berufliche T\u00e4tigkeit am Deutschen Nationalit\u00e4tenlehrstuhl der P\u00e4dagogischen Hochschule, auch derzeit arbeitet sie an deren Rechtnachfolger, der Universit\u00e4t P\u00e9cs. W\u00e4hrend ihrer langj\u00e4hrigen akademischen Laufbahn hatte sie dort verschiedene Positionen inne, sie war Leiterin des Lehrstuhls f\u00fcr Germanistische Sprachwissenschaft, dann Leiterin des Germanistischen Instituts, stellvertretende Dekanin der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geisteswissenschaften und ist derzeit als Leiterin des Lehrerbildungszentrums t\u00e4tig. Dr. Zsuzsanna Gerner promovierte 1999 und habilitierte sich 2012 im Fach Soziolinguistik. Ihr Forschungsinteresse steht in enger Verbindung mit dem Ungarndeutschtum. Um nur einige ihrer Arbeiten zu nennen: Zum Verh\u00e4ltnis von Sprache, Sprechen und Identit\u00e4t (mit Blick auf die deutsche Minderheit in Ungarn); Identit\u00e4tsfacetten einer zu Zwangsarbeit verschleppten Ungarndeutschen in ihren Briefen aus der Sowjetunion; Minderheitenexistenz in Mittel- und Osteuropa aus interdisziplin\u00e4rer Perspektive; Das Selbstverst\u00e4ndnis der Deutschen in Ungarn im Kontext der aktuellen ungarischen Minderheitenpolitik. Eine Zusammenfassung der Minderheitenwahlen 2006; Objektive und subjektive Gr\u00fcnde f\u00fcr den Sprachwandel in den deutschen Sprachinseln Ungarns. Ihr Portfolio bel\u00e4uft sich auf mehr als f\u00fcnfzig Ver\u00f6ffentlichungen, die mehrheitlich soziologische Studien zur deutschen Nationalit\u00e4t in Ungarn behandeln.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20221216_113722.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-90800 size-medium\" title=\"Dr. Zsuzsanna Gerner mit dem Preis \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten\u201d ausgezeichnet\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20221216_113722-510x230.jpeg\" alt=\"\" width=\"510\" height=\"230\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20221216_113722-510x230.jpeg 510w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20221216_113722-768x346.jpeg 768w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/20221216_113722.jpeg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 510px) 100vw, 510px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>\u201eDr. Zsuzsanna Gerner ist eine Person, die nicht nur durch ihre Arbeit, sondern auch auf gesellschaftlicher Ebene im Dienst ihrer Volksgruppe steht und dadurch in der ungarndeutschen Gemeinschaft gro\u00dfe Bekanntheit und Anerkennung erlangte. Sie nimmt regelm\u00e4\u00dfig an \u00f6ffentlichen Veranstaltungen der Ungarndeutschen teil, in der j\u00fcngsten Vergangenheit war sie bei der Einweihung des Denkmals f\u00fcr die Verschleppten in Waschkut und Hajosch sowie bei der Gedenkfeier auf dem deutschen Soldatenfriedhof in F\u00fcnfkirchen anwesend und war auch beim Treffen der Fuldaer D\u00f6rfer in Nimesch dabei. Dr. Gerner beteiligt sich aktiv an der Umsetzung von Projekten der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, wie u.a. der Erstellung des Badesecker Ungarndeutschen Lehrpfades und an unterschiedlichen Schulungsprogrammen des Ungarndeutschen P\u00e4dagogischen und Methodischen Zentrums (UMZ). Als Leiterin des Lehrerbildungszentrums hat sie eine Kooperationsvereinbarung mit dem UMZ abgeschlossen, sodass ihre Lehramtsstudenten, die Deutsch als Minderheitenfach oder Deutsch als Fremdsprache unterrichten werden, die M\u00f6glichkeit haben, am Valeria-Koch-Bildungszentrum in F\u00fcnfkirchen Unterrichtspraktika zu absolvieren. Seit Januar 2014 ist Dr. Gerner Honorarkonsulin von Deutschland in Ungarn und dient in dieser Funktion als Ungarndeutsche gleichzeitig auch als ein wichtiges Bindeglied zwischen den beiden L\u00e4ndern. Sie erf\u00fcllt diese Aufgabe mit der gleichen Hingabe, wie alle ihre anderen T\u00e4tigkeiten. Dr. Zsuzsanna Gerner ist in ihrer Person, durch ihre Arbeit und ihr Engagement ein Vorbild f\u00fcr uns alle, und das m\u00f6chten wir mit dem Preis \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten 2022\u201d w\u00fcrdigen\u201c \u2013 schrieb <em>Ibolya Hock-Englender<\/em>, Vorsitzende der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen in ihrem Empfehlungsschreiben.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/gernerzsuzsanna.jpg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-90798 size-medium\" title=\"Dr. Zsuzsanna Gerner mit dem Preis \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten\u201d ausgezeichnet\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/gernerzsuzsanna-225x500.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/gernerzsuzsanna-225x500.jpg 225w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/gernerzsuzsanna.jpg 450w\" sizes=\"auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p><strong><em>Anl\u00e4sslich der Auszeichnung \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten 2022\u201c wurden im folgenden Festinterview die Gedanken von Dr. Zsuzsanna Gerner \u00fcber ihre ungarndeutsche Identit\u00e4t, ihre beruflichen Erfolge und ihre Zukunftspl\u00e4ne festgehalten.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was bedeutet f\u00fcr Sie die Auszeichnung <strong><em>\u201e<\/em><\/strong>F\u00fcr die Nationalit\u00e4ten 2022&#8243;?<\/strong><br>Mit dieser Auszeichnung wird in Ungarn die Leistung von Vertretern der hier lebenden 13 Minderheiten gepriesen, und zwar am Tag der Nationalit\u00e4ten. Somit bedeutet die Auszeichnung, die auch im Jahr 2022 Personen und Gruppen erteilt wurde, einerseits eine W\u00fcrdigung und Ehrung der geleisteten Arbeit seitens der Mehrheitsnation. Die Anerkennung ist unter diesem Aspekt deshalb wichtig, weil dadurch unsere Existenz best\u00e4tigt und als etwas Wertvolles und Bereicherndes ins Blickfeld ger\u00fcckt wird. Andererseits hat die Auszeichnung deshalb einen besonderen Stellenwert f\u00fcr mich und wahrscheinlich auch f\u00fcr die anderen Ausgezeichneten, weil die Nominierung f\u00fcr den Preis durch die jeweilige Nationalit\u00e4t erfolgt. Die Leistungen, in meinem Falle die Lehre, die ich seit 1987 an der Universit\u00e4t P\u00e9cs erteile, meine soziolinguistische Forschungst\u00e4tigkeit und die Vermittlung derer wissenschaftlichen Ergebnisse an die \u00d6ffentlichkeit sowie meine T\u00e4tigkeit als Honorarkonsulin der Bundesrepublik Deutschland befanden die Meinesgleichen, also Vertreter der deutschen Minderheit in Ungarn, die f\u00fcr diese Volksgruppe stets im Einsatz sind und mir bei der Verwirklichung meiner Aufgaben oft zur Seite standen, als auszeichnungsw\u00fcrdig. Daf\u00fcr bin ich ihnen sehr dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was macht es f\u00fcr Sie aus, Ungarndeutsche zu sein?<\/strong><br>Die ethnische Identit\u00e4t ist das Ergebnis der Sozialisation eines Menschen in einer ethnischen Gruppe, aus der das Individuum stammt. Ich bin deutschst\u00e4mmig, meine Vorfahren lebten seit Generationen in Badeseck, somit bin ich in einer sprachlich-kulturellen Umgebung aufgewachsen, die meine Lebensorientierung von Vornherein bestimmte. Ich sprach schon immer die Sprache der Minderheit, fr\u00fcher auch den ostfr\u00e4nkischen Dialekt meines Heimatortes besser als heute. Durch meine akademische Ausbildung hatte ich die M\u00f6glichkeit, mich mit der deutschen Sprache samt ihren Variet\u00e4ten auch auf wissenschaftlicher Basis zu befassen. Da die Sprache eine zentrale Rolle in der Identit\u00e4tsbildung eines Menschen und einer ethnischen Gruppe einnimmt, hielt ich es f\u00fcr wichtig, sie auch an die nachkommenden Generationen zu vermitteln, sowohl in der Familie als auch an der Universit\u00e4t durch Lehre. Die Ethnizit\u00e4t eines Menschen ist zwar angeboren, das Identit\u00e4tsgef\u00fchl eines Individuums beinhaltet jedoch neben dem Selbstbild als kognitive Komponente auch emotionale und motivationale Komponenten, aus deren Zusammenspiel sich eine Dynamik der Identit\u00e4t ergibt. F\u00fcr die Bewahrung der deutschen Identit\u00e4t in Ungarn ist es daher wichtig, neben Kenntnis der eigenen Gruppe, Kenntnis der Traditionen und der Vergangenheit dieser Gruppe die affektive Dimension der Identit\u00e4t, worunter Gef\u00fchle der Bindung, Anh\u00e4nglichkeit und Neigung zur eigenen ethnischen Gruppe zu verstehen sind, und die moralische Dimension, die als eine Verpflichtung der ethnischen Gruppe gegen\u00fcber interpretiert wird und z. B. die Weitergabe der Sprache, die Pflege der Traditionen bewirken kann, bewusst vor Augen zu halten. Kultur ist von einem lateinischen Wort abgeleitet, n\u00e4mlich von <em>colere<\/em>, was unter Anderem pflegen und bearbeiten bedeutet. Ein aktiver Umgang mit dem kulturellen Erbe unserer Vorfahren ist aus meiner Sicht geboten, denn es kann je nach Pflege und Bearbeitung \u00fcber mehrere Generationen hinauswirken und erhalten bleiben. Die Stiftung einer kollektiven Identit\u00e4t durch die Vorstellung einer gemeinsamen Geschichte und die Legitimation einer Nationalit\u00e4t durch diese gemeinsame Geschichte sind wichtige Bausteine der Erinnerungskultur. Es liegt an uns, ob und wie unsere Erinnerungskultur gegenwarts- und zukunftsbezogen ihren Zweck erf\u00fcllen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Welche bedeutenden Momente Ihrer akademischen Laufbahn w\u00fcrden Sie hervorheben, an die Sie sich besonders gerne erinnern?<\/strong><br>Als Angeh\u00f6rige der deutschen Minderheit in Ungarn hatte ich die M\u00f6glichkeit, ein f\u00fcnfj\u00e4hriges Vollstudium der Fachrichtung Germanistik an der Humboldt-Universit\u00e4t in Berlin zu absolvieren. Meine Diplomarbeit habe ich bei einem hervorragenden Sprachhistoriker, Professor<em> Erwin Arndt<\/em> \u00fcber die Entstehung der zu-Infinitive im Deutschen geschrieben. Meine Zuneigung zur Geschichte der deutschen Sprache ging mit einer intensiveren Besch\u00e4ftigung mit den Dialekten des Deutschen und mit deren sprachgeographischen Analyse einher. Eine neue, gegenwartsbezogene Ann\u00e4herung an die Sprache unter soziolinguistischem Aspekt habe ich w\u00e4hrend eines l\u00e4ngeren Forschungsaufenthaltes in Heidelberg unter der Betreuung von Professor <em>Klaus Mattheier<\/em> kennengelernt. Zum Thema meiner Dissertation w\u00e4hlte ich danach die Analyse der Sprachkompetenz, des Sprachgebrauchs und der Sprachbewertung der deutschsprachigen Bev\u00f6lkerung von Nadasch\/Mecsekn\u00e1dasd. Ein weiterer Schwerpunkt in meiner Forschungsarbeit ist die Untersuchung des Zusammenhanges zwischen Identit\u00e4t, Ethnizit\u00e4t, Kultur und Sprache. Die letzteren drei sind wichtige Segmente der Identit\u00e4t \u2013 ihre Rolle ist von besonderer Brisanz, wenn es um eine Minderheit geht. Zum Thema meiner Habilitationsschrift w\u00e4hlte ich die Exemplifizierung der Identit\u00e4tsbildung in mehrsprachiger Umgebung am Beispiel der deutschen Minderheit in Ungarn. Dem sprachhistorischen Ansatz bin ich insofern treu geblieben, dass ich in diese Analyse auch \u00e4ltere Korpora einbezogen habe und auch als Mitglied verschiedener Forschungsgruppen in Deutschland stets bem\u00fcht bin, \u00e4ltere deutsche Sprachdenkm\u00e4ler aus Ungarn unter verschiedenen Aspekten zu pr\u00e4sentieren. Die erw\u00e4hnten Ann\u00e4herungsm\u00f6glichkeiten an Sprache und Identit\u00e4t wurden auch in die von mir unterrichten Curricula an der Universit\u00e4t aufgenommen, damit die Studierenden f\u00fcr Themen, die f\u00fcr die Gegenwart und f\u00fcr die Zukunft der und des Deutschen in Ungarn Relevanz haben, sensibilisiert werden. Seit 1987 nehme ich an der Ausbildung und Weiterbildung von Deutschlehrern teil, und ich bin nat\u00fcrlich immer sehr froh, wenn ich von ihren Erfolgen h\u00f6re oder ihre Sch\u00fcler unter den Neuimmatrikulierten an der Uni begr\u00fc\u00dfen darf. Neben Forschung und Lehre gab es auch andere Herausforderungen in meiner akademischen Laufbahn: zwischen 2006 und 2020 war ich Leiterin des Lehrstuhls f\u00fcr germanistische Sprachwissenschaft, zwischen 2015 und 2020 Institutsleiterin am Germanistischen Institut der Universit\u00e4t P\u00e9cs. Als Vize-Dekanin der Geisteswissenschaftlichen Fakult\u00e4t war ich von 2009 bis 2016 t\u00e4tig. Zur Hauptdirektorin des Lehrerbildungszentrums der Uni P\u00e9cs wurde ich 2017 ernannt. Von der Ungarischen Rektorenkonferenz (MRK) und von der Ungarischen Akkreditierungskommission (MAB) bin ich mehrmals beauftragt worden, landesweite Arbeitsgruppen zu leiten, deren Aufgabe die Erarbeitung der Ziele und Ergebnisse der Deutschlehrerausbildung (KKK) war. Den gr\u00f6\u00dften Misserfolg meiner beruflichen Laufbahn sehe ich darin, dass die unter meiner Leitung und Mitwirkung erarbeiteten, im Dezember 2021 ver\u00f6ffentlichten Ausbildungsziele der Deutschlehrerausbildung gerade am Germanistischen Institut der Universit\u00e4t P\u00e9cs missachtet wurden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Was sind Ihre beruflichen Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft?<\/strong><br>Als Hauptdirektorin des Lehrerbildungszentrums der Universit\u00e4t P\u00e9cs bin ich \u2013 zusammen mit zahlreichen Kollegen in verschiedenen Bildungsanstalten \u2013 bem\u00fcht, m\u00f6glichst viele aufgeschlossene und leistungsf\u00e4hige Jugendliche f\u00fcr die p\u00e4dagogische Laufbahn zu gewinnen, denn p\u00e4dagogischer Nachwuchs wird dringend gebraucht. Ich bin nach wie vor Mitglied in verschiedenen landesweiten Kommissionen, die zust\u00e4ndig f\u00fcr Bildungsanforderungen und -richtlinien im Hochschulwesen, insbesondere im Bereich der Lehrerbildung sind. Die Lehre trat unter meinen T\u00e4tigkeiten in der letzten Zeit aus mehreren Gr\u00fcnden ein wenig in den Hintergrund, was mich traurig stimmt. Was die Forschungspl\u00e4ne anbelangt, arbeite ich an einem Buch zum Thema Identit\u00e4t, welches auf Ungarisch ver\u00f6ffentlicht werden soll.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Quelle: LdU<br>Fotos: Gregor Gallai<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dr. Zsuzsanna Gerner wurde mit dem Preis \u201eF\u00fcr die Nationalit\u00e4ten\u201d ausgezeichnet. Aus diesem Anlass wurde sie \u00fcber ihre ungarndeutsche Identit\u00e4t, ihre beruflichen Erfolge und ihre Zukunftspl\u00e4ne gefragt.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":90802,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[91],"tags":[312,313,863,754,392,908,486],"class_list":{"0":"post-90760","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-auszeichnung","9":"tag-bildung","10":"tag-interview","11":"tag-linguistik","12":"tag-nationalitatenpreis","13":"tag-preisverleihung","14":"tag-wissenschaft"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90760","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90760"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90760\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90804,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90760\/revisions\/90804"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/90802"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90760"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90760"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90760"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}