{"id":91784,"date":"2023-04-05T09:15:56","date_gmt":"2023-04-05T07:15:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=91784"},"modified":"2023-04-05T09:21:06","modified_gmt":"2023-04-05T07:21:06","slug":"draga-tanarno","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2023\/04\/draga-tanarno\/","title":{"rendered":"\u201eDr\u00e1ga Tan\u00e1rn\u0151!\u201d\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Woche stellen wir den Lesern der Ungarndeutschen Bibliothek ein Buch vor, das einer ungew\u00f6hnlichen Lehrerin gedenkt. Dieser Band bietet einen Einblick in das Verm\u00e4chtnis von Anna T\u00fcsk\u00e9s-Szemes, einer Mittelschullehrerin f\u00fcr Ungarisch, durch ihre Schriften und Erinnerungen.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Dragatanarno.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-91782 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Dragatanarno-347x500.jpeg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Dragatanarno-347x500.jpeg 347w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Dragatanarno.jpeg 694w\" sizes=\"auto, (max-width: 347px) 100vw, 347px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>Anna Szemes wurde am 11. August 1930 in Gro\u00dfkanischa geboren. Sie besuchte zun\u00e4chst das M\u00e4dchengymnasium Notre Dame, machte dann aber ihren Abschluss am Piaristengymnasium, wo sie ihren sp\u00e4teren Ehemann, Tibor T\u00fcsk\u00e9s, den k\u00fcnftigen Schriftsteller, Kritiker, Literaturhistoriker und Herausgeber, kennenlernte. Sie schloss 1952 ihr Studium als Lehrerin f\u00fcr Geschichte sowie ungarische Sprache und Literatur an der E\u00f6tv\u00f6s-Lor\u00e1nd-Universit\u00e4t ab, und lie\u00df sich anschlie\u00dfend in F\u00fcnfkirchen nieder. Ein Jahr sp\u00e4ter heiratete sie und gr\u00fcndete eine Familie. Vom 1. September 1956 bis zum 31. Juli 1984 war sie Lehrerin f\u00fcr ungarische Sprache und Literatur am Klara-Le\u0151wey-Gymnasium in F\u00fcnfkirchen und Leiterin des Literaturzirkels. Von 1984 bis zu ihrer Pensionierung im Jahre 1988 arbeitete sie als p\u00e4dagogische Assistentin am P\u00e4dagogischen Institut des Komitats Branau, sp\u00e4ter als leitende p\u00e4dagogische Beraterin des Instituts. 1986 wurde sie vom Kultusminister B\u00e9la K\u00f6peczi mit der Medaille f\u00fcr \u201eHervorragende Arbeit\u201d ausgezeichnet. W\u00e4hrend ihres Ruhestands unterrichtete sie weiterhin aktiv Ungarisch, z. B. f\u00fcr ausl\u00e4ndische Medizinstudenten bzw. angehende Priester und Studenten der Religionslehre an der Theologischen Hochschule in F\u00fcnfkirchen in ungarischer Sprache und Rede. Sie hatte auch eine gro\u00dfe Anzahl von Privatsch\u00fclern, die sie in den 1990er Jahren auf das Abitur und die Aufnahmepr\u00fcfungen an den Universit\u00e4ten vorbereitete. Sie hielt den Kontakt zu vielen ihrer ehemaligen Sch\u00fcler aufrecht, nahm regelm\u00e4\u00dfig an Absolvententreffen teil und verfolgte stets die \u00c4nderungen bei den Pr\u00fcfungsfragen f\u00fcr das Abitur. Sie starb 2020, kurz nach ihrem 90. Geburtstag, in F\u00fcnfkirchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das hier empfohlene Buch wurde von ihrem Sohn G\u00e1bor T\u00fcsk\u00e9s und seiner Tochter Anna T\u00fcsk\u00e9s, beide Literaturhistoriker, aus Dokumenten, Korrespondenzen, p\u00e4dagogisch-methodischen Materialien, Reden und Zeitungsartikeln zusammengestellt, die w\u00e4hrend ihrer beruflichen Laufbahn, die etwa f\u00fcnf Jahrzehnte umfasste, aufbewahrt und gesammelt wurden. Unter den Korrespondenzen ist vor allem diejenige mit Valeria Koch hervorzuheben, die etwa drei\u00dfig Jahre andauerte und durch den Tod&nbsp; der Dichterin unterbrochen wurde. Neben den oben genannten Quellen enth\u00e4lt der Band auch Ausz\u00fcge aus Interviews mit Sch\u00fclern der Klasse IV.A, die 1974 im Klara-Le\u0151wey-Gymnasium das Abitur ablegten, sowie ihr gewidmete Schriften, Gedichte, Autobiografien und Memoiren.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir empfehlen dieses Buch allen, die sich f\u00fcr Literatur interessieren, und allen P\u00e4dagogen, die sich inspirieren lassen wollen, denn Anna T\u00fcsk\u00e9s-Szemes hat ein ganzes Leben damit verbracht, die Informationen in diesem Buch zu sammeln, die nicht nur ihre eigene p\u00e4dagogische Arbeit, sondern auch die ihrer Kollegen und der nachkommenden Lehrergenerationen unterst\u00fctzen sollen.<\/p>\n\n\n\n<p>T\u00fcsk\u00e9s Anna &#8211; T\u00fcsk\u00e9s G\u00e1bor (szerk.) : \u201eDr\u00e1ga Tan\u00e1rn\u0151!\u201d Irodalom- \u00e9s m\u0171vel\u0151d\u00e9st\u00f6rt\u00e9neti forr\u00e1sok T\u00fcsk\u00e9s Tiborn\u00e9 hagyat\u00e9k\u00e1b\u00f3l (1949-1997). Eml\u00e9kez\u00e9sek (2019, 2021) (\u201eLiebe Lehrerin!\u201d Literatur- und kulturhistorische Quellen aus dem Nachlass von Anna T\u00fcsk\u00e9s (1949-1997). Memoiren (2019, 2021)<br>Budapest : Riciti, 2021<br>469 Seiten<br>Sprache: Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch f\u00fcr alle, die sich f\u00fcr Literatur interessieren, und alle P\u00e4dagogen, die sich inspirieren lassen wollen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":91780,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[728,313,431,492,531,864,460],"class_list":{"0":"post-91784","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-bibliothek-de","10":"tag-bildung","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-padagoge","14":"tag-ruckerinnerung","15":"tag-ungarndeutsche-bibliothek"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91784","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91784"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91784\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91846,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91784\/revisions\/91846"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/91780"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91784"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91784"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91784"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}