{"id":92552,"date":"2023-05-05T11:13:21","date_gmt":"2023-05-05T09:13:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=92552"},"modified":"2023-05-05T11:35:13","modified_gmt":"2023-05-05T09:35:13","slug":"herta-mueller-a-kiraly-meghajol-es-gyilkol","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2023\/05\/herta-mueller-a-kiraly-meghajol-es-gyilkol\/","title":{"rendered":"Herta M\u00fcller: A kir\u00e1ly meghajol \u00e9s gyilkol"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Woche stellen wir Ihnen eine Sammlung von Kurzgeschichten der zu Recht weltber\u00fchmten Herta M\u00fcller vor, in der viele ihrer&nbsp;Novellen&nbsp;autobiografisch inspiriert sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Herta M\u00fcller wurde am 17. August 1953 in Nitzkydorf im Banat in einer\u00a0schw\u00e4bischen Familie geboren. Sie schloss 1977 ihr Studium der\u00a0Germanistik und der\u00a0Rum\u00e4nistik an der Universit\u00e4t Temeswar ab. Ihr erstes Buch\u00a0wurde 1982 ver\u00f6ffentlicht,\u00a0\u00a0da sie in ihren Werken weiterhin die rum\u00e4nische Diktatur\u00a0kritisierte, wurden diese\u00a0indiziert.\u00a01987 emigrierte sie aufgrund der Schikanen, denen sie ausgesetzt war, zusammen mit ihrem damaligen Ehemann Richard Wagner nach Berlin, Deutschland. Dort wurde sie mit zahlreichen Preisen und 2009 mit dem Nobelpreis f\u00fcr Literatur ausgezeichnet.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HertaMuller.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-92550 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HertaMuller-320x500.jpeg\" alt=\"\" width=\"320\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HertaMuller-320x500.jpeg 320w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/HertaMuller.jpeg 639w\" sizes=\"auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>Dieser Band enth\u00e4lt neun ihrer Kurzgeschichten, die an ihre Kindheit und ihre Erlebnisse&nbsp;aus der Zeit&nbsp;der rum\u00e4nischen Diktatur erinnern.&nbsp;Diese&nbsp;&nbsp;Novellen sind nicht lang, aber&nbsp;behandeln&nbsp;umso ernstere&nbsp;Themen.&nbsp;Das urspr\u00fcngliche&nbsp;deutschsprachige&nbsp;Werk wurde 2003 ver\u00f6ffentlicht, als sie bereits in Deutschland im Exil lebte, so dass sich ihre&nbsp;Geschichten&nbsp;mit Themen wie Sprache, Erinnerung und dem Unaussprechlichen auseinandersetzen. Der anspruchsvolle Inhalt wird durch den leichten, klaren und flie\u00dfenden Stil der Autorin ausgeglichen, so dass die Lekt\u00fcre f\u00fcr jeden, der dieses Buch in die Hand nimmt, ein sehr angenehmes&nbsp;Leseerlebnis&nbsp;bereitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Geschichten schildern die Kindheit der Autorin und die Wirren ihrer Erwachsenenjahre. Wir erfahren, wie es gewesen sein muss, in st\u00e4ndiger Angst und&nbsp;Ausgeliefertheit&nbsp;zu leben oder&nbsp;eben&nbsp;k\u00f6rperliche und seelische Folter am eigenen Leib zu erfahren. Die Geschichten sind von Momenten aus ihrem Leben inspiriert und sind eine Art Denkmal f\u00fcr Freunde, Verwandte und Kollegen.&nbsp;Herta M\u00fcller&nbsp;versucht, uns in die Welt zu versetzen, unter deren Druck sie schrieb und ihre Werke&nbsp;schuf. Eine Welt, in der Kinder von Anfang an an Gewalt gew\u00f6hnt sind und in der sie als ihre Erzieherin nichts f\u00fcr sie tun kann. Eine Welt, in der das Denken der Menschen v\u00f6llig verzerrt ist und in der es durch Schweigen und Verstummen zu unumkehrbaren sprachlichen und nichtsprachlichen Ver\u00e4nderungen gekommen ist. Sie zeigt den Weg der Macht bis hin zu den menschlichen Zellen und Gef\u00fchlen, und wie die Angst manchmal ein Gesicht und eine Gestalt annehmen kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir&nbsp;empfehlen&nbsp;dieses Buch allen als eine Lektion und einen Leitfaden,&nbsp;um die Pr\u00fcfungen&nbsp;des&nbsp;eigenen Lebens&nbsp;bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Herta M\u00fcller: A kir\u00e1ly meghajol \u00e9s gyilkol (Der K\u00f6nig verneigt sich und t\u00f6tet)<br>Budapest : Napk\u00fat, 2018<br>189 Seiten<br>Sprache: Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir\u00a0empfehlen\u00a0dieses Buch allen als eine Lektion und einen Leitfaden,\u00a0um die Pr\u00fcfungen\u00a0des\u00a0eigenen Lebens\u00a0bestehen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":92548,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303],"tags":[781,728,431,492,519,460],"class_list":{"0":"post-92552","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"tag-belletristik","10":"tag-bibliothek-de","11":"tag-buch","12":"tag-buchtipp-2","13":"tag-literatur","14":"tag-ungarndeutsche-bibliothek"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92552","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92552"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92552\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92559,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92552\/revisions\/92559"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/92548"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92552"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92552"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92552"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}