{"id":93466,"date":"2023-06-09T08:48:59","date_gmt":"2023-06-09T06:48:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.zentrum.hu\/?p=93466"},"modified":"2023-06-09T08:51:15","modified_gmt":"2023-06-09T06:51:15","slug":"johann-lippet-ajto-a-hatso-konyhahoz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/2023\/06\/johann-lippet-ajto-a-hatso-konyhahoz\/","title":{"rendered":"Johann Lippet:\u00a0Ajt\u00f3 a h\u00e1ts\u00f3 konyh\u00e1hoz"},"content":{"rendered":"\n<p><em>M\u00f6chten Sie \u00fcber \u00e4hnliche Themen erfahren?<br>Dr\u00fccken auch Sie einen Like auf die \u2013&gt; <a href=\"http:\/\/facebook.com\/zentrumhu\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Zentrum Facebook-Seite<\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Diese Woche stellen wir Ihnen einen Roman \u00fcber das Leben einer schw\u00e4bischen Familie aus dem Banat vor, der&nbsp;auch&nbsp;einen Einblick in&nbsp;den Alltag und&nbsp;die K\u00e4mpfe der Deutschen in Rum\u00e4nien in der zweiten H\u00e4lfte des 20.&nbsp;Jahrhunderts&nbsp;gew\u00e4hrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Lippet wurde 1951 in Wels&nbsp;in&nbsp;\u00d6sterreich geboren. Er verbrachte seine Kindheit in der rum\u00e4nischen Region Banat und studierte sp\u00e4ter an der Universit\u00e4t&nbsp;Temeschwar.&nbsp;Bis 1987 arbeitete er als Dramaturg am Deutschen Theater in&nbsp;Temeschwar. Seitdem lebt er in Sandhausen, in der N\u00e4he von Heidelberg.<\/p>\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Lippet.jpeg\"><img alt=\"\" loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-93462 size-medium\" src=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Lippet-375x500.jpeg\" alt=\"\" width=\"375\" height=\"500\" srcset=\"https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Lippet-375x500.jpeg 375w, https:\/\/www.zentrum.hu\/wp-content\/uploads\/Lippet.jpeg 749w\" sizes=\"auto, (max-width: 375px) 100vw, 375px\" \/><\/a><\/p>\n\n\n<p>Der Roman spielt in dem Dorf Wiseschdia (Vizejdia) im westlichsten Zipfel des rum\u00e4nischen Banats, wohin Anton Lehnert und seine Familie zur\u00fcckkehren, um nach den Strapazen des Zweiten Weltkriegs und ihrer Flucht nach \u00d6sterreich ein neues Leben zu beginnen. Neben dem Alltag der Familie Lehnert&nbsp;gewinnen&nbsp;wir auch einen detaillierten Einblick in den Lebensrhythmus und die N\u00f6te der Schwaben im Banat in den 1950er und 60er Jahren. Neben der Art und Weise, wie diese Gemeinschaften \u00fcber Leben, Tod, Feiern und Trauern dachten, erhalten wir einen breiten Querschnitt dieser heute verschwindenden Welt. Das Dorf ist eine \u00e4u\u00dferst geschlossene Gemeinschaft, deren Schicksal mit Trag\u00f6dien, Klatsch und einer unbew\u00e4ltigten Vergangenheit verwoben ist. Die Generationen ringen mit sich selbst und ihrem Platz in der Welt, mit ihren Schw\u00e4chen, Unvollkommenheiten, und all das ist durchdrungen von dem Wunsch, vor allem zu leben und zu gedeihen.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Buch&nbsp;thematisiert auch die&nbsp;Massenauswanderung der&nbsp;Deutschen&nbsp;aus dem Banat, die durch die rum\u00e4nische Minderheitenpolitik der 1980er Jahre unkontrollierbar wurde, auch mehrere Mitglieder der Familie Lehnert waren gezwungen, in Deutschland ein neues Leben zu beginnen. Zwischen 1968 und 1989&nbsp;\u201everkaufte\u201d&nbsp;Nicolae Ceau\u0219escu Hunderttausende von Schwaben und Sachsen f\u00fcr sch\u00e4tzungsweise drei Milliarden D-Mark nach Deutschland. Die&nbsp;Deutschen&nbsp;kamen im fr\u00fchen 18. Jahrhundert, gefolgt von mehreren gro\u00dfen Einwanderungs- und Umsiedlungswellen von Deutschsprachigen,&nbsp;ins Banat, von denen die meisten schlie\u00dflich aufgrund der zunehmend unertr\u00e4glichen Lebensbedingungen&nbsp;in der zweiten H\u00e4lfte des 20.&nbsp;Jahrhunderts&nbsp;aus dem kommunistischen Rum\u00e4nien flohen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Buch&nbsp;wird all jenen empfohlen, die&nbsp;sich f\u00fcr das Leben der Deutschen in Rum\u00e4nien in der zweiten H\u00e4lfte des 20.&nbsp;Jahrhunderts interessieren, und \u00fcber solche Details lesen m\u00f6chten, die in Geschichtsb\u00fcchern nicht zu finden sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Johann Lippet: Ajt\u00f3 a h\u00e1ts\u00f3 konyh\u00e1hoz (Die T\u00fcr zur hinteren K\u00fcche)<br>Budapest : Napk\u00fat Kiad\u00f3, 2017<br>464 Seiten<br>Sprache: Ungarisch<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die empfohlenen B\u00fccher sind in der Sammlung der Ungarndeutschen Bibliothek \u2013 wenn nichts weiteres Angegeben \u2013 nur zur Leihe zug\u00e4nglich.<br>Weitere Informationen:&nbsp;<a href=\"mailto:info@bibliothek.hu\">info@bibliothek.hu<\/a><br>Webseite:&nbsp;<a href=\"http:\/\/bibliothek.hu\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">www.bibliothek.hu<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Buch f\u00fcr alle, die\u00a0sich f\u00fcr das Leben der Deutschen in Rum\u00e4nien in der zweiten H\u00e4lfte des 20.\u00a0Jh. interessieren, und \u00fcber solche Details lesen m\u00f6chten, die in Geschichtsb\u00fcchern nicht zu finden sind.<\/p>\n","protected":false},"author":3,"featured_media":93464,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_seopress_robots_primary_cat":"","_seopress_titles_title":"","_seopress_titles_desc":"","_seopress_robots_index":"","ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"categories":[93,303,578],"tags":[],"class_list":{"0":"post-93466","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bibliothek-nachrichten","8":"category-buchtipp","9":"category-default-de"},"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93466","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93466"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93466\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93480,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93466\/revisions\/93480"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/93464"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93466"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93466"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.zentrum.hu\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93466"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}