Gedenken an die Vertreibung der Wetschescher Ungarndeutschen

Quelle: Donauschwäbische Selbstverwaltung Wetschesch

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Am 22. Mai 2016. haben wir uns an das 70. Jubiläum der Vertreibung der Wetschescher Ungarndeutschen erinnert. Die Veranstaltung wurde durch die Selbstverwaltung und durch die Donauschwäbische Selbstverwaltung der Stadt Vecsés gemeinsam organisiert. Sonntagnachmittag um 15 Uhr zelebrierte Herr Dr. Robert Zollitsch – emeritierter Erzbischof von Freiburg – die heilige Messe in der Kirche „Szent Kereszt”.

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Nach der Messe wurden die Kränze der Erinnerung bei der Gedenktafel an die Kirchenwand – die im Jahr 1996 von den verschleppten Bürgern aufgestellt wurde – gehängt. Weitere Kränze wurden auch bei der Gedenktafel an der Bahnstation – die von der Selbstverwaltung der Stadt Vecsés zum 50. Jubiläum der Vertreibung im Jahre 1996 platziert wurde – niedergelegt.

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In der Aula der Grundschule Grassalkovich wurde das Programm mit der Begrüßung der Anwesenden durch die Vorsitzerin der Donauschwäbischen Selbstverwaltung – Frau Mónika Tófalvi – fortgesetzt. Unser Bürgermeister Herr Csaba Szlahó hieß die Anwesenden mit seinen Begrüßungsworten willkommen. Durch den Literatur- und Gesangvortrag der Studenten der Grundschule und des Gymnasiums Sándor Petőfi – unter der Leitung der stellvertretenden Direktorin Frau Mária Osikoviczné Csendesi wurde die Geschichte der Vertreibung aufgerufen. Durch Herrn Péter Frühwirth erklangen Auszüge aus den Rückerinnerungen des verschleppten Herrn János Uzsokis (Uitz) aus dem Jahre 1953. Das Programm wurde mit dem Tanzvortrag unserer Gäste aus Nemesnádudvar abgeschlossen. Die Choreografie der Vorstellung verlebendigte auch diesen Schlag.

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Wir haben die Möglichkeit gehabt unter unseren Gästen den von Zeit zu Zeit heimkehrenden Herrn Anton Wirth (der unter uns nur als „Wirth Tóni“ erwähnt wird) begrüßen zu dürfen. Unsere Einladung wurde auch von unserem Parlamentarier vom Herrn Dr. Lajos Szűcs angenommen. Die Freunde aus Schorokschar und Szigetszentmárton brachten Kränze mit. Wir dürften auch die Vertreter der Donauschwäbischen Selbstverwaltungen der Städte und Gemeinden von Újhartyán, von Kerecsend, von Dunabogdány, von Dunakeszi und von Aldebrő unter uns begrüßen. Mit Ihrer Anwesenheit haben uns auch die Vertreter des Donauschwäbischen Katholischen Vereines“ Szent Gellért“ beehrt.

Michael Frühwirth

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