Am 1. September 2010 fand die Abschiedsfeier der bisherigen ifa-Kulturmanagerin, Anne Südmeyer, beziehungsweise die Begrüßungsfeier ihrer Nachfolgerin, Erika Tempfli im Haus der Ungarndeutschen statt. Am Ereignis nahmen die Vertreter der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums, der Gemeinschaft Junger Ungarndeutschen, der Neuen Zeitung und der Deutsches Haus GmbH teil.
Das Ereignis verlief in familiärer Atmosphäre. Anne Südmeyer betonte, dass die hier verbrachten zwei Jahre sehr wichtig für sie seien, sie habe nützliche Erfahrungen gesammelt. Sie bedankte sich dafür, dass Sie von ihren Kollegen herzlich aufgenommen und in ihrer Arbeit unterstützt wurde und hofft, dass auch ihre Nachfolgerin, Erika Tempfli so viele Hilfe erhalten wird, wie sie.
Erika Tempfli ist in Sathmar geboren und zog mit ihrer Familie nach der Wende nach Deutschland um. Sie hat donauschwäbische Wurzeln und ist Mitglied der Landsmannschaft der Sathmarer Schwaben. Sie studierte Diplom-Sozialwissenschaften an der Universität Koblenz-Landau mit den Schwerpunkten internationale Politik und interkulturelle Kommunikation. Nach ihrem Studium fing sie mit dem Doktorstudium an und war ein Jahr lang Dozentin an einer privaten Universität. Sie stellte aber fest, dass diese Arbeit zu theoretisch für sie ist und wollte etwas pragmatisches machen: So kam die Ausschreibung der ifa wie gerufen für sie.
Erika hat schon Ideen, die sie eventuell verwirklichen möchte, aber zuerst will sie die Institutionen und Verbände im Haus der Ungarndeutschen kennen lernen, was für Vorstellungen die haben. Sie möchte die Arbeit von Anne Südmeyer auch fortsetzen, da sie die Kontinuität für wichtig hält. Sie hob heraus, dass sie für die deutsche Minderheit hier sei.
