BuchtippEine Reise in das alte Fünfkirchen

Eine Reise in das alte Fünfkirchen

Das Münchener Institut für Kunst und Geschichte Südosteuropas nahm das Kulturhauptstadtjahr 2010 zum Anlass, um eine ortshistorische Sammlung alter Texte über die Stadt Fünfkirchen zu veröffentlichen.

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Wie der Untertitel „Die europäische Kulturhauptstadt Pécs in deutschen Quellen“ es verriet, beschäftigt sich der Band ausschliesslich mit deutschsprachigen Texten, davon bietet er aber eine reiche Auswahl. Typische Textformen im Buch sind Reiseberichte, Flugblätter und Stadtbeschreibungen in verschiedenen Handbüchern, man muss aber auch die ausgewählten Zeitungsartikeln aus dem späten 19. Jahrhundert erwähnen.

Zu den meisten Beiträgen gehören einleitende Kapitel, in denen man die wichtigsten Informationen über den jeweiligen Autoren und Werken nachlesen kann. Das Buch enthält zahlreiche Illustrationen: von den Dokumenten selbst, Abbildungen der Stadt, Kartenskizzen, usw.

In den Beiträgen des Bandes begegnet der Leser unterschiedliche Gesichtspunkte, der des Geografen, des Geschichtsschreibers oder des Journalisten. Auch deshalb lohnt es sich, das Buch in die Hand zu nehmen und zu lesen.

Juliane Brandt, Johann Habel (Hg.): Eine Reise in das alte Fünfkirchen : Die europäische Kulturhauptstadt Pécs in deutschen Quellen
München : IKGS, 2010
469 S. : ill.

„Wir können stolz auf die Jugend sein, da sie auf die authentische ungarndeutsche Kultur setzt“

Zum zweiten Mal wurde die Endrunde des landesweiten Gesangswettbewerbs ausgetragen.

Komm, spiel doch einfach mit!

Der April begann dieses Jahr mit dem Grundschultheatertag für die Region Süd in Schomberg.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.