NachrichtenLandesgala 2012

Landesgala 2012

Am 14. Januar 2012 wurde zum 16. Mal die Landesgala am Tag der Ungarndeutschen Selbstverwaltungen veranstaltet. Diesmal fand die Veranstaltung in Fünfkirchen, im Kodály-Zentrum statt, in der Region, wo die meisten Ungarndeutschen leben.

Die Gäste wurden von dem Vorsitzenden der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen, Otto Heinek begrüßt.

Talpacskak

Auch dieses Jahr wurde ein wechselhaftes Programm zusammengestellt. Die auftretenden Gruppen bzw. Soloartisten waren: die Jugendblaskapelle Boschok-Mohatsch-Schomberg, das Akkordeon-Trio, Ildikó Frank von der Deutschen Bühne Ungarn, die Kindertanzgruppe „Talpacskák“,die Schaumarer Musikanten, das Németh-Gallusz Duo,
Magdolna Lichtmesz, Henrik Heil, Henriette Ritzl, Szilvia Bede und Anna Müller (Mundart), der Intermelody Sängerchor, das Czehmann Quartett und die Siebenschritt Tanzgruppe.

Vor dem Programm und in der Pause spielte im Foyer spielte die Schnaps Kapelle.

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Während der Veranstaltung wurden traditionsgemäß die Valeria-Koch-Preise, beziehungsweise die „Ehrennadel in Gold für das Ungarndeutschtum“, die höchste Auszeichnung der Ungarndeutschen überreicht.

Der Valeria-Koch-Preis, der an ungarndeutsche Mittelschüler für ihre außergewöhnlichen schulischen Leistungen und ihre Tätigkeit im Nationalitätenbereich bzw. an eine(n)HochschulabsolventIn für seine/ihre Diplomarbeit über ein ungarndeutsches Thema vergeben wird, wurde zum neunten Mal überreicht. Die Auszeichnungen erhielten dieses Jahr: Balázs Kiss, Brigitta Peller, Dániel Tósoki und Réka Miskei.

Jugendblaskapelle-Boschok-Mohatsch-Schomberg_Palotabozsok-Mohacs-Somberek_Ifjusagi_Fuvoszenekar

Mit dem Ehrennadel wurden Dr. Wendelin Albert, Dr. Maria Erb und Géza Hambuch ausgezeichnet. Wendelin Albert war unter anderem Mitglied der Vollversammlung der LdU, gründete im Jahre 1970 den ersten deutschsprachigen Klub in Großwaschon und spielte bei der Einführung des ungarndeutschen Nationalitätenunterrichts in den Gemeinden des Komitates und bei der Gründung des zweisprachigen Nationalitätenklassenzugs am László-Lovassy-Gymnasium eine bedeutende Rolle. Maria Erb war seit 1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ungarndeutschen Forschungszentrums am Germanistischen Institut der ELTE, seit 2006 ist sie die Leiterin des Forschungszentrums. Sie ist die Verantwortliche, Koordinatorin und Ausarbeiterin der Curricula der Minderheitenausbildung am Germanistischen Institut auf der BA- und MA-Ebene, leitet großangelegte Forschungsprojekte (Ungarndeutscher Sprachatlas) und arbeitet am Wörterbuch der Ungarndeutschen Mundarten mit.Géza Hambuch ist Mitbegründer und Leiter der Sendung „Gruß und Kuss“ in Budapest, war Chefredakteur der Neuen Zeitung, im Jahre 1982 wurde er Generalsekretär, später geschäftsführender Vorsitzender des Verbandes der Ungarndeutschen, zwischen 1994 und 2010 war er Vorsitzender der Minderheitenselbstverwaltung des 13. Bezirks in Budapest und seit 1995 ist er der Redakteur des vierteljährlich erscheinenden Sonntagsblattes.

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Dem Festprogramm folgte im Foyer ein Schwabenball mit der Musik vom UnterRock Band.

Fotos: Peter May

„Wir können stolz auf die Jugend sein, da sie auf die authentische ungarndeutsche Kultur setzt“

Zum zweiten Mal wurde die Endrunde des landesweiten Gesangswettbewerbs ausgetragen.

Komm, spiel doch einfach mit!

Der April begann dieses Jahr mit dem Grundschultheatertag für die Region Süd in Schomberg.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.