BuchtippDie Donauschwaben

Die Donauschwaben

Ausstellungen geraten in den meisten Fällen kurz nach ihrer Schliessung in Vergessenheit. Das ist nicht der Fall, wenn die Organisatoren einen ausführlichen Katalog herausgeben. Der Katalog der Ausstellung „Die Donauschwaben“ ist ein ausgezeichnetes Beispiel.

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Die Veröffentlichung ist weitaus mehr als die Erläuterung der ausgestellten Gegenstände. Die zehn Unterkapitel stellen die Etappen der donauschwäbischen Geschichte detailliert dar, untermauert von Fachtexten, Statistiken und Chronologien. Selbstverständlich wurden an der Ausstellung nicht nur Gegenstände, sondern auch moderne und zeitgenössische Land- und Stadtkarten, sowie Abbildungen historische Dokumente gezeigt, die auch informativ über die donauschwäbische Einsiedlung berichten.

Die Ausstellung beschäftigte sich nicht nur mit der Einsiedlung, sondern auch mit dem weiteren Schicksal der Volksgruppe, mit ihrem Leben in dem Karpatenbecken, der Vertreibung und dem neuen Leben in Deutschland. Zum Band gehört ein mehrsprachiges Verzeichnis der Ortsnamen.

Da das Buch viel mehr als ein einfacher Katalog ist, empfehlen wir es allen, die eine gute, illustrierte Zusammenfassung der donauschwäbischen Geschichte suchen.

Die Donauschwaben. Deutsche Siedlung in Südosteuropa. Ausstellungskatalog
Sigmaringen : Jan Thorbecke Verlag, 1989
328 S. : ill.
Sprache: Deutsch

„Wir können stolz auf die Jugend sein, da sie auf die authentische ungarndeutsche Kultur setzt“

Zum zweiten Mal wurde die Endrunde des landesweiten Gesangswettbewerbs ausgetragen.

Komm, spiel doch einfach mit!

Der April begann dieses Jahr mit dem Grundschultheatertag für die Region Süd in Schomberg.

Ergebnisse des 2. Landesfinales des ungarndeutschen Gesangswettbewerbs

Heute wurde das zweite Landesfinale des Gesangswettbewerbs für ungarndeutsche SchülerInnen am Budapester Campus der Apor-Vilmos-Hochschule ausgetragen.

Kunst und Handwerk im Fokus

Die Wanderausstellung mit den Finalisten des Vorjahres vom ungarndeutschen Online-Fotowettbewerb Blickpunkt war in der Karwoche in Bohl zu sehen.

Salamin András: Igazszólások V. / Herein Mária: Családi kör – 2

Diese besondere zweiteilige Publikation will nicht belehren, urteilen oder Geschichte erklären. Sie erzählt einfach wahre Geschichten und Lebenswege aus einem vergangenen Jahrhundert.

Ritter György: Végszó. Magyarországi németek elbeszélései az alávetettségükről, 1940-1970 (Band I und II)

Die beiden Bände richten sich an all jene, die die großen historischen Prozesse aus der Perspektive individueller Lebenswege verstehen möchten.

Irene Langemann: Das Gedächtnis der Töchter

Das hie empfohlene Buch ist ein tiefbewegender Roman über die Suche nach Identität in der Fremde, die vielen Facetten der Einsamkeit und die immer neu zu schöpfende Kraft, sie zu überwinden.