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Letzte Vollversammlung vor den Wahlen

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Am 20. September hielt die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen ihre letzte Vollversammlung vor den Wahlen ab.

In der Sitzung wurde unter anderem über die Wirtschaftsführung der LdU im ersten Halbjahr berichtet und die zweite Modifizierung des Haushalts im 2014 angenommen.

Die einzelnen Ausschüsse berichteten über ihre Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode.

Imre Ritter, Vorsitzender des Finanzausschusses bedankte sich für die ausgezeichnete Arbeit in den letzten Jahren. Er betonte, dass die LdU nach den finanziell schwierigen Jahren endlich wieder eine Reserve habe. Die LdU wirtschaftet mit fast 4 Milliarden Forint. Ritter betonte, dass die Finanzierung der Institutionen sicher sei. In den vergangenen knapp vier Jahren wurden viele Vorschläge zusammengestellt, von denen – mit einer Ausnahme – alle ohne Modifizierung angenommen wurden.

Maria Wolfart, Mitglied des Bildungsausschusses betonte die vielfältige Arbeit des Ausschusses, dass es mit dem Leitbild „Wurzeln und Flügel” neue Ansätze geschaffen worden seien, und die ersten Pilotprojekte im Bereich einsprachiges Unterricht gut angelaufen seien, bzw. die Nationalitätenselbstverwaltungen vielerorts Bildungseinrichtungen in ihre Trägerschaft übernommen hätten.

Josef Manz, Vorsitzender des Kulturausschusses berichtete, dass die größte Sorge die finanzielle Unterstützung der Deutschen Bühne gewesen sei. Denn das Gebäude in Seksard sei sehr renovierungsbedürftig. Die Arbeitsverhältnisse in der Nationalitätenredaktion von MTVA seien auch weiterhin problematisch, was ebenfalls im Ausschuss diskutiert wurde.

Dr. Mihály Józan-Jilling, Vorsitzender des Sozialausschusses sprach über die Wichtigkeit der BMI-Unterstützungen. Auch der Ausschuss für öffentliche Beschaffungen und die für Mandatenprüfung berichtete über eine reibungslose Arbeit.

Die Vollversammlung wählte Monika Ambach einstimmig erneut zur Direktorin des Ungarndeutschen Kultur- und Informationszentrums.

Die Vollversammlung diskutierte auch über die kommenden Wahlen und man war sich einig, dass man in der Zukunft noch mehr auf die Jugend und auf die Bildung konzentrieren sollte, bzw. man die Vorhaben und Tätigkeiten der Ungarndeutschen im breiten Kreise bekannt machen soll.

Vorsitzender Otto Heinek bedankte sich bei allen Mitgliedern für die gewissenhafte Arbeit seit 2010.

Am 12. Oktober finden die Wahlen der Nationalitätenselbstverwaltungen statt, diesmal wird auch die Körperschaft der Landesselbstverwaltung direkt gewählt, und man muss bis zur Gründungssitzung bis Januar warten.

Die neu gewählte Vollversammlung wird sich das erste Mal zwischen dem 21.-23. November in Fünfkirchen im Rahmen der traditionellen Klausurtagung zusammensetzen.

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