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Mit einem besonderen Konzert verabschiedete sich das Ungarndeutsche Kultur- und Informationszentrum vom alten Jahr und der Herbstsaison von Zentrum-Programme im HdU. Dem Ende der Adventszeit nahend beschwor eine Barockkapelle mit dem Konzert „Stylus Phantasticus“ den Geist von Weihnachten mit ihrer zauberhaften Musik.
Die vier Mitglieder des Ensembles ließen traditionelle Instrumente der Epoche ertönen. Mónika Tóth erwarb ihr Diplom für Barockvioline in Palermo mit „cum laude” Qualifikation und ist regelmäßige Teilnehmerin der renommiertesten Kammermusikfestivals Europas. Christoph Urbanetz studierte in Lugano, der Lehrer der Musikuniversität Graz ist ein Virtuos der Viola da gamba. Soma Dinyés ist Dirigent und Organist, er spielte diesmal auf Portativ-Orgel und Clavicembalo, Igor Davidovics, der auch als Gitarrist berühmt ist, spielte das lautenähnliche Theorbe.
Das Konzert begann mit einer Theorbe-Toccata von J.H. Kapsberger, der eine Sonate von Dietrich Buxtehude folgte. Mit Werken von Muffat und Abel ging es weiter, bei dem letzteren spielte die Viola da gamba die Hauptrolle. Demnächst wurde je ein Stück von den vielleicht best bekannten Barockkomponisten Bach und Telemann gespielt. Man hätte denken können, dass das Konzert damit sein Höhepunkt erreicht hatte, aber die Musikanten bereiteten noch eine Überraschung vor. Sopranistin Gabriella Szili schloss sich den Musikern an, und trugen gemeinsam „Herr, wenn ich nur dich hab” von Buxtehude vor.
Das zahlreich erschienene Publikum war von der Produktion wahrhaft entzückt, die Stunde der Vorstellung ging schnell vorbei. Am Ende des Abends bedankte sich Zentrum-Direktorin Monika Ambach bei den Gästen für ihre ganzjährige Treue und wünschte mit dem Gedicht Tannenbaum von Georg Fath allen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein glückliches neues Jahr.
István Mayer

