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Auf dem Teppich: Unter fremdem Himmel

Mittwoch, 28. 01. 2015 um 18 Uhr
im Haus der Ungarndeutschen (Lendvay u. 22, 1062 Budapest)

Filmvorführung und Gespräch

Vor 70 Jahren begannen die Deportationen in die sowjetischen Arbeitslager. Nur aus Ungarn wurden laut Forschung etwa 130.000 Personen, Männer im Alter von 16-45 und Frauen 18-30 Jahren verschleppt. Um die Hälfte von ihnen wurde aufgrund ihrer deutschen Abstammung zum sog. Malenkij Robot gezwungen. Die Reportage Unter fremdem Himmel berichtet über eine Pilgerfahrt zusammen mit Nachkommen der Verschleppten nach Russland und die Suche nach den Lagern im Ural-Gebiet.
Die beiden Filmemacher sind selbst betroffen, denn die Mutter von János Havasi arbeitete fünf Jahre lang in einer Kohlengrube und der Großvater von János Jurkovics starb in Nischni Tagil. János Havasi wird über seine bewegenden Erlebnisse persönlich erzählen und auch eine Filmetüde im Andenken an seine Mutter vorführen.

Sprache der Filme: Ungarisch mit deutschem Untertitel.

 

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