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Zu einer lustigen Ostereiersuche wurden die Kinder des Budapester 18. Bezirks am Samstagvormittag eingeladen. Sie reihten sich am 28. März im Bókay-Garten auf, damit sie nach dem Startruf so viele Ostereier und Schokohasen einsammeln können, wie sie nur können. Die Eltern und Großeltern schauten ihnen belustigt zu, wie sie mit kleinen Körbchen, Tüten oder mit Kappen in der Hand herumrannten um die versteckten Köstlichkeiten ausfindig zu machen.
Das fröhliche Fest organisierten die Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung des Bezirks und der Verein der Deutschstämmigen Bürger in Pestszentlőrinc-Pestszentimre, welches ihre erste gemeinsame Veranstaltung war, aber der Erfolg deutet schon auf weitere Kooperationen hin. „Da es viele deutsche Nationalitäten- bzw. zweisprachige Schulen und Kindergärten in unserem Bezirk gibt, bieten wir viele Programme für Kinder an”, sagte Hajnalka Anna Molnár, Vorsitzende der DNSV, „Vor vier Jahren war es schwieriger die Menschen zu begeistern, aber es kommen immer mehr Gäste. Zum Beispiel waren damals beim Martinstag 60 Teilnehmer anwesend, letztes Mal waren es schon um die 400.” Es werden immer jahreszeitbedingte Programme organisiert, wie unter anderem die Lesenacht, das Weihnachtsbasteln, das deutsche Nationalitätencamp, oder schwäbisches Tanzhaus. Der Verein organisiert jedes Jahr einen Ball, der Chor des Vereins hat auch zahlreiche Auftritte.
Beim Osterprogramm konnten die Kinder basteln und auch Bräuche kennenlernen. So gab es Eierwerfen, bei dem die Mutigen einander Eier zuwarfen: bei dem das Ei zerbrach, schied aus und der Geschickteste erhielt ein kleines Geschenk. Zwei Mannschaften versuchten sich beim sogenannten Wetschescher Eierlauf. Hierbei mussten sie Eier unversehrt in einen Wasserbehälter transportieren, die Gruppe gewann, die zuerst das rote Ei ins Becken brachte.
Selbstverständlich wurde auch fürs Essen und Trinken gesorgt, leckere hausgemachte Kuchen wurden den Gästen angeboten. Während die Kinder Eier färbten und kleine Osterschmücke bastelten, konnten auch die Erwachsenen ein wenig plaudern. Es war ein richtig gut gelungenes Programm, und ein Beweis dafür, dass man ungarndeutsche Traditionen auch in einer Großstadt erleben kann.
Monika Ambach


















