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Am 4. Februar 2017 wurde im Ungarndeutschen Bildungszentrum der Schwabenball im Zeichen der Traditionspflege und – weitergabe, der Freundschaft und der guten Laune gefeiert.
Wie auch der Schirmherr der Veranstaltung Dr. Zoltán Maruzsa, Vorsitzender des Bildungsamtes betonte, sei es immer ein gutes Gefühl zum Schwabenball nach Baje zu kommen, für ihn als ehemaligen Schüler der Institution, aber auch für die anderen Gäste. Die Schütz-Kapelle sei der Garant für die gute Musik, und die Schülerinnen und Schüler des UBZ für das niveauvolle Eröffnungsprogramm. Und so war es auch.
Der Ball wurde von der Volkstanzgruppe des UBZ eröffnet, die ca. 100 Mitglieder zählt. In ihr sind alle Altersgruppen vertreten, von einem Gründungsmitglied der ersten schulischen Jugendtanzgruppe, Stefan Striegl (Abiturjahr 1961), bis hin zum jüngsten Tänzer Soma Forgács (7 Monate), der schon beim Schwabenball 2016 – damals noch im Bauch seiner Mutter Zsanett Melcher – die Polkaschritte übte. Die Tanzgruppe stellte in den letzten Jahren Momente und Gestalten vom Leben der Ungarndeutschen auf die Bühne: die schwäbische Hochzeit, den Maibaumtanz, die Wetterhexen und die Arbeit der fleißigen Schwaben.
Die Choreographie 2017 trug den Titel: „Die verliebten Schwaben – von der Wiege bis zum Grab”. Durch Kinderspiele, Walzer und Polkas aus der Branau und der Batschka wollte man zeigen, dass die Liebe auch die Schwaben ihr ganzes Leben lang begleitet, von der Wiege bis zur Bahre. Die Teilchoreographien der Tanzgruppen haben ihre Leiterinnen Barbara Bergmann-Kovács, Mónika Lakner-Pongó, Ágnes Tokay-Márton, Enikő Hajós und Zsanett Melcher zusammengestellt, die Gesamtübersicht hatte Theresia Szauter und für die musikalischen Ideen bzw. die Begleitung sorgte Josef Emmert. Und wie im Eröffnungsprogramm, so hieß es dann im UBZ-Ball bis in die frühen Morgenstunden: „Komm mein Schatz, und tanz‘ mit mir…“
T. Szauter
Fotos: Péter Fodor, Ildikó Kiss und István Varga
