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Im Rahmen der erfolgreichen Programmreihe des Zentrums namens Zu Gast im HdU gab es am 31. Mai Besuch aus dem malerischen Komitat Borschod-Abaujwar-Semplin im Budapester Haus der Ungarndeutschen. Das Komitat liegt im Nordosten von Ungarn und ist durch seine Weißweine im Tokajer Bergland berühmt geworden. Zurzeit arbeiten zwölf örtliche deutsche Nationalitätenselbstverwaltungen im Komitat.
Diese landschaftliche schöne Gegend mit den sanften Weinhügeln wurde von ungarndeutschen Malern der Region oft und vielfältig dargestellt. Eine Ausstellung dieser Bilder ist nach mehreren Stationen nun im Budapester Haus der Ungarndeutschen zu sehen. Bei der Eröffnung wurden auch Tänze von der Heimat-Tanzgruppe aus Trautsondorf und Volkslieder aus Ratka vorgeführt, eine kurze geschichtliche Einführung hielt Eva Stumpf, Vorsitzende der deutschen Komitatsselbstverwaltung.
Im 18. Jahrhundert begann die organisierte Ansiedlung der (richtigen) Schwaben unter der Herrschaft von Maria Theresia und Joseph II. Der große wirtschaftliche Aufschwung im 19. und 20. Jahrhundert steigerte den Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften, die Industrie erforderte spezielle Fachkenntnisse. Deswegen sind aus dem damaligen Nordungarn Bergarbeiter und Eisenarbeiter eingewandert, beispielsweise die „buléner“, die aus Dobschau kamen und heute noch in Rudabánya leben.
Nach dem offiziellen Programm konnten die Besucher sich in Ruhe die Bilder anschauen und sie auf sich wirken lassen. Die Ausstellenden sind Lehrer und Schüler, Profis und Amateure. Jedes Thema wird auf eigene Art und Weise dargestellt, doch zusammen ergibt es ein großes Ganzes. Die Atmosphäre bekam durch ortstypische Leckereien und den sehr guten Wein der Region das gewisse Extra.
Susi Bogen, Dorottya Bach
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Organisiert vom:
Ungarndeutsches Kultur- und Informationszentrum und Bibliothek
Partner:
Deutsche Nationalitätenselbstverwaltung im Komitat Borsod-Abaúj-Zemplén
Förderer der Veranstaltung:
Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen
Förderungsfond des Ministeriums für Humanressourcen (NEMZ-KUL-EPER-17-0421)





















